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ᐅ Grundriss-Planung Altbau aus den 30ern


Erstellt am: 16.01.2022 10:52

kati1337 16.01.2022 10:52
Hallo zusammen,

ich habe ja den Baukosten-Fred schon ziemlich gekapert gehabt mit diesem Möglicherweise-Projekt. Ich zeige euch mal ein paar Sachen und hoffe auf euren Input, denn wir sind noch nicht sicher ob wir die Immobilie haben möchten oder nicht.

Zum Objekt: Das Haus kommt mit 2500 m² Grundstück auf 3 Flurstücken. Es liegt in einem Infrastruktur schwachen Gebiet (aber da wohnt nun mal meine Familie und ich bin da aufgewachsen, daher wollen wir da hin) in Rheinland Pfalz. Boris sagt Baugrundstücke in der Gegend liegen so um 50€ / m². Das Grundstück besteht aus 3 Flurstücken und liegt zum Teil in Wohngebiet und zum Teil angrenzende Gartenfläche. Es stehen auch schon viele ältere Obstbäume auf den Gartenflächen, das gefällt uns gut.
Das Haus auf dem Grundstück ist Baujahr 1928, mit Anbau aus den 60er Jahren. Die Gesamt Wohnfläche wurde von unserem Makler mit 207m² angegeben, wobei der Berechnung nicht ganz traue. Der Sachverständige mit dem wir besichtigt haben sagte, dass man das Dachgeschoss nicht dazu rechnen würde weil die Geschosshöhe unter 2,30m liegt. Es ist unterkellert.
Was uns am Objekt gefällt ist die große Wohnfläche, die Möglichkeit den Grundriss in einen relativ modernen Stand zu sanieren (EG), das riesige Grundstück mit guter Distanz und bestehendem, alten Baumbestand. Was uns misfällt ist der aktuelle Grundriss im OG (wenig Flur, Anbau nur über Zimmer 7 erreichbar).

Was wir verändern möchten (statisch laut Ersteindruck unseres Sachverständigen möglich):
- EG: Essen wird zu Küche, Tür zwischen Essen (neu:Küche) und Wohnen verbreitern, ggf Schiebetür, alte Küche wird Speis.
- Badezimmer ins OG, Zimmer 5 oder 7 bieten sich an
- OG Tür-Durchbruch im Flur neben der Treppe zum Anbau hin
- altes Badezimmer im UG: Das soll das Home-Gym meines Mannes werden. Das Bad soll insgesamt Raus, aber die Dusche soll bleiben, damit man da nach dem Sport (oder auch wenn man dreckig aus dem Garten rein kommt) direkt duschen kann unten.

Das DG würden wir wegen der Deckenhöhe eher für "weniger genutzte" Räume brauchen. Vielleicht ein Lager / Stauraum, und ein schönes Gästezimmer.
Im OG sollten Bad, Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer und Hauswirtschaftsraum für Waschen / Trocknen Platz finden.
Im EG sollten Wohnen / Essen / Küche+Speis / Büro und Dusch-Gym (?) Platz finden.
Heizung soll in den Keller (Energieberater rät zu Pellet). Weiß nicht wie gut ich das finde, wir haben ja aktuell die THZ504 Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Lüftung und sind sehr angetan von dem Teil. Ich hätte die gerne wieder, weiß aber nicht ob die sich eignet ein Haus zu heizen, welches man vermutlich nicht besser als KFW85 Standard hinbekommt.



Mehrteilige Hauspläne: EG, 1. OG, DG, Keller und Außenansicht.


Vogelperspektive: weißes zweistöckiges Haus mit Satteldach, kleinem Rundbalkon und Straßenzugang


Heller Flur mit grüner Spiraltreppe, Staubsauger, Kartons und offener Tür nach draußen.

Hangman 16.01.2022 11:21
Bitte entschuldige die direkten Worte, aber bist Du sicher dass euch das gefällt, oder spinnt ihr euch gerade in etwas rein? Ich sehe einen naja Altbau direkt an der Strasse unter Oberleitungsgewirr mit relativ direkter Nachbarbebauung und einem ziemlich fragwürdigen Anbau. In einem Münchner Vorort sicher prima, aber in einer strukturschwachen Region, kannst Du das Geld eigentlich auch direkt verbrennen.

kati1337 16.01.2022 11:51
Hangman schrieb:

Bitte entschuldige die direkten Worte, aber bist Du sicher dass euch das gefällt,

Eigentlich schon, ja. 😀
Der Erker ist schön, es bietet viel Platz, die Dachform ist schön, es ist für ein so altes Gebäude auch schön hell von innen. Die Treppe gefällt mir auch gut, und es ist voll unterkellert und hat zur Straße hin eine Garage mit elektrischem Tor. Vollunterkellert und mit Garage neu bauen sprengt sprengt schnell jedes Budget, sogar in strukturschwachen Gegenden.
Wenn wir neu bauen würden, dann würde das eher so ein "quadratisch, praktisch, gut"- Satteldach Haus mit 150m², ohne Keller und mit Carport werden. Dafür hätte man natürlich alles gerade und auf neustem Standard.

