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Nutzgärten nicht mehr gewollt?

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das ist ja alles schön und gut aber vergisst bitte nicht das man heutzutage nicht eben mal 1500qm Grundstück hat und zum Teil auch schon keine 500qm.
Und dieser Argument:
Und genau dazu muss es nicht immer das Bio-Produkt aus dem Supermarkt sein, sondern kann auch gern die eigens geerntete Tomate aus dem Topf im Garten, vom eigenen Beet das Gemüse sein. Auch für Kinder ist es doch eine Pracht und ein Stück zusätzliches Wissen, wie so eine Frucht entsteht. Stattdessen werden dem Kind zig Spielgeräte in den Garten gestellt.
Der Mann meldet sich im Fitnesscenter an anstatt selbst Rasen zu mähen usw.
das stimmt doch so nicht! Es gibt so viele Lern- Bauerhöfe für die Kinder, Bücher usw. Wenn das ein Kind nicht weiß, dann liegt es an den Eltern und nicht am Fehlen von Tomaten im Garten.

Und Fitnessstudio und Rasenmäher? Warum auch nicht? Man benutzt doch heute ebenfalls Sachen wie Waschmaschine und wäscht nicht mit der Hand um bessere " Verbindung" zu der Wäsche zu bekommen. Das ist eben die Entwicklung. Ich glaube auch nicht das man komisch angeschaut wird wenn man im Garten Kartoffeln pflanzt oder andere Sachen, ist hier etwas "überspitzt" dargestellt. Leben und leben lassen
 
das stimmt doch so nicht! Es gibt so viele Lern- Bauerhöfe für die Kinder, Bücher usw. Wenn das ein Kind nicht weiß, dann liegt es an den Eltern und nicht am Fehlen von Tomaten im Garten.
Stimmt teilsweise doch. Wissen und Umgang mit Nutzpflanzen braucht a) die Pflanzen und b) Routine (!), das Beobachten und Anfassen über die Zeit. Mit Büchern geht das gar nicht, mit Lernbauernhöfen nur schlecht.

Klar weiß ein Kind, das einmal im Monat auf einem Lernbauernhof ist, im Zweifel, was eine Zucchini ist. Ist das wertvolles Wissen? Das Wissen, das den Dingen einen Wert gibt, ist dasjenige, dass sowas nur mit Arbeit, mit Wasser, mit Dünger wächst und beständig bekümmert sein will, damit es was wird. Also hinter Produkten, Bio im speziellen, menschliche Arbeit steckt, häufig noch körperliche und dennoch eine Menge theoretisches Know How.

Von Lernbauernhöfen kann man lernen, dass das Gemüse nicht im Supermarkt wächst. Ist besser als nichts.

Übrigens: Wieso nicht mal einen konventionellen Viehbetrieb und danach ein Schlachthaus besuchen? Die Lernbauernhöfe sind immer so nett. So kindgerecht. So... voll an der Realität vorbei.
Nach so einem Besuch kriegt man für den eigenen Garten und die Arten der Nahrungserzeugung, die es gibt, auf einmal einen weiteren Blick.

Ich halte wirklich viel von Büchern, aber es gibt Dinge, die man sinnlich erleben muss und nicht erlesen kann.
 
Ja, die Menschen müssen immer irgendwo hinfahren, um so zu tun, dass man was macht oder dem Kind etwas bietet [emoji6]

@niri09
Leben und leben lassen. Ja, klar, natürlich.

Aber dennoch ist so ein Thread doch sehr schön, auch mal darüber zu diskutieren, zu sehen, wie es andere machen und zu handhaben und einfach mal seinen eigenen Horizont etwas zu erweitern.

Ich sage nicht, dass ich Öko bin, Öko lebe und sonstwie ein Vorbild sein möchte.
Aber die Natur und das Lernen fängt nun mal nicht im Nachbardorf „Lehrhof“ an, wozu man dann sicherlich ins Auto steigt, sodass für das Kind eh eine andere Welt bestiegen wird, sie fängt genau bei Dir vor der Haustür an.
Und ich finde auch @HilfeHilfe s Kommentar sehr gut, denn er zeigt: wir meisten Menschen haben die größten Ausreden parat, wenn es darum geht, die Komfortzone zu verlassen [emoji6]

Edit: und mit dem Lernen: tut uns Erwachsenen auch mal ganz gut, sich mit Anbau und Gemüse (siehe Überschrift) zu beschäftigen.
 
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Ich sage ja nicht das es schlecht ist und ich rede auch nicht davon einmal im Monat Bauernhof zu besuchen, da geht man vor allem im Sommer mind. 1-2 mal die Woche hin trotzdem ist es ja natürlich schön auch was im eigenem Garten aufwachsen zu sehen. Nur gibt eben der Garten bei vielen nicht her Tomaten, Kartoffeln, Apfelbäume, Bohnen etc. anzupflanzen.
Ich finde nicht das es Ausreden sind, manche haben tatsächlich einfach kein Bedürfnis danach und das kann man nicht als Ausrede bezeichnen. Hauptsache man fühlt sich im Garten einfach wohl. Dann legt man sich eben gerne nach 9h Arbeit auf die Couch anstatt noch schnell die Schnecken aufzusammeln :)
Wir sind noch im Rohbau, mal schauen wie es bei mir wird, vielleicht gehöre ich bis dahin auch zu den Freizeit-Gärtner

Übrigens: Wieso nicht mal einen konventionellen Viehbetrieb und danach ein Schlachthaus besuchen? Die Lernbauernhöfe sind immer so nett. So kindgerecht. So... voll an der Realität vorbei.
Nach so einem Besuch kriegt man für den eigenen Garten und die Arten der Nahrungserzeugung, die es gibt, auf einmal einen weiteren Blick.
Sehr guter Vorschlag, das kann man ja für das nächste Wochenende mit einem Kleinkind einplanen..ach lieber gleich an einem Feiertag am Donnerstag :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Arifas bei meinen Eltern wächst der Weinstock gut. Sonnig und sehr windig steht er. Windgeschützt gibt es nicht.

Im Garten wird es wohl ein paar Radieschen, etwas Rucola, Salat, Gurken und ein paar Tomaten geben, kein klassisches Beerenobst.

Der Apfelbaum blüht fliesig und trägt hoffentlich wie jedes Jahr gut. Kirsche, Pflaume und Birne möchte ich auch noch.

Hat jemand Erfahrung wie Pfirsich, Aprikose und Co bei uns wachsen.
 
Arifas bei meinen Eltern wächst der Weinstock gut. Sonnig und sehr windig steht er. Windgeschützt gibt es nicht.

Im Garten wird es wohl ein paar Radieschen, etwas Rucola, Salat, Gurken und ein paar Tomaten geben, kein klassisches Beerenobst.

Der Apfelbaum blüht fliesig und trägt hoffentlich wie jedes Jahr gut. Kirsche, Pflaume und Birne möchte ich auch noch.

Hat jemand Erfahrung wie Pfirsich, Aprikose und Co bei uns wachsen.
Meine Großeltern hatten Aprikosenbäume. Ging im Norden Deutschlands hervorragend. Pfirsich hatten sie glaube ich auch, kann mich aber nicht mehr so erinnern.
 

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