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FamilieBausS

Tendenzen bei der Grunderwerbsteuer

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Eigentlich hatte sich der Gesetzgeber das ganz ordentlich ausgedacht.
Im Umsatzsteuergesetz steht recht eindeutig drin:

§4 USTG
Von den unter § 1 Abs. 1 Nr. 1 fallenden Umsätzen sind steuerfrei:
...
9.a) die Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen.

d.h.
Bestandimmobilie mit Grunderwerbsteuer, dafür ohne UST
Bauträgervertrag mit Grunderwerbsteuer, dafür ohne UST
Grundstückskaufvertrag mit Grunderwerbsteuer, dafür ohne UST
Werkvertrag über Hausbau keine Grunderwerbsteuer, dafür UST

Ausnahme wäre nur der freiwillige Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung nach §9 USTG

Problem sind die Kombigeschäfte/Vermittlungsgeschäfte, die unter die Grunderwerbsteuer fallen, und trotzdem nicht umsatzsteuerbefreit sind. Es kommt also zur Doppelbesteuerung.
 
Umsatzsteuer fiele auch im Hausverkauf ja nur an, wenn gewerbliche Geschäftspartner miteinander handeln. Der Verkauf von Privat an Privat wäre Umsatzsteuer. frei. Das ist bei Autos so, bei Schiffen auch. Die Summen sind zumindest bei Schiffen in Immobilienbereichen, locker auch über 1 Mio. möglich. Karsten
 
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Umsatzsteuer fiele auch im Hausverkauf ja nur an, wenn gewerbliche Geschäftspartner miteinander handeln.
Notfalls fällt dem Gesetzgeber schon ein, wie auch ein Hausverkauf bei Privatverkauf unter die Umsatzsteuer fällt. Solche Ausnahme gibt es ja schon z.B. bei Lieferung von Neuwagen an Privatpersonen ins EU Gebiet. Dort muß die Privatperson die Steuern anmelden und abführen.;)
 
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