Die Nachbarn sind tatsächlich recht weit weg.
Uns spricht das Grundstück auch an weil's halbwegs eben ist und Glasfaser anliegt.
Eine weitere Option wäre es, das Ding einfach für's Grundstück zu nehmen, abzureißen und neu drauf zu bauen. Dafür wär's aber recht teuer.

Stefan001 16.01.2022 12:24
Hast du dich mal in Ruhe auf das Grundstück gestellt?
Jeder soll mal 5 Minuten die Klappe halten, und dann achtest du mal auf das Brummen der Oberleitung?
Muss dich nicht stören, solltest du dich aber gezielt für entscheiden.

Das wäre etwas was mich glaube ich stören würde.

Hausbautraum20 16.01.2022 12:42
Also meine persönlichen Gedanken (wirklich nur ganz persönliche subjektive Meinung) waren:
Wahnsinn!
Wie kann jemand allen Ernstes von so einem schönen Neubau in eine solche "Bruchbude" ziehen und das als Verbesserung betrachten.

Und klar, wenn man nichts anderes hat, ist das Haus vielleicht ganz nett, den Erker find ich auch putzig. Aber im Vergleich zu eurem aktuellen Haus empfinde ich es als extreme Verschlechterung.

Ich hab nicht alles genau gelesen, aber was kostet denn das Haus? Könnte man auch abreißen und neu bauen in Erwägung ziehen?

kati1337 16.01.2022 12:52
Stefan001 schrieb:

Hast du dich mal in Ruhe auf das Grundstück gestellt?
Jeder soll mal 5 Minuten die Klappe halten, und dann achtest du mal auf das Brummen der Oberleitung?
Muss dich nicht stören, solltest du dich aber gezielt für entscheiden.

Das wäre etwas was mich glaube ich stören würde.

Ich habe tatsächlich auf Geräusche der Oberleitung zu achten versucht, weil die ja genau über das Dach verläuft. Habe mich da in das nächste Zimmer gestellt und im Fenster gestanden und versucht das zu hören. Ich kann da überhaupt nichts hören? Also kein Brummen und auch sonst nichts.
Muss das Ding zwingend brummen? Ich habe mich nämlich auch gewundert, dass man davon gar nichts hört. (?)
Hausbautraum20 schrieb:

Also meine persönlichen Gedanken (wirklich nur ganz persönliche subjektive Meinung) waren:
Wahnsinn!
Wie kann jemand allen Ernstes von so einem schönen Neubau in eine solche "Bruchbude" ziehen und das als Verbesserung betrachten.

Und klar, wenn man nichts anderes hat, ist das Haus vielleicht ganz nett, den Erker find ich auch putzig. Aber im Vergleich zu eurem aktuellen Haus empfinde ich es als extreme Verschlechterung.

Ich hab nicht alles genau gelesen, aber was kostet denn das Haus? Könnte man auch abreißen und neu bauen in Erwägung ziehen?

Ja, ziehen wir in Erwägung.
Es geht hier aber um eine Kernsanierung, hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen. Also das Haus so wie es da steht wäre nur das Objekt das wir sanieren würden. So wie's momentan da steht würde ich das freilich auch als Verschlechterung betrachten. 😀
Hätte ich vielleicht in den Titel dazuschreiben sollen.
Edit: Sollte vielleicht auch noch anmerken, dass wir aus sehr persönlichen Gründen in diese Gegend ziehen wollen, und wir können unseren schönen Neubau leider nicht mitnehmen. Wir könnten natürlich dort unten noch mal neu bauen, das ist ebenfalls noch eine Option. Allerdings fehlt uns dafür bislang das passende Grundstück. Und ist ein Glasfaser-Anschluss sehr wichtig, und da sieht's in Deutschland ja noch sehr mau aus.
Wir könnten dieses Objekt theoretisch erwerben und abreißen und auf dem Grundstück neu bauen. Dafür finde ich es preislich aber ein bisschen zu teuer, und um den Keller und die Wohnfläche wäre es ein bisschen schade.
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