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Schuckhardt Massiv-Haus

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Finger Weg davon,

Schuckhardt vermittelt nur und baut nicht selbst. Unser Vertrag wurde an die insolvente Firma K.H. Elliger in Düsseldorf verkauft. Rechts oben auf dem Vertrag steht "Das ausführende Unternehmen". Hier wird eben die Firma eingetragen welche dann tatsächlich das Haus bauen soll. Der Vertrag ist somit mit dieser Firma abgeschlossen und nicht mit Schuckhard. Diese ziehen sich damit aus der Verantwortung heraus. Insbesondere wenn es dann darum geht, wer für dien Schaden verantwortlich ist.
Ich bin gerade in der Vorbereitung die Firma Schuckhardt auf Entschädigung der Mehrkosten zu verklagen, da diese ihrer Pflichten nicht nachgekommen ist das Subunternehmen auf Fähigkeit und Liquidität zu prüfen.

In der Regel nennen sich diese Subunternehmen "Trockenbau". Wenn dieser Titel geführt wird ist es nicht notwendig einen Meisterbrief zu haben bei massiver Bauweise (unbedingt sich darüber erkundigen!!!!).
Mein Schaden war so gross, dass ich fast 1/3 mehr Baukosten hatte. Also statt 300'000 musste ich 400'000 € aufbringen.

Ich habe daraus gelernt und es hat sich wieder mal bestätigt, dass man die Kirche im Dorf lassen soll. Damit meine ich: Ich habe sehr gute Erfahrung gemacht mit den lokalen Bauunternhemungen und Handwerkeren.
Nachdem bei mir nur eine riesige Baugrube hinterlassen wurde, habe ich mein Haus mit örtlichen Handwerkern gebaut. Ich kann Euch nur dazu raten die Finger weg zu lassen und mit örtlichen Unternehmen zu arbeiten. Somit seit ihr auf der sicheren Seite das die Kosten nicht explodieren und ihr auch in das Haus zeitgerecht einziehen könnt.
 
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Wie eine Familie mit einem mehrfach schwerbehinderten Kind von dem Vertriebspartner des Unternehmens Schuckhardt Massive Haus abgezockt wurde
Ich möchte mit Ihnen meine traurige Geschichte teilen, um Andere von skrupellosen Geschäftsleuten zu warnen.
Unser 9 Jahre alter Sohn ist mit einem Chromosomenfehler auf die Welt gekommen (Deletion 22q13), d.h. er wird nie sprechen, etwas verstehen oder etwas Sinnvolles lernen können. Dieses Syndrom ist dafür verantwortlich, dass er geistig immer ein 18 Monate altes inkontinentes Kind bleibt. Er kann nur eins: im Garten herumtoben. Deshalb wollten wir im Grünen (Icking im Isartal) ein Baugrundstück kaufen.
Ein Partner des Unternehmens Schuckhardt Massive Haus in Wolfratshausen (Wohlrab Haus + Wohn GmbH) hat uns ein Grundstück vermittelt. Um sicher zu gehen, dass wir – und nicht andere Interessenten - das Grundstück bekommen, haben wir auf Verlangen von Herrn Wohlrab vor 6 Monaten die Hälfte der Vermittlungsgebühr (9000EUR) der Firma überwiesen.
Seitdem ist das Grundstück einem anderen Interessenten verkauft worden. Wir haben die Firma mehrfach aufgefordert, uns den bereits vor einem halben Jahr überwiesenen Betrag, 9000 Euro, zurück zu erstatten – ohne Erfolg.
Es ist kaum zu glauben, dass Schuckhardt Massive Haus mit dermaβen skrupellosen Geschäftsleuten zusammenarbeitet oder zusammengearbeitet hat.

Ebenhausen, 12.07.2011
Gabor Varga
 
Wir haben nach Bekanntwerden und Prüfung des Vorgangs die Vertriebspartnerschaft am 13.07. beendet. Wir legen allerdings auch großen Wert auf die Feststellung, dass es sich um eine Grundstücks-Vermittlung zwischen der Immobilienmaklerin, Fa. Wohlrab und Herrn Varga handelte - wir sind und waren in diesen Vorgang nicht involviert.

