Schraubfundament als günstige Alternative zur Bodenplatte?

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Zuletzt aktualisiert 20.04.2024
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P

Paswina

Ich versuche mich dann auch mal direkt im ersten Beitrag daran:

Wir sind gerade in den ersten konkreten Gedankenschritten für ein Haus. Fix ist: es soll aus Holz werden (wie genau ist offen) und auf Schraubfundamente. Eigentlich hatten wir sogar schon eine Firma auserkoren und waren schon im Werk, die sind aber seit kurzem insolvent...
Daher geht meine Frage über die nach den Erfahrungen hinaus, ich würde gerne auch wissen, ob jemand Firmen kennt (außer Staudenschreiner, wir sind denen zu weit weg), die solche Fundamente setzen oder noch besser als Generalunternehmer Häuser so schlüsselfertig wie möglich bauen. Google ist da wirklich nicht sonderlich hilfreich.
Ich sitze im Raum Trier, also wäre die Zimmerei von @Paswina vielleicht sogar eine Option.

Vielen Dank im Voraus
Hi David!
Google war auch bei uns nicht hilfreich, zumindest nicht bei Holzbodenplatten. Ich habe dann bei vielen verschiedenen Zimmereien im Umkreis angefragt und ein paar hatten schon Erfahrung mit sowas. Aber das hatten die halt nicht auf ihrer Webseite kundgetan. Von daher könnte es auch gut sein, dass du bei den "regionalen" Zimmereien bei dir auch jemand findest, der das kann oder sogar schon gemacht hat.
Unser Hausbauer war da am Anfang offen, der hätte des auch mit Hilfe des Staudenschreiners gebaut, aber dann irgendwann abgewunken, weil es wohl zu teuer wäre...
Schraubfundamentfirmen hast du aber?
Grüße
Pascal
 
D

DavidTR

Hallo Pascal,

am liebsten wollen wir alles aus einer Hand, zumindest aber Fundament und Rohbau. Aus dem Grund haben wir uns noch nicht nach Firmen umgesehen, die nur die Schraubfundamente setzen. Die Idee, einfach Zimmereien anzufragen, habe ich aus dem gleichen Grund noch nicht umgesetzt, werde es aber wohl tun müssen, wenn ich niemanden für ein Paket finde. In der Zwischenzeit habe ich aber auch ein paar Termine mit Firmen für ein Erstgespräch ausgemacht und trotz meinem Hinweis auf das Schraubfundament hat doch keiner von denen einen Rückzieher gemacht.

Beste Grüße
 
P

Paswina

Hi,

jetzt wo du es sagst, die eine Zimmerei hätte sich auch drum gekümmert (um die Schraubfundamente), aber ich habe da schon Angebot vorliegen, deswegen brauchen die das nicht mehr zu tun. Sollte aber kein große Sache sein, die Hersteller sind bekannt und absprechen können die sich selbst. Ob du jedoch eine Zimmerei findest, die die Schraubfundamente auch "setzt", das wird wahrscheinlich eine längere Suche! Viel Erfolg und halte mich gerne auf dem laufenden.
 
P

Paswina

Hallo Pascal,

am liebsten wollen wir alles aus einer Hand, zumindest aber Fundament und Rohbau. Aus dem Grund haben wir uns noch nicht nach Firmen umgesehen, die nur die Schraubfundamente setzen. Die Idee, einfach Zimmereien anzufragen, habe ich aus dem gleichen Grund noch nicht umgesetzt, werde es aber wohl tun müssen, wenn ich niemanden für ein Paket finde. In der Zwischenzeit habe ich aber auch ein paar Termine mit Firmen für ein Erstgespräch ausgemacht und trotz meinem Hinweis auf das Schraubfundament hat doch keiner von denen einen Rückzieher gemacht.

Beste Grüße
Hi David,
kurzes Update von uns: wir verfolgen leider die Idee mit Schraubfundamenten / Holzbodenplatte nicht mehr. Da wir keinen Architekt haben, musste ich mich um alles kümmern und da sind dann wichtige Informationen von mir "übersehen" worden bzw. ich habe nicht vertieft nachgefragt. Wir haben die Statik vom Haus bekommen - damit werden die Bodenplattenbauer "Beton" ihre eigene Statik rechnen. So wurde mir das auch vom Hausbauer kommuniziert. Leider sehen das die Zimmereien anders und die Statik neu rechnen zu lassen würde den möglichen finanziellen Vorteil der Schraubfundamente & Holzbodenplatte zunichte machen. Wir sind jetzt zurück beim Standard mit Erdarbeiten und Klimabodenplatte. Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!
 
D

DavidTR

Hi David,
kurzes Update von uns: wir verfolgen leider die Idee mit Schraubfundamenten / Holzbodenplatte nicht mehr. Da wir keinen Architekt haben, musste ich mich um alles kümmern und da sind dann wichtige Informationen von mir "übersehen" worden bzw. ich habe nicht vertieft nachgefragt. Wir haben die Statik vom Haus bekommen - damit werden die Bodenplattenbauer "Beton" ihre eigene Statik rechnen. So wurde mir das auch vom Hausbauer kommuniziert. Leider sehen das die Zimmereien anders und die Statik neu rechnen zu lassen würde den möglichen finanziellen Vorteil der Schraubfundamente & Holzbodenplatte zunichte machen. Wir sind jetzt zurück beim Standard mit Erdarbeiten und Klimabodenplatte. Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!
Hallo Pascal,

Wir bleiben Stand heute dabei! Die Firma, die uns das Haus aller voraussicht nach bauen wird, hatte keine Bedenken wegen der Schraubfundamente, man setzt sie aber wie üblich nicht selbst. Die Holzbodenplatte wird von denen selbst gefertig und die werden auch die Statik berechnen. In der Zwischenzeit habe ich auch zwei Firmen gefunden, welche die Schrauben setzen werden (natürlich nur nach Bodengutachten und Statikberechnung).
Aktuell hängen wir am Ergebnis einer Bauvoranfrage, das zuständige Amt ist leider nicht so schnell.
Da wir knapp 20% Gefälle im Grundstück haben, würden wir bei Beton quasi mit Keller bauen müssen. Die ersten groben Kostenvoranschläge sind bei einem Preisunterschied in der Bandbreite von 80 - 130.000 Euro zugunsten der Schraubfundamente!
 
T

thangorodrim

Wenn es nur 80 Euro Unterschied macht, würde ich bei Betonfundament bleiben.

Ne Spaß, das hört sich ja äußerst interessant für den Holzbau an. Als ich mich vor einem halben Jahr das letzte Mal darüber informiert hatte, habe ich einige Kommentare gefunden im Sinne von "da braucht man eine Ausnahmestatik" oder "das geht in Deutschland überhaupt gar nicht so leicht". Gab es diesbezüglich kein Problem und Bauamt und Statiker hat das einfach abgenickt?

Bei Bodenplatte/Betonfundament versus Schraubfundament/Holzbodenplatte würde ich jetzt wieder eher weniger Kostenvorteil erwarten.

Wie kann man sich das vorstellen, dass ein KG als Hanghaus auf Schraubfundamenten steht? Ich würde jetzt erwarten, dass das auf einer Seite eingegraben werden muss, man dann doch betonieren muss und ein Hybrid aus Beton und Schraubfundament wieder alle Vorteile zunichte macht? Wo entsteht da der Kostenvorteil?
 
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