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ᐅ Schwedisches Elementhaus / AB-Elementhus Umbau vs Abriss


Erstellt am: 12.06.2019 17:51

Landskrona 30.08.2020 13:18
Das hört sich doch super an, vielen Dank. Dann wünsche ich viel Freude im neu gestalteten Heim!

Landskrona 30.08.2020 13:19
ibsylon schrieb:

Meines Wissens -ich wohne in "Landskrona" seit 1974- musst du da keine Sorgen haben.

Die schwarzen Platten unter der Betonstein-Fassade ("Coloroc") heißen "Asfaboard" o.ä. = Asphalt =Bitumen.

Asbest sicher nicht, wüsste nicht wo.

Bei uns z.B wurde -nach Fertigstellung- Spanplatten auf dem Fußboden im OG verlegt, hier gekauft, die haben ewig lang schlecht gerochen, da war man noch nicht so informiert, dass das nicht gesund war...

So weißt du vielleicht nicht, ob noch alles im Original Zustand ist.

Die Holzschutzmittel im Dachgebälk -ich erinnere mich- liefen bei Regen während der Montage aus, offenbar
wasserlöslich.

aber: ich bin keinster Weise Baufachmann oder so was!

Wo steht dein "Landskrona denn?

Viel Glück!
Ybsilon


Vielen lieben Dank für Deine Erfahrungen und die Infos, das hilft mir sehr weiter.
Unser Landskrona steht in Baden-Württemberg, und Deins?

necromundo 21.10.2020 07:52
Guten Morgen zusammen,

dieser Thread ist zwar schon etwas älter, aber passt meiner Meinung nach am besten zu meinen Fragen.

Wir sehen uns in ein paar Tagen ein Haus an, das von "Schwedische Elementehäuser" 1974 gebaut worden sein soll. Jetzt bin ich durch Recherche und den Grundriss inzwischen soweit, dass es ein "Typ Landskrona" ist, das auf einen massiven Keller gebaut wurde. Der Zustand kann allgemein recht gepflegt zu sein, Renovierungen wurden durchgeführt, Bäder müssten saniert werden. Die Außenfassade besteht aus diesen klinkerartigen Coloroc-Tafeln. Das Dach ist noch original, so wie es aussieht, etwas mit Moss bewachsen.

Jetzt meine Fragen:
1. Ist die Gefahr groß, dass die Bausubstanz der Wände marode ist? Zum Beispiel durch Feuchtigkeit durch verwitterte Gebäudehülle? Augenscheinlich gibt es keine Beschädigungen der Fassade, aber man kann ja auch nicht auf die Windschutzfolie dahinter gucken.
2. Wie würde ich denn im inneren Z.b. Kabel oder Steckdosen neu verlegen. So wie es aussieht, wurde da damals ja quasi direkt auf die innere Mehrschichtholzplatte tapeziert. Und in den Wänden werden Holzspäne sein. Wie kann ich da zusätzliche Kabel, z.B. LAN verlegen?
3. Wie sieht es wohl mit den Wasserleitungen aus? Sollte man die erneuern lassen nach fast 50 Jahren?
4. Was die Dacheindeckung angeht, sollte die vermutlich auch erneuert werden. Oder besteht bei so alten Ziegeln (Beton, Frankfurter Pfanne) noch die Möglichkeit einer gründlichen Reinigung und Versiegelung?

Vermutlich würde es am meisten Sinn machen, einen Bausacherständigen kommen zu lassen, aber kann der das alles auch vor dem Kauf einschätzen?

Danke schonmal für eure Antworten!

Schöne Grüße,
Benny

HarvSpec 21.10.2020 09:22
Hi!

Der Wandaufbau wurde irgendwann geändert, das Jahr weiß ich aus dem Kopf jetzt nicht mehr. Daher kann es sein, dass euer Objekt einen anderen Wandaufbau hat.