J. Homm, Regionalverkaufsleiter Bayern
Schuckhardt Massiv-Haus
 
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Also bei uns war das so,

nach längerer Überlegung hatten wir in Erwägung gezogen mit der Firma Schuckhardt Massiv Haus zu bauen, weil diese (ca. 8 km) nicht weit entfernt von uns war.
Also vereinbarten wir einen Termin bei Fa. Schuckhardt mit dem Verkaufsleiter Herrn Zimmermann.
Wir hatten uns bereits für die Erstellung eines massiven Hauses entschieden. Danach gab es mehrere Gespräche mit dem Architekten, Herrn E., Herrn Z., Herrn H. und Herrn Schuckhardt selbst.
Die Preisverhandlung und die Grundrissgestaltung unseres Hauses nahm seinen Lauf.
Nach diversen Verhandlungen und Gestaltung der Ausstattung und Grundrisses des Hauses unterzeichneten wir den Vertrag mit der Firma Schuckhardt. Danach tauchte erstmalig der Name LS Bau GmbH im Vertrag auf. Meine Vermutungen, welche vorab in den „Nebelgesprächen mit der Firma Schuckhardt“ verborgen waren; wurden plötzlich aufgeklärt:. Meine Frau erzählte immer bei den Verhandlungen mit der Firma Schuckhardt, dass es ihr Freude bereiten würde wenn sie die heimischen Handwerker mit einem Hausbau unterstützen könnte. Meine Frau stammt aus einer alten sehr angesehenen traditionellen fränkischen Handwerkerfamilie aus dem Raum Nürnberg !!! Ich hatte ein schlechtes Gefühl und beharrte auf einer Insolvenzvereinbarung. Diese Unterschrift hat Herr Peter Schuckhardt dann auch süffisant erstellt. Dass diese Insolvenzvereinbarung absolut nichts wert außer dem Papier zum Anheizen eines Kaminofens, weiß ich jetzt. Ein Stück Papier. Es sollte aussagen, dass, wenn in unserem Fall LS Bau insolvent wird, Firma Schuckhardt eine andere Firma schickt, die den Hausbau, mit allem was dazu gehört, zu Ende bringt.
Zur Beachtung: Zuviel bezahlte Beträge können jedoch nicht berücksichtigt werden. Daher bleiben Baumängel vom vorherigen Bauträger beim Bauherren hängen ! Bei uns kam dann der von LS Bau beauftragte Bagger und meine Lkws zur Entsorgung des Aushubes. Der Tiefbauer und Herr Simon von LS Bau unterhielten sich noch einig darüber auf der Baustelle, dass es jetzt viel zu arbeiten gibt um den Rohbau vor Weihnachten 2010 fertig zu stellen. Die Einigkeit haben wir später frustriert erlebt als ein Kasperletheater zwischen „Herrn Gut und Herrn Böse“. Der Termin des Aushubes wurde dann noch mehrmals hin und her geschoben. Mit Bauchgefühl und einem Fax an alle Beteiligten und der Androhung von Kosten habe ich es dann geschafft und konnte den Aushub von der meinerseits beauftragten Firma abfahren lassen. Unser Haus war gemäß Vertrag mit Kalksandsteinen im Keller für Innen und Außenwände sowie im EG und DG mit Ytong Porenbetonsteinen und für die EG und DG Innenwände mit Kalksandsteinen geplant. Auf der von uns abzuzeichnenden Werksplanung wurden für alle Wände Ytong Porenbetonsteine eingezeichnet. Das hatte ich zum Glück noch gemerkt.
Im November 2010 wurde dann die Bodenplatte gegossen. Die Schmutzwasserkanalleitungen hatte LS Bau GmbH einfach weggelassen. Der Tiefbauer wollte hierfür noch einen Graben unterhalb der Platte ziehen, jedoch wurde dieses durch LS Bau GmbH verhindert. Begründung geht nicht zu viel Fels. Was angesichts des riesigen kraftvollen Baggers ein leichtes gewesen wäre... Nach diversen Hinweisen, dass ich im Keller Abläufe für die Waschmaschinen und einer zukünftigen Dusche benötige wurde dann noch schnell diverse Kanalrohre an der Außenkante der Betonplatte ins Freie geführt…. Zwischenzeitlich baut mir der Tiefbauer zwei Revisionsschächte für den Regenwasser- und Schmutzwasserkanal ein, obwohl einer genügt und gemäß Zeichnung eingetragen war. Er hatte dieses angeblich mit meiner Frau besprochen aber nicht mit unserem Bauleiter Herrn Simon von LS Bau, meine Frau ist eine äußerst gebildete Frau, aber von Entwässerung versteht sie so viel wie ein Hahn vom Eierlegen, und sie war auch nicht die Ansprechpartnerin für den Tiefbauer sondern unser BAULEITER Herr Simon. € 2000,- als negative Erfahrung abgebucht !!
