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ᐅ Energieeinsparverordnung 2016 oder KFW 55 für Bungalow mit Luft-Wasser-Wärmepumpe & Kontrollierte-Wohnraumlüftung optional Photovoltaik


Erstellt am: 05.06.19 08:25

boxandroof05.06.19 15:32
nichts zu schwör schrieb:

Grundsätzlich hat der Planer auf den Umstand des Wertverlustes hinzuweisen, denn in gut 1-2 Jahren gilt in der Energieeinsparverordnung der Passivhausstandard.
Der Wertverlust dürfte marginal sein, fast kein Käufer kennt sich damit aus und noch weniger machen die Entscheidung von Nuancen in der Dämmung ab. Für die laufenden Kosten ist in der Praxis relevanter ob die Heizung vernünftig geplant wurde und betrieben wird. Das Ergebnis sieht man dann - auch beim Verkauf - im Verbrauchsausweis, da ist dann so manche Bude besser als andere Passivhäuser.
nichts zu schwör schrieb:

Die Frage ist nur, wie das Haus nachgewiesen wird, d.h. wie gut ist wirklich die Gebäudehülle. Also ohne einen hohen Primärenergiefaktor wie bei Strom oder gar mit Photovoltaik.
Der H't Wert gibt Aufschluss über die Qualität der Gebäudehülle.
fragg05.06.19 16:31
micric3 schrieb:

Porenbeton ist zumindest laut Angebot

: hab es auf die schnelle nicht von Vaillant gefunden, aber die Nibe F730 hat genau diese Abluftwärmepumpe, wieso sollte diese schlechter sein, als Aussenluf? Das System ist doch das selbe
am einfachsten machst du es allen beteiligten, wenn du einfach als gegeben verinnerlichst "keine abluftwärmepumpe in einem nicht passiv Haus".
micric305.06.19 17:01
Ich werde mich mit dem Kundedienst zusammensetzen für eine Beratung.

Abluftwärmepumpen mit zentraler Abluft und dezentraler Zuluft
Bei dieser Lösung wird der systembedingte leichte Unterdruck in der Wohnung genutzt. Er sorgt dafür, dass frische Luft über Außenwandventile in den Zuluftbereichen nachströmt. Die raumwarme Abluft wird aus den sensiblen Bereichen wie Küche, Bad oder Gäste-WC über Lüftungsrohre zur Wärmepumpe geleitet. Bevor sie über eine Dachhaube oder Lüftungswandgitter nach außen abgeführt wird, wird ihr ein Großteil der enthaltenen Wärmeenergie entzogen. Die Abluft dient damit als Wärmequelle für die integrierte Wärmepumpe, um Warmwasser für Heizung und Brauchwasser zu erzeugen. In der Regel sind diese Systeme als Kompaktsystem mit integriertem Brauchwasserspeicher ausgeführt.

Abluftwärmepumpen mit zentraler Abluft und zentraler Zuluft
Diese Wärmepumpen arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie das System zuvor, jedoch wird die Zuluft über die Wärmepumpe vorgewärmt und über Lüftungsrohre in die Zuluftbereiche wie Schlaf-, Kinder- oder Wohnzimmer geführt.

Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Kreuzstromwärmeaustauscher <-- vielleicht dieses Modell hier!?
Hier wird die Abluft, nachdem sie den Großteil ihrer Energie über einen Kreuzgegenstromwärmeaustauscher an die Zuluft abgegeben hat, nach außen abgeleitet und entsorgt. Sie strömt je nach Wärmebedarf noch über die Oberfläche des Luft/Wasser-Wärmepumpenverdampfers. Dort gibt sie die weitere Restwärme an den Kältekreislauf der Wärmepumpe ab. Wird für die Beheizung oder die Trinkwarmwasserbereitung noch zusätzliche Energie benötigt, wird diese aus der der Wärmepumpe zusätzlich zugeführten Außenluft gewonnen.


Zudem werde ich mir die Verbrauchswerte aus der Online Datenbank anschauen, auch wenn leider erst 2018/2019 erfasst sind.

Letztendlich scheint der Konsens zu sein, wenn Wärmepumpe, dann auch bessere Dämmung. Aber ohne genaue Berechnung scheint es wohl eine Milchmädchenrechnung zu bleiben.

Viel Glück
Michael
boxandroof05.06.19 17:20
micric3 schrieb:

Letztendlich scheint der Konsens zu sein, wenn Wärmepumpe, dann auch bessere Dämmung
Bessere Dämmung steigert die Effizienz der Wärmepumpe, aber irgendwann wird Dämmung auch unwirtschaftlich. Es gibt auch genug, die ihren Altbau mit einer Wärmepumpe wirtschaftlich heizen. Energieeinsparverordnung-Häuser sind schon einigermaßen gut gedämmt. Kontrollierte-Wohnraumlüftung dazu, hier und da die Dämmung etwas verbessert (mit oder ohne KFW) und es wird laufen.

Wichtiger ist die Planung der Flächenheizung und der Hydraulik insgesamt, sowie dass man sich keinen Unsinn einbauen lässt.
ares8305.06.19 22:56
Zaba12 schrieb:

Kommt immer auf die Rahmenbedingungen an: Der Kostenfaktor bei Holzständerbauweise ohne Keller ist marginal. Massiv mit Ziegel ohne WDVS aber mit Keller ist ne ganz andere Hausnummer um von Energieeinsparverordnung 2016 auf KFW55 zu kommen.
Gut das mit Holzständer kann ich nicht beurteilen, wir haben nur ein Standard zweischaliges Mauerwerk. Das reichte für KFW55.
Die Betrachtung ist halt sehr individuell, das stimmt. Bei uns 2016 waren die KFW Kredite von den Konditionen so gut das wir deutlich Zinsen sparen und mit den 5000€ zusammen rechnet sich das Ganze. Wir hatten aber aufgrund von nur um die 10% Eigenkapital auch nicht die besten Zinskonditionen
nix zu schwör09.06.19 10:10
@boxandroof

Genau weil ein Leihe den Wertverlust nicht einschätzen kann,
kann ein Planer auch ggf. in die Haftung genommen werden.
Die laufenden Kosten hängen damit unmittelbar zusammen.
Eine Wärmepumpe steht sich derzeit nur so gut, weil der Primärenergiefaktor entsprechend von der Politik angehoben wurde. Was an den Kosten der kWh nichts ändert.

Die Energieeinsparverordnung soll nicht umsonst nach der EnEV2019 durch das Gebäudeenergiegesetz ersetzt werden.

Wäre es tatsächlich ab 2020/21 ein Passivhaus, würden wir ggf. nur noch von einem elektrischen Heizregister in der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sprechen.

Eine bessere Dämmung steigert auch keine Effizienz einer Wärmepumpe, die ist bei Luftwärmepumpen i.d.R. gleich schlecht.
Ein Jahresarbeitszahl-Wert von min. 4,0 eine Illusion.
Die VDI 4650 ist keine praktische Bewertung, was auch sinnfrei wäre, denn dann könnte jeder Hersteller eine Jahresarbeitszahl errechnen wie dieser möchte.

Zu den höheren Betriebskosten kommt noch die geringe Lebensdauer der Luftwärmepumpe, die notwendigen Re-Invests gehen direkt in den ROI ein.
(normale Heißgastemperaturen vorausgesetzt)
jahresarbeitszahlabluftwärmepumpendämmungzuluftwertverlustheizunglüftungsrohreenergieeinsparverordnungkfw