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ᐅ KfW - Bau ist es nötig oder nicht?


Erstellt am: 24.06.2020 11:13

pagoni2020 24.06.2020 13:08
saralina87 schrieb:

Zum einen scheint die Sonne auch im Winter, zum anderen ist es eine Milchmädchenrechnung. Im Vergleich zu einer Gasheizung ist grüner Strom aus der Dose noch immer ökologischer. Mit der entsprechenden Dämmung erst Recht.
Ich glaube, dass man es nicht an einzelnen Werten festmachen kann. Viele Leute fahren spritsparende Autos aber dafür absolut unnötig viele Km oder haben die verrücktesten Heizsysteme verschwenden aber durch ihr tägliches Verhalten unendlich viel Ressourcen oder verbauen woanders im Haus ökologisch sinnfreie Dinge.
Mit Bedacht Heizen, Wasser und Strom verbrauchen dient der Ökologie deutlich mehr als das letzte, rechnerische Prozent irgendwo herauszuleiern, das ich dann im täglichen Leben am Thermostat wieder vielfach aus dem Fenster werfe.
Ich habe Menschen auf der Welt erlebt, die ihre Abfälle hinterm Haus verbuddeln oder auch ins Wasser werfen. Dennoch leben sie im Vergleich zu uns hier zigfach ökologischer, weil sjie all den Kram gar nicht zur Verfügung haben.
Ich glaube daher dass man selbst und für sich das gesamte Paket betrachten sollte.

Smialbuddler 24.06.2020 13:13
saralina87 schrieb:

Aber man kann auch mit Gewalt versuchen die Dominanz von Ökohäusern in Frage zu stellen
Klar - es kommt trotzdem aufs Gesamtpaket an.
Möchte ich gar nicht
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass nicht alles, das das Label "damit wird mein Haus ein Ökohaus" trägt, wirklich zu einem ökologisch weniger schädlichen Haus führt. Vieles klingt im Prospekt so, insgesamt gerechnet ist es aber ggf. sogar schädlicher/ressourcenintensiver als eine "konventionelle" Lösung.
Ich empfinde es im Gegenteil oft leider so, dass gerade Bauherren, die ein "Ökohaus" bauen, sehr missionarisch unterwegs sind. Ohne wirklich alle Komponenten mit einzurechnen.

saralina87 24.06.2020 13:15
pagoni2020 schrieb:

Ich glaube, dass man es nicht an einzelnen Werten festmachen kann. Viele Leute fahren spritsparende Autos aber dafür absolut unnötig viele Km oder haben die verrücktesten Heizsysteme verschwenden aber durch ihr tägliches Verhalten unendlich viel Ressourcen oder verbauen woanders im Haus ökologisch sinnfreie Dinge.
Mit Bedacht Heizen, Wasser und Strom verbrauchen dient der Ökologie deutlich mehr als das letzte, rechnerische Prozent irgendwo herauszuleiern, das ich dann im täglichen Leben am Thermostat wieder vielfach aus dem Fenster werfe.
Ich habe Menschen auf der Welt erlebt, die ihre Abfälle hinterm Haus verbuddeln oder auch ins Wasser werfen. Dennoch leben sie im Vergleich zu uns hier zigfach ökologischer, weil sjie all den Kram gar nicht zur Verfügung haben.
Ich glaube daher dass man selbst und für sich das gesamte Paket betrachten sollte.
Und trotzdem macht das die Gasheizung im Vergleich zur Wärmepumpe nicht ökologischer.
Mir ist komplett egal wie andere ihre Häuser bauen, wirklich, ich habe da überhaupt keinen Anspruch auf die ultimative, moralisch richtige Antwort auf den Klimawandel - und das meine ich völlig ernst. Was ich allerdings ein bisschen scheinheilig finde ist so zu tun als wären Ökohäuser und Wärmepumpen und Alternativen sowieso auch gar nicht besser als zum Beispiel die Gasheizung, weil man ja auch Auto fährt... Das macht keinen Sinn. Entweder ich will ökologisch bauen oder eben nicht.

T_im_Norden 24.06.2020 13:16
saralina87 schrieb:

Im Vergleich zu einer Gasheizung ist grüner Strom aus der Dose noch immer ökologischer. Mit der entsprechenden Dämmung erst Recht.

Nö.
Angenommen du baust dein Haus mit Wärmepumpe und beziehst 100% Ökostrom.

Da nur eine begrenzte Menge dieses Stromes vorhanden ist, muß zum Ausgleich deines Verbrauches Strom mit Kohle oder Gas erzeugt werden.

Das kann dazu führen da es ökologisch besser wäre mit einer effektiven Brennwerttherme wenig CO2 zu produzieren, statt in einem Kraftwerk aus Kohle mit „viel“ co2 Strom zu machen.

Tassimat 24.06.2020 13:22
Ybias78 schrieb:

hat mir geraten kein KfW-Haus zu bauen.
Ist so ein typisches "Stammtischgespräch", nur halt auf dem Bau. Frag drei Leute und du hast vier Meinungen.
Ybias78 schrieb:

a) man bräuchte einen Baubegleiter (der auch in dem Bereich spezialisiert ist)
Ja und? Erstmal hängt es davon ab wie du baust. Per Architekt? Dann ist der vielleicht sogar selbst qualifiziert genug, oder er kann günstig vermitteln. Oder du baust per GU ein Standardhaus, dann ist das entsprechend eingepreist. Und auch wenn du selbst einen Berater suchen und beauftragen möchtest kannst du dir einen günstigen oder teuren raussuchen.
Ybias78 schrieb:

b) wenn man das Haus gut dämmt, etc. sind die Nebenkosten günstig.
Was eine inhaltsleere Aussage. Wenn die Sonne untergeht, wird es dunkel....

Wie gesagt geht es ja auch um den Erhalt der Förderung, und der Berater wird dir sagen, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht.
Ybias78 schrieb:

Ferner hat er empfohlen statt Luft-Wasser-Wärmepumpe + Solar inkl. Batterie eine Gastherme + Solar inkl Batterie zu nehmen.
Quatsch.
Batterie lohnt sich finanziell nicht. Meine Empfehlung: Lass die weg.
Ob Gas oder Luft-Wasser-Wärmepumpe ist meiner Meinung nach egal. Fördertechnisch ist Luft-Wasser-Wärmepumpe gut dabei und zusammen mit Fußbodenheizung eine tolle Sache. Auf der anderen Seite halte ich Gas für sehr ausgeift und anlagentechnisch schön günstig. Mit den neuen Pipelines bleibt der Gas-Preis günstig.

Tolentino 24.06.2020 13:24
T_im_Norden schrieb:

Da nur eine begrenzte Menge dieses Stromes vorhanden ist, muß zum Ausgleich deines Verbrauches Strom mit Kohle oder Gas erzeugt werden.

Das kann dazu führen da es ökologisch besser wäre mit einer effektiven Brennwerttherme wenig CO2 zu produzieren, statt in einem Kraftwerk aus Kohle mit „viel“ co2 Strom zu machen.
Wenn man die Bilanz schon bis zur Stromerzeugung zieht, darf man aber auch nicht vor den Geldströmen halt machen. Wenn ich nämlich einen Stromliefervertrag mit einem reinen Ökostromanbieter schließe, investiert dieser ja wiederum das Geld ausschließlich in regenerative Stromerzeugung. Somit erfolgt hier ein Ausbau eben dieser Stromerzeugungsquellen, was den Strommix insgesamt ökologischer werden lässt.
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