Hallo zusammen, ich habe kürzlich mehrere IKEA Malm Möbelstücke gekauft, darunter Kommoden und Nachttische, aber beim Zusammenbauen merke ich, dass sie oft nicht so stabil sind, wie ich mir das vorstelle. Besonders wenn man Schubladen voll belädt oder die Möbel hin und her rückt, wackelt es teilweise ganz schön. Meine Frage an euch: Gibt es bewährte Tricks oder Ergänzungen, wie man die Malm-Serie stabiler montieren kann? Eventuell auch Verbesserungen, die nicht nur die haltbarkeit erhöhen, sondern dabei noch einigermaßen erschwinglich sind. Ich habe schon überlegt, zusätzliche Schrauben oder Leimnutzen einzusetzen, bin mir aber unsicher, wo genau der größte Schwachpunkt sitzt. Vielleicht habt ihr Erfahrungswerte oder Tipps, die wirklich helfen? Würde mich sehr über Ratschläge freuen!
Das Problem mit der eher begrenzten Stabilität bei den Malm-Möbeln ist bekannt, vor allem bei Schubladenkommoden. Ein bewährter Ansatz ist, die Verbindungen mit zusätzlichen Holzdübeln und Holzleim zu verstärken, statt nur auf die serienmäßigen Schrauben und Dübel zu vertrauen.
Hier würde ich empfehlen, zuerst das rückseitige Fixieren der Rückwand zu prüfen: Wird diese nicht bündig und stramm verschraubt, leidet die Gesamtstabilität enorm. Abschließend sorgen Winkelbeschläge in den Ecken unter der Möbelplatte für deutlich bessere Querstabilität. Ein paar einfache Metallwinkel von Baumarkt ermöglichen da viel.
Parallel kann man statt der dünnen Rückwand eine etwas stärkere Sperrholzplatte einkleben – das macht die Konstruktion stabiler, bleibt aber preiswert.
Mikenau schrieb:
„Eventuell auch Verbesserungen, die nicht nur die Haltbarkeit erhöhen, sondern dabei noch einigermaßen erschwinglich sind.“
Hier würde ich empfehlen, zuerst das rückseitige Fixieren der Rückwand zu prüfen: Wird diese nicht bündig und stramm verschraubt, leidet die Gesamtstabilität enorm. Abschließend sorgen Winkelbeschläge in den Ecken unter der Möbelplatte für deutlich bessere Querstabilität. Ein paar einfache Metallwinkel von Baumarkt ermöglichen da viel.
Parallel kann man statt der dünnen Rückwand eine etwas stärkere Sperrholzplatte einkleben – das macht die Konstruktion stabiler, bleibt aber preiswert.
Zum Thema Stabilität bei IKEA Malm: Wichtig ist vor allem, so gleichmäßig wie möglich zu arbeiten. Beim Zusammenbauen sollte man alle Schrauben zunächst nur leicht eindrehen und erst wenn alle Teile richtig sitzen, diese vollständig festziehen. Dadurch vermeidet man Spannung in den Bauteilen.
Außerdem empfehle ich, die Rückwand nicht nur zu tackern, sondern zusätzlich mit kleinen Nägeln oder Schrauben zu fixieren, wenn das möglich ist.
Wenn es die Zeit erlaubt, kann man sogar innen Ecken mit Holzverstärkungen einkleben – damit vermeidet man Wackeln langfristig.
lejesin schrieb:Das stimmt absolut! Für alle, die sich nicht sicher sind: Solche Winkel gibt es in verschiedenen Ausführungen, man kann sie relativ unsichtbar installieren und sie bringen wirklich viel mehr Robustheit.
„Abschließend sorgen Winkelbeschläge in den Ecken unter der Möbelplatte für deutlich bessere Querstabilität.“
Außerdem empfehle ich, die Rückwand nicht nur zu tackern, sondern zusätzlich mit kleinen Nägeln oder Schrauben zu fixieren, wenn das möglich ist.
Wenn es die Zeit erlaubt, kann man sogar innen Ecken mit Holzverstärkungen einkleben – damit vermeidet man Wackeln langfristig.
Ein guter Tipp, der mir viel geholfen hat: Nimm Teflon- oder Filzgleiter unter die Möbelbeine oder -füße. Dadurch werden Bewegungen gedämpft und die Kommode steht einfach fester, ohne zu rutschen. Klingt banal, aber das reduziert das Wackeln enorm! 😉
Außerdem, wenn du die Schubladen oft nutzt, lohnt es sich, über Metallführungen mit Kugellagern nachzudenken, wenn nicht schon vorhanden. Die gleiten besser und beanspruchen das Möbel weniger.
So ein kleines Upgrade macht oft den Unterschied.
Außerdem, wenn du die Schubladen oft nutzt, lohnt es sich, über Metallführungen mit Kugellagern nachzudenken, wenn nicht schon vorhanden. Die gleiten besser und beanspruchen das Möbel weniger.
So ein kleines Upgrade macht oft den Unterschied.
Alternativ zum Schrauben nachziehen und Winkel einbauen kann man die Verbindungsstellen der Seitenwände mit kleinen Holzleisten zusätzlich verstärken. Einfach passend zuschneiden und von innen mit Schrauben fixieren. Das erhöht die Stabilität, ohne dass man das Möbel optisch groß verändert.
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