ᐅ Positionierung Einfamilienhaus in zweiter Reihe auf Bauernhof
Erstellt am: 31.01.25 08:13
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majo5254
Hallo zusammen,
wir würden gerne den Bau eines Einfamilienhauses auf einem ehemaligen Bauernhof in Rheinland-Pfalz realisieren. Der Bauernhof und die südlich angrenzende landwirtschaftliche Fläche befinden sich im Familienbesitz. Das bestehende Wohnhaus wird aktuell noch bewohnt.
Zu dem Grundstück existiert kein Bebauungsplan und im Rahmen einer Bauvoranfrage habe ich die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit eines solchen Einfamilienhauses (ohne Detailplanung) im südlichen Teil des Grundstücks angefragt. Das Grundstück gehört zum unbeplanten Innenbereich und es wird durch die Baubehörde grundsätzlich die Möglichkeit gesehen, dass sich gem. §34 Baugesetzbuch ein Einfamilienhaus in die Umgebung einfügt.
Das geplante zweigeschossige Einfamilienhaus soll ca. 150 m² Wohnfläche haben.
Eine Mögliche Idee wäre der Abriss der zentralen Scheune, um den Neubau zwischen den Scheunen und Garten möglich zu machen. Eine Positionierung im Garten, ohne Abriss hatten wir auch überlegt, jedoch befürchten wir dann, dass es auf dem Grundstück „zu voll“ wird und zu wenig Garten verbleibt. Zusätzlich sind wir hinsichtlich der Positionierung wg. Abstandsflächen zu Grenze/Bestandsgebäuden eingeschränkt.
Habt ihr noch weitere Vorschläge wie man auf dem Grundstück sinnvollerweise einen Neubau positionieren könnte? Gibt es Punkte, die man besonders beachten sollte?
Danke!
Lageplan (nach Norden ausgerichtet), s. anbei.
Weitere Details zum Grundstück:

wir würden gerne den Bau eines Einfamilienhauses auf einem ehemaligen Bauernhof in Rheinland-Pfalz realisieren. Der Bauernhof und die südlich angrenzende landwirtschaftliche Fläche befinden sich im Familienbesitz. Das bestehende Wohnhaus wird aktuell noch bewohnt.
Zu dem Grundstück existiert kein Bebauungsplan und im Rahmen einer Bauvoranfrage habe ich die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit eines solchen Einfamilienhauses (ohne Detailplanung) im südlichen Teil des Grundstücks angefragt. Das Grundstück gehört zum unbeplanten Innenbereich und es wird durch die Baubehörde grundsätzlich die Möglichkeit gesehen, dass sich gem. §34 Baugesetzbuch ein Einfamilienhaus in die Umgebung einfügt.
Das geplante zweigeschossige Einfamilienhaus soll ca. 150 m² Wohnfläche haben.
Eine Mögliche Idee wäre der Abriss der zentralen Scheune, um den Neubau zwischen den Scheunen und Garten möglich zu machen. Eine Positionierung im Garten, ohne Abriss hatten wir auch überlegt, jedoch befürchten wir dann, dass es auf dem Grundstück „zu voll“ wird und zu wenig Garten verbleibt. Zusätzlich sind wir hinsichtlich der Positionierung wg. Abstandsflächen zu Grenze/Bestandsgebäuden eingeschränkt.
Habt ihr noch weitere Vorschläge wie man auf dem Grundstück sinnvollerweise einen Neubau positionieren könnte? Gibt es Punkte, die man besonders beachten sollte?
Danke!
Lageplan (nach Norden ausgerichtet), s. anbei.
Weitere Details zum Grundstück:
- Größe des Grundstücks: 1650 m²
- Hang: Nein, wenn überhaupt leichte Neigung von <= 5 %
- Grundflächenzahl (Grundflächenzahl): 0,6
- Geschossflächenzahl (Geschossflächenzahl): 1,6 Hinsichtlich der Bebauung/Versiegelung sollen gem. Bauvoranfrage die Orientierungswerte der Baunutzungsverordnung für Mischgebiete herangezogen werden. Diese sind Grundflächenzahl 0,6, Geschossflächenzahl 1,6. Die aktuelle Bebauung (inkl. gepflasterte Hoffläche und Abriss der Scheune) führt zu einer Grundflächenzahl von ca. 0,5 und sollte auch inkl. Neubau nicht die 0,6 überschreiten.