- Du kannst im Sockelbereich gegen die Holzkonstruktion klopfen. Marodes Holz klingt ganz anders als massives
- Die Kabel wurden im Original in Kabelkanälen an der Decke verlegt. Wir haben eine Installationsebene einziehen lassen, was ich auch jedem empfehlen würde, der die Elektronik neu machen will.
- Unsere Wasserleitungen wurden komplett getauscht, vom Hausanschluss abgehend. Nachdem ich in die alten Kupferrohre gesehen hab, war das auch bitter notwendig
- Bei uns war ein 1-Kreis Heizungssystem verbaut, mit Metall-Heizkörpern und Rohren. Alleine die zu Tauschen hat dann eine komplette Wasser-Neuinstallation nahe gelegt
- Wir haben haben Frankfurter Pfannen. Da das Dach noch dicht war habe ich keinen Anlass dazu gesehen es zu erneuern. vor allem da die Konstruktion des Dachstuhls nicht "klassisch" ist - Sehr viele kleine und oft abgestützte Sparren. Ob dann nicht ein komplett neues Dach mit der Option von Gauben oÄ sinnvoller ist?!

necromundo 21.10.2020 09:39
Danke für die Antwort!

- Stimmt, da werde ich mal gegen klopfen. Morsches Holz hört sich viel dumpfer an als massives, daran habe ich gar nicht gedacht.
- Mit Installationsebene meinst du abgehängte Decken und Vorbauwände, richtig? Würde vermutlich reichen, da eine 3-4cm Lattung einzubauen und davor dann doppelt Gipskarton, dann könnte man die Zwischenräume gleichzeitig mit Mineralwolle dämmen z.B.
- Wenn in den Decken Kabelkanäle sind, sind auch welche in den Wänden? Ggf. könnte man da mit einer Oberfräse auch entsprechende Kanäle in die inneren Holplatten fräsen und die Leitungen da verlegen. Die Wände werden ja vermutlich durch die Holzrahmenkonstruktion sehr gerade und rechtwinkelig sein, oder? Dann könnte man ggf. auch eine Lage Gipskarton anbringen mit Kanälen für Leitungen und darüber noch eine Lage als "Putz"
- Von den Fotos her sieht es so aus, als ob die Heizungsleitungen neu wären, die Heizkörper sind flache Niedrigtemperaturheizkörper und die Anlage von 2000. Diese Heizkörper wurden ja früher noch nicht verbaut. Ggf. wurden auch die Wasserleitungen in dem Zuge erneuert, werde ich in Erfahrung bringen.
- Das Dachgeschoss ist ausgebaut und abgesehen von einem Zugang zum Kniestock könnte ich die Dachkonstruktion nicht ohne weiteres prüfen. Von Innen sind die Schrägen holzvertäfelt. Oder gibt es an irgendwelchen Stellen potentiell eher Anzeichen für undichte Ziegel, etc? Wenn die Unterspannbahn intakt ist, dürfte ja trotz undichter Ziegel kein Wasser in die Dachkonstruktion kommen, ausser an der Kante zur Wand der Geschosses darunter, oder?
Habt ihr dann die Eindeckung einfach gelassen oder irgendwie versiegelt?

Schöne Grüße,
Benny

HarvSpec 21.10.2020 09:49
Installationsebene:
Wir haben alles abstellen lassen, die Wände/Decken waren alles andere als gerade, so konnten wir auch direkt eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung einbauen lassen. Die Decke haben wir mit 1,5er Federschienen und GK abhängen lassen, um möglichst wenig Raumhöhe zu verlieren. Wir haben alles (bis auf neue Trockenbauwände) nur einfach beplankt, da potentiell schwere Gegenstände direkt ins Holz geschraubt werden können. Kommt natürlich auch drauf an was ihr vor habt. Wir haben eine Sternverkabelung und KNX verbaut, da kommen einige Kabel zusammen die irgendwo hin müssen.

Kabelkanäle:
Die liefen bei uns immer in der Fuge zwischen 2 Holzelementen. Quasi ein Leerrohr. Mit Einzeldrähten. Unmöglich ohne die Statik zu gefährden die auszufräsen.
An der Decke lief bei uns alles "Aufputz" hinter den Deckenleisten.

Dach:
Einfach mal einen Dachdecker holen und sich das ganze anschauen lassen
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