Dann passierte LÄNGERE ZEIT nichts mehr, außer dass der Beton kaum abgebunden war und die Rechnung hierfür schon im Briefkasten lag….
Nach 14 - tägiger Austrocknung der Betonplatte folgten nochmals zwei warme Wochen im November / Dezember und es passierte nichts auf der Baustelle. Auch im Januar/Februar/März weiterhin nichts.
Im April erfolgte der Kellerbau mit Erdgeschoßplatte und Anfang Juni wurden die Außenwände des Dachgeschosses erstellt. Im Juli erfolgte - nach einem erwirktem Gespräch mit Herrn Schuckhardt und Herrn Siomon - die Dacheindeckung mit Fenster, danach das Richtfest mit einer großen Zahl von Leuten, da meine Frau äußerst sozial engagiert in ihrem Ort ist und daher sehr anerkannt ist. Nach dem Richtfest… wurden noch schnell ein paar dicke Kanalleitungen durch Räume geführt in welchen keine Leitungen eingezeichnet waren, und somit die Wohnraumnutzung der Räume einschränkt und das Abwasserkanalrohr des Dachgeschosses wurde durch unser Schlafzimmer in gut bürgerlicher Art – auf Putz – geführt. Gute Nacht ! Das plätschert so schön….War auf der Architektenzeichnung nur ein kleiner roter Punkt… Ein Gutachter hat mir jedoch erklärt, dass es nicht meine Aufgabe als Bauherr ist die fachgerechte Planung und Ausführung zu überprüfen. Dann kam die Rechnung 15 % der Bausumme für die Fertigstellung der Rohinstallation von Elektro-/ Wasser-/ und Sanitärinstallation. Rund 40000,- Euro für diese unvollständige Arbeit ? Was fehlte war die Fußbodenheizung – gehört als Rohrleitung mit zur Rohinstallation. die Solaranlage nebst Leitungen, Zähler nach EnEV für das Zweifamilienhaus, die Rohrleitungen für die Zisterne, Wasserinstallation im Dachgeschoss und Keller für Waschmaschinen, diverse Heizkreisverteiler und weiter Abflussrohre und evtl. noch mehr was ich als Bauherr und Laie doch gar nicht wissen kann. Die Anschlussleitung zur Hausanschlusssäule fehlt auch. Aber die Rechnung wurde schon mal angemahnt ! Bei meiner Recherche mit dem Subunternehmer für Wasser und Heizung stellte sich heraus, dass die Firma LS Bau nur rund die Hälfte der vertraglich vereinbarten Leistungen bei dem ausführenden Installateur beauftragt hatte. Mein Gutachter erklärte mir das so, im LV der Firma Schuckhardt ist ein hoher Standard eingetragen. Dieser kann vom Bauträger minimiert werden und dann bekommt der Bauherr einen tieferen Standard. Der Bauherr war ja schließlich selbst Schuld, hätte ja was sagen können, jetzt muss nochmals alles aufgerissen werden. So wie bei mir, der Tiefbauer beauftragt von LS Bau, kippt mir die Steine an die Kellerabdichtung, und LS Bau erzählt mir er könne keine Gewährleistung dafür übernehmen, dabei ist er jedoch der Auftraggeber vom Tiefbauer. Das meine ich unter Kasperletheater. Die Wiederverfüllung der Baugrube in Höhe des Grundstücksniveaus ist im LV von Schuckhardt und somit LS Bau enthalten und ist somit dessen Bier. Nunmehr hat mir die Firma LS Bau GmbH mitgeteilt, dass sie einen Antrag auf Insolvenz stellen wird. Ich habe in diesem Erfahrungsbericht nur die grundlegenden Dinge beschrieben. Es gibt noch viele weiter Punkte.
 
