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Nathalie Buchb

Tendenzen bei der Grunderwerbsteuer

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19% MwSt aufs Haus, dazu dann 6% Grunderwerbsteuer. Das Geld mit dem man dem ganze Kram zahlt, würde ja auch schonmal ver"lohn"steuert. Anschließend dann die jährliche Grundsteuer. Deren Hebesatz bei uns bereits 560% beträgt.
Auf das Koppelgeschäft Grundstück + Haus muss Grunderwerbsteuer gezahlt werden, wobei gleichzeitig die 19% MwSt. auf die Bauleistung entfällt.

§ 4 Nr. 9 a UStG

Von den unter § 1 Abs. 1 Nr. 1 fallenden Umsätzen sind steuerfrei:

9.
a)
die Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen,
Deswegen ist es eine Frechheit welchen Preis diverse Komplett-Anbieter für Grundstück + Haus aufrufen, denn im Vergleich zum Einzelkauf muss der Verkäufer die 19% nicht abführen und hat diese Summe als zusätzlichen Gewinn! Dem Käufer wird aber ein Vergleich vorgelegt wo die Endpreise beim Einzelkauf inkl. 19% MwSt. berücksichtigt sind. Rechen mal 19% bei üblichen 300.000 € Baukosten => 47.899,16 € mehr für den Verkäufer, denn die Grunderwerbsteuer muss ja der Käufer on Top an das Land abführen und ist nicht inklusive!
 
Dafür muss der Fertighausbauer aber die Mehrwertsteuer auf das eingekaufte Material zahlen und kann diese Steuer nicht durchreichen, sondern höchstens im Rahmen anderer umsatzsteuerpflichtiger Verkäufe gegenrechnen.

Die Rechnung hinkt daher zumindest ein wenig und die 48TEUR sind als Rechengrundlage zu hoch angesetzt.

Er spart die Mehrwertsteuer nur auf die Wertschöpfung im eigenen Unternehmen.
 
Beispiel Bauträger-Werkvertrag. Ist es sinnvoll/zieführend/rechtlich okay, diesen -- notariell beglaubigten -- Vertrag möglichst schlank zu halten und bspw. eine Garage separat selbst unmittelbar im Anschluss zu vergeben? Variante A): Garage vom Bauträger --> Grunderwerbsteuer und Notargebühren auf den Garagenpreis. Variante B): Eigenvergabe der Garage --> keine Zusatzkosten? Korrekt? (Garage ist nur ein Beispiel, können auch die Malerarbeiten sein).
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Meines Wissens korrekt.
Bei Variante A zahlst du den Gewinnaufschlag des Bauträgers, Grunderwerbsteuer und Notarkosten. Bei Variante B zahlst du das alles nicht, muß dafür dann selber Angebote einholen/ausschreiben/koordinieren.
 
Das Schwarz-Grün sich in Hessen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt hat, ist bekannt. Weniger, daß dazu auch das Vorhaben zählt, die Grunderwerbsteuer von 5% auf 6% zu erhöhen. Der neue Satz soll ab 2015 gelten.

Liebe Grüsse, Bauexperte
Das könnte man auch mal in den Bereich Hausbau Ratgeber übernehmen, hier stehen immer noch 3,5 - 4,5 % glaube ich...
 
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