Planung Grundriss Doppelhaus, kleines Grundstück, Bauhausstil

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Zuletzt aktualisiert 13.04.2024
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H

haydee

Dazu ein paar Gedanken:
  • Es ist unklar, ob der Zugang zu den Finanzmitteln besteht oder die Finanzmittel als Eigenkapital zur Verfügung stehen. Das ist schon ein Unterschied.
  • Auch wenn es für viele Häuslebauer unvorstellbar erscheint - warum beim Bau seines Hauses an sein Limit gehen wenn man es nicht muss und die gewünschte Wohnsituation anders herstellen kann?
  • Verfügbare liquide Mittel machen zwar nicht glücklich aber sie eröffnen zweifelsfrei eine vergrößerte Möglichkeitswelt - und die besteht nicht nur im Konsum, sondern auch für Herzensangelegenheiten.
Dazu meine Gedanken
- Geldmittel vorhanden, dann eine andere Geldanlage
- Geldmittel nicht vorhanden, warum das Risiko eingehen? Dann jetzt einen Nachbarn suchen, der seine Hälfte übernimmt.
- Ein Einfamilienhaus statt einen Doppelhaus zu bauen, heißt nicht das die gesamte Summe im Einfamilienhaus versenkt werden muss. Es lässt mehr Spielraum in der Gestaltung und wenigstens etwas Garten/Luft.
- Was hat das ganze mit Konsum zu tun?

Ich sehe keine Vorteile nur ein Risiko das vollständig beim Bauherren liegt.
Wird der gewünschte Kaufpreis erzielt?
Wie lange dauert es bis zum Verkauf?
Welchen Nachbarn hole ich mir rein? Hier ist es so eng, das es vom Abstand, von der Privatsphäre ehr Richtung EWL läuft.
Einschränkung in der Planung.
 
11ant

11ant

Wenn schon eine Planung für einen noch unbekannten Käufer oder Mieter gemacht wird,
... brauche ich hier einmal nicht meine ewige Litanei "Ein Doppelhaus hat ZWEI Hälften" zu singen ;-)
Das Konzept der spiegelgleichen Gleichteile finde ich gut, würde den Erstbeziehern der zweiten Hälfte (egal ob Käufer oder Mieter) allerdings die nichttragenden Wände zur Mitgestaltung freigeben.
Der Luftraum im Eingangsbereich über 3 Etagen ist schon cool.
Aber es ist auch ein Klima- und Akustikkamin mit nicht nur erwünschten Effekten.
Ich kann Deinen Eindruck nachvollziehen und sehe gleichzeitig keinen Nachteil darin.
Oh nein, einen Nachteil sehe ich darin auch nicht. Ich bekomme allerdings in meinem Kopfkino in der einen Haushälfte Popper (Kim Wilde und David Bowie) und in der anderen Teds (Tracey Ullman und Götz Alsmann), sämtlich frisiert mit der Stustustudioline von L´Oreal, und die Herren mit Lederkrawatten. Im Carport steht ein Ford Scorpio :)
 
H

hampshire

Dann jetzt einen Nachbarn suchen, der seine Hälfte übernimmt.
Warum einen Nachbarn suchen und Zeit verschwenden, wenn man jetzt schon handlungsfähig ist?
- Ein Einfamilienhaus statt einen Doppelhaus zu bauen, heißt nicht das die gesamte Summe im Einfamilienhaus versenkt werden muss. Es lässt mehr Spielraum in der Gestaltung und wenigstens etwas Garten/Luft.
Wozu, wenn dieser Gestaltungsspielraum nicht benötigt wird?
- Was hat das ganze mit Konsum zu tun?
War nur ein Hinweis, dass man mit Geld auch Dinge bewegen kann, die nicht nur mit einem selbst zu tun haben. Das kann sehr zufrieden machen.
Ich sehe keine Vorteile nur ein Risiko das vollständig beim Bauherren liegt.
Wird der gewünschte Kaufpreis erzielt?
Wie lange dauert es bis zum Verkauf?
Welchen Nachbarn hole ich mir rein? Hier ist es so eng, das es vom Abstand, von der Privatsphäre ehr Richtung EWL läuft.
Einschränkung in der Planung.
Klar ist das Verkaufen der erstellten Haushälfte ein potenzielles Risiko in den Dimensionen Preis und Zeit - und gleichzeitig auch eine Chance. Mit Risiken kann man gut umgehen, sie zu vermeiden ist ja nur eine von mehreren möglichen Strategien.
Beim Nachbarn hat man ja gute Auswahlmöglichkeiten. Wer einem nicht gefällt kann bieten was er will, er bekommt die Haushälfte nicht. Ist recht einfach. Der potenzielle Einfluss ist größer als üblicherweise.
Das Bedürfnis der "Privatsphäre" ist unterschiedlich ausgeprägt. Wenn eine gemeinsame Wand nicht stört, ist es auch kein Nachteil.
Eine Einschränkung in der Planung gibt es nicht, wenn die linke Hälfte genau gefällt.

Nur weil ich ein Haus auf drei Grundstücke gebaut habe und somit wohl den auch von Dir favorisierten Weg gegangen bin, heißt es ja nicht, dass es für einen anderen Weg wirklich gute Gründe gibt. Jeder Jeck ist anders.

Im Carport steht ein Ford Scorpio :)
Der ist dermaßen hässlich, dass er schon wieder cool ist. Politisch korrekt und bar jeder Wirtschaftlichkeit auf Elektro umgerüstet...
 
11ant

11ant

Ich sehe keine Vorteile nur ein Risiko das vollständig beim Bauherren liegt.
Wird der gewünschte Kaufpreis erzielt?
Wie lange dauert es bis zum Verkauf?
Du gehst offenbar von dem m.E. Denkfehler aus, erst nach Fertigstellung zu verkaufen.
Einschränkung in der Planung.
Ich sehe das Gleichteilekonzept mit nur wenig Aufweichung auch anders als 50:50 geteilt anwendbar - aber man könnte ja auch zweieiige Zwillinge bauen, wie @MadameP siehe https://www.hausbau-forum.de/threads/doppelhaus-mit-ungleichen-haelften-verschiedene-grundrisse.29304/
 
H

haydee

Der Nachbar kann noch so passend aussehen, die Gewohnheit jedes Autorennen mit Kumpels lauthals zu feiern oder die Neigung als Messi sieht man nicht.

Eine Wand an der Fenster gesetzt werden können, weniger Stellplätze die anders angeordnet werden können, etwas im Baufenster das Gebäude schieben kann Vorteile haben.

Also für mich, welche Vorteile hat ein Bauherr, der als BU für die 2. Hälfte auftritt?
 
Zuletzt aktualisiert 13.04.2024
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