- Baufenster, Baulinie und -grenze: Das Haus soll nach aktueller Planung am südlichen Ende des Grundstücks platziert werden, angrenzend an die landwirtschaftliche Fläche.
- Anzahl Stellplätze: Aktuell keine zusätzlichen Stellplätze geplant, da zunächst eine der Scheunen als Abstellplatz genutzt werden soll.
- Geschossigkeit: Zweigeschossig (EG + OG)
- Dachform: Walmdach oder Satteldach
- Stilrichtung: Keine besondere Anforderung.
- Maximale Höhen/Begrenzungen: In der Umgebung und auf dem Grundstück gibt es weitere zweigeschossige Wohnhäuser mit Satteldach, sollte sich also gem. §34 Baugesetzbuch in die Umgebung einfügen.
- Garten: Neben den Flächen auf dem Grundstück soll ein Teil der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche als „Gartenersatz“ und Sichtschutz durch Streuobstwiese o.ä. angelegt werden.
- Erschließung durch Bau in zweiter Reihe: Wasser-, Abwasser-, und Stromanschlüsse sind am alten Haupthaus (Dunkelgrau) bereits vorhanden (an Westlicher Spitze). Bis zur mittleren Scheune existiert bereits eine Wasserleitung.
- Zufahrt: Es gibt derzeit keine direkte Zufahrt zum geplanten Bauplatz sondern nur über die Hoffläche. Optionen wie eine temporäre Baustraße über die landwirtschaftliche Fläche müsste geprüft werden.
Hallo zusammen,
nachdem nun einige Zeit vergangen ist, möchte ich mich gerne noch einmal melden und den aktuellen Status der Planung teilen.
Gerne höre ich dazu euer Feedback, hat das letzte Mal schon geholfen, einige Gedankengänge anzustoßen.
Hinsichtlich der Zufahrt gestaltet es sich schwierig, da eine Genehmigung zur Zufahrt über die Kreisstraße nicht oder nur schwierig zu erhalten ist, hier hat unser Bauplaner schon einmal vorgefühlt. Aus diesem Grund werden wir die Zufahrt am westlichen Ende des Grundstücks planen, s. Skizze.
In dem Falle könnten wir dann eine bestehende Scheune als Stellplätze für die Autos verwenden.
Gleichzeitig haben wir uns mit unserem Bauplaner Gedanken zum Grundriss gemacht den ich ebenfalls gerne teile. Gibt es hier von eurer Seite Gedanken dazu bzw. Punkte zur Verbesserung?
Wir haben aktuell vor noch folgende Punkte anzusprechen:
- Grundsätzlich prüfen an welchen Stellen größere Fenster sinnvoll sind (wo möglich Standardmaße)
- Schiebetür an Vorratskammer
- Luft-Wasser-Wärmepumpe Positionierung eher auf Türseite, da sonst mitten auf Hoffläche
- Prüfen, ob wir ggf. Garderobe näher an Haustür geplant bekommen.
- zwischen Elternschlafzimmer u. Kinderzimmer schallgedämmte Wände
Anbei noch die zusätzlichen Angaben, die nur auszugsweise im Ursprungspost enthalten waren.
Anforderungen der Bauherren
Hausentwurf



nachdem nun einige Zeit vergangen ist, möchte ich mich gerne noch einmal melden und den aktuellen Status der Planung teilen.
Gerne höre ich dazu euer Feedback, hat das letzte Mal schon geholfen, einige Gedankengänge anzustoßen.
Hinsichtlich der Zufahrt gestaltet es sich schwierig, da eine Genehmigung zur Zufahrt über die Kreisstraße nicht oder nur schwierig zu erhalten ist, hier hat unser Bauplaner schon einmal vorgefühlt. Aus diesem Grund werden wir die Zufahrt am westlichen Ende des Grundstücks planen, s. Skizze.
