ᐅ Grundstück in Hochwasserschutzgebiet - Nicht empfehlenswert?
Erstellt am: 03.12.18 11:49
DASI9003.12.18 14:09
kaho674 schrieb:
Das kommt natürlich auf die Größe an. Wir können nicht wissen, wie die Lage vor Ort ist und wie groß und Lang die Böschungen ect. sind. 100 Riesen scheint mir pauschal viel. Ich hätte jetzt eher was um die 40 bis 50 erwartet. Aber das kann derart verschieden sein. Da braucht es einen Fachmann vor Ort, der die Lage einschätzt.Ja, pauschal ist das sicher nicht zu beantworten. Nur vielleicht die Größenordnung. Böschung sind es wie gesagt abzgl.. der 0,5 m Stützmauer 1,35 x 34 x 4,4 m, dann noch Spezialgründungen ... Ohne etwaige Versicherungsbeiträge berücksichtigt zu haben.
Außerdem würde sich dann mir auch die Frage stellen. Wie soll man den Keller "ersetzen" bzw. kompensieren?
kaho67403.12.18 14:20
DASI90 schrieb:
Außerdem würde sich dann mir auch die Frage stellen. Wie soll man den Keller "ersetzen" bzw. kompensieren?Wie konkret ist denn das Grundstück? Wer keinen Keller hat, baut nach oben oder in die Breite. Dazu braucht es dann Geschossflächenzahl und Grundflächenzahl, Größe des Grundstückes usw., um das einzuschätzen. Falls Du nur eine Bestätigung Deiner Skepsis wolltest, muss ich Dich enttäuschen. Wenn Dir das Land aber nicht zusagt, dann lass es doch gleich. Wir hatten auch die Option, 20m hinter einem Deich zu bauen. Da ich echt wasserscheu bin, hab ich gleich mein Veto rausgeschrien. Aber bei uns gab es mehr Auswahl, denke ich. Heute würde ich das gar nicht mehr so verbissen sehen.
haydee03.12.18 14:22
Hast du ein Hobby das unbedingt einen Keller braucht?
Lagerfläche z.B. unter dem Dachboden. Wird auch nicht nass und muß 3x im Jahr hochgebockt werden
Haustechnik ins Erdgeschoss. Die beansprucht zwar immer noch ordentlich Platz, ist jedoch kleiner als die aus den 80ern mit Öltank/Holzlager, Ölbrenner, Warmwasserboiler etc. Und riecht nicht so wie Öl
Mach Termine mit Baufirmen aus, am Besten den aus dem Ort und laß die mal aus dem Nähkästchen plaudern und schätzen
Lagerfläche z.B. unter dem Dachboden. Wird auch nicht nass und muß 3x im Jahr hochgebockt werden
Haustechnik ins Erdgeschoss. Die beansprucht zwar immer noch ordentlich Platz, ist jedoch kleiner als die aus den 80ern mit Öltank/Holzlager, Ölbrenner, Warmwasserboiler etc. Und riecht nicht so wie Öl
Mach Termine mit Baufirmen aus, am Besten den aus dem Ort und laß die mal aus dem Nähkästchen plaudern und schätzen
kaho67403.12.18 14:24
In diesem Fall käme die gesamte Technik bei mir so weit wie möglich ins Dach. Wär schon blöd, wenn die Flut kommt und dann ist die Elektrik, Heizung und was weiß ich noch alles hin.
DASI9003.12.18 14:32
Wieder mal soweit konkret, dass es zumindest zu überlegen ist ob es sich rentiert oder nicht . Anders angehen kann man es trotzdem nicht. Grundstück ist ca 550 qm² mit Grundflächenzahl/Geschossflächenzahl 0,4/0,8, 2 Vollgeschosse aber nur Flachdach (da fällt auch schon mal das DG weg ). Ist ein Neubaugebiet. Ob Staffelgeschosse erlaubt sind habe ich nicht im Bebauungsplan geprüft.
kaho67403.12.18 14:59
Naja, 0,4 ist schon nicht schlecht. 220 im EG und 220 im OG - wären über 400m² . OK, da gehen noch Terrasse ab und je nachdem, was die Gemeinde möglicherweise da sonst noch so für Extras definiert. Aber ehrlich, ich denke, die Fläche dürfte für den Normalverbraucher reichen.
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