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ᐅ KfW - Bau ist es nötig oder nicht?


Erstellt am: 24.06.2020 11:13

nordanney 26.06.2020 17:23
Musketier schrieb:

Ich glaube der Wiederverkaufswert ist ein völlig überbewertetes Argument.
Nicht ganz.
Die Einstufung ob KfW 55 oder Energie Ultra interessiert auf gut Deutsch keine Sau. Aber es wird jeder auf den tatsächlichen Energieverbrauch schauen. Und das sollte kein Bauherr/in aus den Augen verlieren. Ich kenne genug KfW70 (die gibt es ja nicht mehr) Häuser, die sich günstiger beheizen lassen, als ein modernes KFW40 Haus, welches einfach nur schön gerechnet wurde, die Luft-luftwärmepumpe aber immense Kosten bereitet.

Musketier 26.06.2020 17:42
Eben.
Ich habe bei unserem Kfw 70 Haus Heizkosten von rund 60€ . Das sind in 10 Jahren 7500€ . Wo soll denn da der enorme Preisunterschied zum KFW40 oder KFW55 beim Wiederverkauf herkommen? Das sind doch Peanuts im Vergleich zu den Hauspreisen und den zugehörigen Finanzierungsraten. Egal wie die Einstufung ist, dass sind seit Jahren alles Niedrigenergiehäuser.

parcus 26.06.2020 17:45
@pagoni2020

Sich zu fragen warum etwas sich nicht rechnet und auf einmal rechnen soll, nur weil die Politik einen Parameter verändert,...und sich zu fragen, warum ein Unterschied in der Geäudehülle und somit dem größerer Heizwärmebedarf keinen Unterschied machen soll.
Böse Zugen könnten sogar meinen, dass man nur das fördern muss, was sonst kaum jemand kaufen würde. Daher führe ich bewusst die E-Autos als Beispiel an.

Spätentens die Jahresarbeitszahl-Werte schaffen hier Fakten.
Bei Photovoltaik wird sich auch kein Wirkungsgrad mehr ändern, dazu wird hier schon durch die Raumfahrt zu lange gefroscht. Lithium Batterien komplett außen vor.

Meine Handlungsempfehlung wäre erst einmal davon abhängig, ob überhaupt ein Gasanschluss besteht und was für eine Wärmepumpe und mit welchem Jahresarbeitszahl zum Einsatz kommen soll und welche Subventionen involviert sind

Ansonsten sind die Spielräume hier gering beim KfW55, sodass ich immer zu einer möglichst optimalen Gebäudehülle tendieren würde, denn die jetzige Heiztechnik ist viel zu geringlebig, als das sie sich lange halten könnten. Ein Blick nach China, welches hier ca. 5 Jahre voraus ist, zeigt was zukünftig mit Wasserstoff möglich ist.

@Musketier

Vergesse die Heizkosten, dass sind Verkäuferangaben, die Raumheizlast ist hier entscheidend.

nordanney 26.06.2020 17:53
parcus schrieb:

Vergesse die Heizkosten, dass sind Verkäuferangaben, die Raumheizlast ist hier entscheidend.
Beim Verkauf eine Bestandsimmobilie interessiert mich nur der tatsächliche Verbrauch.

Musketier 26.06.2020 17:53
parcus schrieb:

@Musketier

Vergesse die Heizkosten, dass sind Verkäuferangaben, die Raumheizlast ist hier entscheidend.

Du warst nie auf Suche nach einer Gebrauchtimmobilie oder?
Ich glaube kaum, dass der Verkäufer dir die Raumheizlast berechnen lässt, wenn draußen noch 5 andere Pärchen stehen.

hampshire 26.06.2020 17:58
pagoni2020 schrieb:

Was wäre Deiner Meinung nach die logisch sinnvolle Handlungsempfehlung daraus für einen Hausbauer in 2020 ?
Selbstbewusste Entscheidungen treffen und bauen wie man es will statt sich nach Förderungen zu strecken. Dabei ein bis zwei Nummern kleiner bauen als man könnte. An Lebensqualität der Jahre im Haus denken statt für einen fiktiven späteren Käufer zu bauen. Entspannt bleiben, lokale Handwerker beauftragen und die Bauzeit genießen. Einfach nicht von anderen stressen lassen wie "man" was heutzutage macht und gleichzeitig interessiert an Technik und Verfahren sein.
Ist eigentlich nicht schwer.
jahresarbeitszahlkfw40heizkostenkfw55raumheizlast