In dem Falle könnten wir dann eine bestehende Scheune als Stellplätze für die Autos verwenden.
Gleichzeitig haben wir uns mit unserem Bauplaner Gedanken zum Grundriss gemacht den ich ebenfalls gerne teile. Gibt es hier von eurer Seite Gedanken dazu bzw. Punkte zur Verbesserung?
Wir haben aktuell vor noch folgende Punkte anzusprechen:
- Grundsätzlich prüfen an welchen Stellen größere Fenster sinnvoll sind (wo möglich Standardmaße)
- Schiebetür an Vorratskammer
- Luft-Wasser-Wärmepumpe Positionierung eher auf Türseite, da sonst mitten auf Hoffläche
- Prüfen, ob wir ggf. Garderobe näher an Haustür geplant bekommen.
- zwischen Elternschlafzimmer u. Kinderzimmer schallgedämmte Wände
Anbei noch die zusätzlichen Angaben, die nur auszugsweise im Ursprungspost enthalten waren.
Anforderungen der Bauherren
- Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Keine besonderen Stilanforderungen, Satteldach mit niedriger Neigung.
- Keller, Geschosse: Kein Keller, 2 Vollgeschosse
- Anzahl der Personen: Zwei Personen jew. ca. 30 Jahre, 2 Kinder geplant.
- Raumbedarf im EG, OG: EG: Wohn-Ess-Küche, Vorratsraum, Abstellraum, Gäste-Bad, Büro/Gästezimmer OG: 2x Kinderzimmer, Bad, Ankleide, Schlafzimmer
- Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: Beide Personen sind überwiegend im Home-Office. Als Bürofläche für Homeoffice sollen Büro/Gästezimmer im EG sowie für ca. 10 Jahre eines der Kinderzimmer als weiteres Büro. So lange können zwei Kinder in einem Zimmer sein. Danach existiert in einem Nebengebäude noch eine Bürofläche, die bis dahin saniert werden muss.
- Schlafgäste pro Jahr: Ungewiss, einige Male pro Jahr.
- offene oder geschlossene Architektur: Offener Wohn-Ess-Küchen-Bereich, jedoch Abtrennung zur Treppe/Obergeschoss wg. Schallschutz
- konservativ oder moderne Bauweise: eher modern
- offene Küche, Kochinsel: Viel Arbeitsfläche + Kücheninsel
- Anzahl Essplätze: mind. 4, bis zu 8
- Kamin: Nein, nachträglich ggf. Wasserdampf Kamin als Deko
- Musik/Stereowand: Keine gesonderten Anforderungen
- Balkon, Dachterrasse: Nein
- Garage, Carport: Abstellort in Scheune
- Nutzgarten, Treibhaus: Ja, Teil des Gartens soll als Nutzgarten verwendet werden weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
- Von wem stammt die Planung: Bauplaner
- Was gefällt besonders? Warum? Alle Raumanforderungen sind untergebracht
- Was gefällt nicht? Warum? a) Garderobe zu weit vom Eingang weg b) Kinderzimmer (nach 10 Jahre Büro) direkt an Elternzimmer
- Preisschätzung laut Architekt/Planer: ca. 3000€ je qm, genaue Kostenschätzung noch ausstehend
- Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: Kein speziell definiertes Limit, so kosteneffizient wie möglich, lieber weniger Luxus, dafür ein paar qm mehr Wohnfläche.
- favorisierte Heiztechnik: Monoblock Luft-Wasser-Wärmepumpe
- könnt Ihr verzichten: zur Not auf Vorratsraum, Hebeschiebetür
- könnt Ihr nicht verzichten: Anzahl der Räume, Arbeitsfläche in der Küche Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
- ZB Standardentwurf vom Planer? 1. Basis war Fertighaus Grundriss
- 2. Anpassung des Entwurfs durch Fertighaus-Mitarbeiter
- 3. Anpassung des Entwurfs von Bauplaner auf Massivhaus-Bauweise
- 4. Anpassung des Entwurfs von Bauplaner auf unsere Wünsche sowie Beschränkungen des Grundstücks
- Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Hellerer Flur, größeres Büro/Gästezimmer, Podesttreppe, Garderobe
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