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ᐅ KfW - Bau ist es nötig oder nicht?


Erstellt am: 24.06.2020 11:13

nordanney 26.06.2020 15:32
parcus schrieb:

So liegt der Endenergiebedarf eines Neubaus nach Gebäudeenergiegesetz bei 45 bis 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche
Das ist doch nicht wild.

parcus 26.06.2020 15:42
Es ging auch nie wirklich um Passivhäuser, alle KFW Häuser sind Aktivhäuser.
Das KfW70 ist bereits bei der Neubautenförderung schon weggefallen.
Irgendwann dürfte das KfW55 folgen. Aber hier geht es genau um den Vergleich.

Wobei es auch heute noch eine Frage ist, nach welcher DIN überhaupt die Energieeinsparverordnung berechnet wird. Das haben wir gesehen, als wir auf die DIN 18599 umgestellt hatten.

MayrCh 26.06.2020 16:11
parcus schrieb:

weil ein KfW55 Haus schlicht weg günstiger als ein Energieeinsparverordnung-Haus zu bauen ist
Diese Aussage ist für mich jetzt mal so neu, wie spannend. Trotz zusätzlichem baulichem Wärmeschutz, ernergieeffizienterer Anlagentechnik und fachlicher Begleitung soll ein KfW-Bau günstiger sein, als ein Energieeinsparverordnung-Bau?

Musketier 26.06.2020 16:55
Ich gehe mal davon aus, der Großteil baut die Häuser, um nicht gleich wieder auszuziehen.
Glaubt dann im Ernst jemand, wenn das Haus irgendwann mal im Jahr 2052 verkauft wird, kennt noch jemand die Einstufung als KFW 85, 70, 55 oder 40 Haus?

Selbst man sich den aktuellen Gebrauchtimmobilienmarkt ansieht und ein nicht all zu altes Haus aus den 2000ern findet, dann glaube ich kaum, dass eine Einstufung als KFW 100, KFW85 oder KFW 70 sich im Preis großartig bemerkbar macht. Man ist froh überhaupt eine junge Gebrauchtimmobilie ergattert zu haben, da machen Lage, Angebot und Nachfrage den Preis.

Ich glaube der Wiederverkaufswert ist ein völlig überbewertetes Argument.

pagoni2020 26.06.2020 17:10
parcus schrieb:

Wieder mal interessant welchen Einfluß die Politik auf Sachverhalte hat
und es zu völlig sinnfreien Behauptungen kommt, wie ein Gas wäre ähnlich zu einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Jede Luft-Wasser-Wärmepumpe ist bis zur Energieeinsparverordnung 2014 durchgefallen. Erst als die Politik beschlossen hat, der tatsächliche Primärenergiefaktor wird jetzt einfach politisch angehoben, rechneten sich Luft-Wasser-Wärmepumpe und führten zu billigeren Bauweisen, da sich so auch relativ schlechte Gebäudehüllen rechnen lassen.
Jeder GU oder Fertighaushersteller dürfte sich gefreut haben. Denn wohin ging nun der zusätzliche Gewinn,...
Photovoltaik denkt i.d.R. ca. 25% bei privaten Haushalten ab und die Energie fällt zum falschen Zeitpunkt an.
Der tatsächlich gelieferte Strom, kann gar kein CO² neutraler Strom sein, da die gesamte regenerativ produzierte Energie in Deutschalnd gerade so die derzeitige Digitalisierung abdeckt.
Und hier gibt es selbst von Fachleuten wie Prof. Lesch keine Lösungsansätze für die Zukunft.

Immerhin traut die Politik dem Bürger zu rechnen und logisch denken zu können.
Deshalb werden KfW40+ auch nur mit Batteriespeicher gefördert. Was ökologisch der Supergau ähnlich wie bei allen E-Autos ist. Kein Mensch kauft nach 8 Jahren in einen ID3 eine neue Batterie für 21.000,-€. Die alte kann derzeit nur in einer Müllverbrernnungsanlage landen, da nicht wiederverwertbar. Die Umweltschäden und Kinderarbeit in Afrika oder Lateinamerika für den Lithium- und Kobaldabbau gar nicht erwähnt.

Ob KfW55 oder nicht, stellt sich derzeit auch nicht als Frage, weil ein KfW55 Haus schlicht weg günstiger als ein Energieeinsparverordnung-Haus zu bauen ist. Die niedrigeren Nebenkosten gar nicht berücksichtigt.

Dann kommt in 2021/22 der enorme Wertverlust der Energieeinsparverordnung Häsuer, wenn nach dem neuen Gebäudeenergiegesetz nur noch Neubauten als Passivhäuser genehmigt werden.

Man darf nie vergessen das viele politische Entscheidungen oft stark von Lobbys beeinflusst werden. Was nicht die Lobby von Otto-Normal-Verbraucher ist.

Denn wenn dem Staat auf einmnal die Mineralölsteuer fehlt, auf welche Energie kann diese dann nur darauf geschlagen werden ?
Interessant !
Was wäre Deiner Meinung nach die logisch sinnvolle Handlungsempfehlung daraus für einen Hausbauer in 2020 ?

parcus 26.06.2020 17:10
Eine Wertansatz wird immer bleiben, solange Menschen wohnen und für den Bestand hoffentlich auch eine Förderung.
Auch wenn die Zuschüsse derzeit sehr üppig sind und nahezu jede Scheue noch ein Mehrfamilienhaus wird.
Zumindest hatten wir noch nie so viele Scheunen im Umbau wie seit Januar mit den KfW Zuschussänderungen.
din 18599kfwenergieeinsparverordnung