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Hallo Schimpansky,

da haben Sie wohl Ihren Vertrag nicht richtig gelesen oder verstanden. Die Firma Schuckhardt Massiv Haus baut keine Häuser. Bei der Firma Schuckhardt Massiv Haus beauftragen Sie lediglich einen Planungs- und Hausauftrag. Das bedeutet die Firma Schuckhardt plant Ihr Haus und schlägt Ihnen einen ausführenden Bauträger vor. Der Vorschlag steht in Ihrem Hausauftrag oben rechts unter dem Emblem der Firma Schuckhardt. Nach Unterzeichnung des Panungs- und Hausauftrages wird Ihr Anliegen ein Haus zu bauen quasi an einen Bauträger durch die Firma Schuckhardt verkauft. That's it ! Schuckhartdt ist raus aus allen Ihren Baumängeln oder Bauablaufstörungen. Den Verkauf des Hausauftrages lässt sich die Firma Schuckhardt von Ihrem Bauträger vergüten. Ich schätze die Summe ist deutlich höher als ein Architektenhonorar nach HOAI (ca. 10 %) und müsste sich schätzungsweise in ungefährer Größenordnung der Mehrwertsteuer gerechnet auf die Brutto-Auftragssumme bewegen. Das bedeutet, bei einem Hausauftrag von ca. 250000,- kassiert die Planungs- und Hausauftragsfirma 42500,- Euro von Ihrem Bauträger ab. Daher steht Ihnen dann nur noch 207500,- für Ihren Bau zur Verfügung. Spätestens jetzt - junger Freund - sollten Sie sich fragen wer dann noch für diesen Preis Ihr Haus bauen kann. Ich sage Ihnen wer das können muss um zu überleben. Das sind Baufirmen aus strukturschwachen Regionen Deutschlands, daher hauptsächlich aus den Ostgebieten. Diese Firmen klammern sich an jeden Auftrag um zu überleben. Geht etwas schief (Baumängel, umfallende Giebelwände beim Sturm, pingelige Bauherren - welche das eingebaut bekommen wollen was im Vertrag steht) dann kommt die Insolvenz oder vielleicht noch schnell ein anderer Auftrag von Firma Schuckhardt ?

Ich gebe Ihnen einen guten Rat: Bauen Sie mit einem örtlichen Architekten und mit örtlichen Handwerkern weiter - wenn das Geld noch reicht.

Mit freundlichen Grüßen

Taunus Franze
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Taunus Franze,

da haben Sie vollkommen Recht. Ich war einfach nur zu blöde ! Ich hätte bei Vertragsunterzeichnung darauf bestehen müssen, dass im Planungs- und Hausauftrag als Auftragnehmer die Firma Schuckhardt eingetragen wird und nicht irgendein anderer Bauträger. Auf jeden Fall hat sich Herr Schuckhardt nicht nehmen lassen unseren Richtspruch zu halten und es waren zwei Richtbäume aufgestellt. Einer für den Hausauftrag und einer für den Bauträger. Das nenne ich die "Ironie des Schicksals" Darauf habe ich gleich drei Schnäpse getrunken. Denn alle guten Dinge sind drei. Wer der dritte im Bund ist wird später verraten. :)

Mit freundlichen Grüßen

Schimpansky
 

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