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Tendenzen bei der Grunderwerbsteuer

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Bin ich froh, dass wir das Grundstück direkt von der Gemeinde kaufen und kein Makler zwischen geschaltet ist... Da die Gemeinde uns definitiv nicht das Haus darauf bauen wird, wird also auch kein Grund bestehen, dass spätere Haus mit einzubeziehen...
 
Bin ich froh, dass wir das Grundstück direkt von der Gemeinde kaufen und kein Makler zwischen geschaltet ist... Da die Gemeinde uns definitiv nicht das Haus darauf bauen wird, wird also auch kein Grund bestehen, dass spätere Haus mit einzubeziehen...
??? Der besteht auch nicht, wenn Du ein Grundstück privat kaufst...
 
So ist es. Immer wenn Grunderwerb getrennt werden kann, klar getrennt werden kann!, vom Hausbau, nur Steuer auf Ersteres. Beispiel: Erbengemeinschaft Meier verkauft Müller ein Stück Land. Müller geht zu Baufirma Kummerfeld, der baut darauf für Müller. Unzweifelhaft: Grunderwerbsteuer nur auf den Grund und Bodenpreis. Kummerfelds Kosten bleiben außen vor, sind hingegen mit Mwst. belegt.
Anzustreben wäre durch die Immolobby: Erstens Grunderwerbsteuer einheitlich in D. Zweitens Grunderwerbsteuer immer nur! auf den Bodenwert. Immer. Egal ob Gebrauchtimmobilie, Bauträger oder werweiss was. Karsten
 
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Eigentlich hatte sich der Gesetzgeber das ganz ordentlich ausgedacht.
Im Umsatzsteuergesetz steht recht eindeutig drin:

§4 USTG
Von den unter § 1 Abs. 1 Nr. 1 fallenden Umsätzen sind steuerfrei:
...
9.a) die Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen.

d.h.
Bestandsimmobilie mit Grunderwerbsteuer, dafür ohne UST
Bauträgervertrag mit Grunderwerbsteuer, dafür ohne UST
Grundstückskaufvertrag mit Grunderwerbsteuer, dafür ohne UST
Werkvertrag über Hausbau keine Grunderwerbsteuer, dafür UST

Ausnahme wäre nur der freiwillige Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung nach §9 USTG

Problem sind die Kombigeschäfte/Vermittlungsgeschäfte, die unter die Grunderwerbsteuer fallen, und trotzdem nicht umsatzsteuerbefreit sind. Es kommt also zur Doppelbesteuerung.
 

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