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ᐅ Mythos?! "Atmende Wände" Was ist dran?


Erstellt am: 06.03.20 07:02

HarvSpec06.03.20 10:13
Es gibt ja letztendlich 2 Varianten um Feuchtigkeit aus dem Haus nach außen zu bekommen:
- Konvektion
- Diffusion
der Anteil an Feuchtigkeit der durch Diffusion durch eine diffusionsoffene Wand gehen kann ist dabei um ein vielfaches geringer als der durch Konvektion (bei einem Altbau - nicht Luftdicht). Eine moderne Massivholzwand kann daher zwar diffusionsoffen sein, ist (sollte) aber per Konstruktion Luftdicht (sein).
Selbstbau06.03.20 10:21
Wir haben 17/18 Massiv mit Ziegel gebaut - OHNE Lüftungsanlage.
nun nach gut zwei Jahren haben wir kein Problem mit Schimmel oder Feuchtigkeit. ABER es muss ab und an gelüftet werden !!!

Haben zwar nen "Diffusionsoffenen Wandaufbau" (ReinKalk Putz / und eine Ziegeldecke) den verstehe ich aber eher so, dass dieser etwas
(zu einem kleinen Prozentsatz) die Feuchtigkeit "zwischenspeichert" und wieder abgibt.
Diese Feuchtigkeit bekommt man nur durch die Fenster nach draußen.

würde ich noch mal bauen - dann mit Lüftungsanlage. Nicht wegen der Feuchtigkeit, die haben wir im Griff, sondern einfach wegen dem Komfort immer frische Luft im Haus zu haben.
T_im_Norden06.03.20 10:21
Die beziehen sich auf die Fähigkeit von Holz Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben.

Im Sommer soll das Holz Feuchtigkeit speichern und im Winter wenn die Feuchtigkeit durch das Lüften verloren geht wieder abgeben.

Ist wie beim Lehmputz der auch Feuchtigkeit aufnehmen können soll.
hampshire06.03.20 10:27
Die Atmende Wand geht auf einen über 100jährigen Versuch zurück die Luftwechselrate in Häusern zu messen. Nachdem alle Ritzen und undichtigkeiten (vermeintlich) abgeklebt wurden weränderte sich die Luftwechselrate nicht wie zuvor berechnet. Die Interpretation des Phänomens, dass die Wände daher "atmen" würden ist einfach fehlerhaft - Faktoren wie beispielsweise ein nicht abgeklebter Ofen wurden nicht in der Berechnung berücksichtigt.
Es ist ein schönes Marketingbild von "atmenden Wänden" zu sprechen.
Tobibi schrieb:

Ich tu mich ja schon mit so Aussagen schwer wie "das Klima war fantastisch" im letzten Post. Was war denn so fantastisch, bzw. stinkt es in anderen Häusern
Es gibt Räume in denen man sich lieber aufhält als andere. Manche wirken stickig, andere drückend, andere Räume wirken frisch. Dass der Mensch auf Raumgegebenheiten unterschiedlich reagiert ist wohl unstrittig und bei heißem Wetter wird man sich in einer dichten Holzkiste anders fühlen als in einer Tupperbox. Zudem ist das Luftvolumen im Raum eine Größe für den Wohlfühlfaktor. Wie jemand das beschreibt ist in der Regel wenig wissenschaftlich.
Es stinkt in Häusern nur dann, wenn die Luftwechselrate zu gering ist und/oder stinkende Materialien im Haus sind. Manchmal ist es auch nur ein neuer Bodenbelag aus minderwertigem Material - und eine Tupperdose riecht auch nach Jahren anders als ein Holzstück.
nordanney schrieb:

Erkläre uns einfach mal, warum eine Holzwand im Gegensatz zu einer Zielgelwand klimaregulierend ist.
Beide Wände würden - wenn man nicht irgendetwas daraufkleistert in der Lage sein sich an dem Feuchtigkeitsausgleich im Raum zu beteiligen. Beide Wände würden das mit einem Latexfarbanstrich im Innenraum nicht tun. Es gibt also Unterschiede im Wandaufbau. Diesen auf das tragende Baumaterial zu projizieren greift natürlich reichlich kurz.
hampshire06.03.20 10:34
Nachtrag: Wenn man Wert auf einen angenehmen Aufenthalt in deinen 4 Wänden wünscht ist es sinnvoll keine Materialien einzubauen die man nicht gerne riecht.
User081506.03.20 10:49
Hat die Verwandtschaft Fensterfalzlüftung? Die würde man auch nicht sehen, und trotzdem wäre ein Luftaustausch gegeben, ohne dass die armen Wände eine Lunge entwickeln müssten.
feuchtigkeitwändeluftwechselratediffusionluftdichtlüftungsanlagewandaufbauholz