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ᐅ Grundriss Neubau Einfamilienhaus zweigeschossig 200 m²


Erstellt am: 26.12.24 16:14

HaseUndIgel27.12.24 14:02
ypg schrieb:

Mir würde es an einer Sofawand mehr behagen, wenn dort eine geschlossene Wand wäre, die gegen des TVs auch nichts reflektieren kann.

Der Fernseher ist nicht oft an und wenn, dann kann der Außenrollladen zu. Bei allen anderen Aktivitäten im Wohnzimmer ist viel Tageslicht schön.
nordanney27.12.24 14:06
HaseUndIgel schrieb:

Deswegen weiß ich noch nicht, wo eigentlich bei mir das Optimum läge.
Wir haben vor ein paar Jahren eine identische Küche in den Neubau gesetzt. Aber: Tiefe der Arbeitsplatz 90cm und neu der Halbinsel ich glaube 120cm. 60er Schränke nach innen wie üblich und 60er (eigentlich Hängeschränke) mit Glas zur anderen Seite in Richtung Essbereich. Da war dann Geschirr drin.
Das macht Dir aber der spezielle Planer.
HaseUndIgel27.12.24 14:23
nordanney schrieb:

Tiefe der Arbeitsplatz 90cm und neu der Halbinsel ich glaube 120cm.

Danke für den Input!
nordanney schrieb:

Das macht Dir aber der spezielle Planer.
Klar, wir wollen mit dem auf jeden Fall auch einen Termin machen bevor wir den Grundriss finalisieren. Gerade was die Position der Fenster angeht, muss das ja zu einer sinnvollen Küchenkonfiguration passen.
HaseUndIgel27.12.24 14:57
ypg schrieb:

Das Ding ist: der Job des Architekten ist, aus dem Wissen seines Studiums das Optimum zu planen. Das Wissen hat ein Laie ja gar nicht. Und so cruist Du oder Ihr ja nur um das gängige Repertoire des Musterhauses und den Hausbau-Helden herum - nicht aber um das Wissen der Individualität. Dass dann so derzeit verkorkste Fassaden und auch eine nicht funktionelle Eingangssituation herauskommt, auch gerade wenn man mehr repariert und gerade zieht als ein Neu in Betracht zieht. Der Laie mag halt ungern löschen.

Stimmt schon, mache ich beim nächsten Haus dann anders.

Wobei ich uns ziemlich gut kenne und glaube, dass wie auch mit einem externen Architekten am Ende bei einer sehr ähnlichen Planung landen würden.

Der kann ja auch nichts daran ändern,
  • dass das Grundstück ist wie es ist
  • dass die Bebauungsgrenzen so sind wie sie sind (kein Carport und kein Geräteschuppen außerhalb)
  • dass der Bebauungsplan ist wie er ist
  • dass wir die Räume so auf die Stockwerke aufgeteilt haben wollen
  • das wir bei den meisten Räumen sogar konkret Wünsche bezüglich der Himmelsrichtungen haben
  • und dann noch dazu, dass wir auch noch auf solche Extravaganzen wie eine überdachte Terrasse (natürlich nur SW), Ankleide und gerade Treppe bestehen.
Quasi das einzige, was da bei unseren Anforderungen überhaupt noch zu planen ist, sind Eingang und Diele. Kein Wunder also, dass wir da beim ersten Versuch in die Tonne gegriffen haben und die jetzt teils unvereinbare Anforderungen auf diese Verbindungsräume wirken.

Jeder noch so smarte Entwurf eines Architekten wäre bei uns durchgefallen, wenn die Räume nicht da lägen wo sie jetzt liegen. Ich bin mir sicher, meine Frau und ich hätte jeden noch so erfahrenen Architekten ebenso zum "Zeichenknecht" degradiert wie den Planer des GU. (Ich meine das ernst, zum Erstgespräch sind wir mit einem zehnseitigen Anforderungskatalog gegangen, der hatte mehr Wörter als manche Baubeschreibung.)

Und wenn ich ehrlich bin bezweifle ich, dass einem ein Architekt mit derartiger Ehrlichkeit und Deutlichkeit schlechte Ideen ausreden würde wie ihr es hier im Forum tut. Also danke schon mal dafür.

Letztlich gefiel uns aber schon der erste Entwurf und der zweite gefällt uns noch besser. Deswegen werden wir auch keinen unserer vielen Wünsche über den Haufen werden.

Und bzgl.: "Laie": Klar, weder meine Frau noch ich sind aus dem Baugewerbe, aber wir sind beide in Positionen wo wir ähnliche technische Leistungen in ganz anderem Kontext vollführen. Sonst kämen wir auch nicht mir einem langen Anforderungskatalog zum Architekten. Wegwerfen und neu anfangen ist uns in unserer Arbeit nicht fremd. Das Problem ist eher die persönliche Beziehung zum Entwurf, weil man schon ab der ersten Linie anfängt im Traum darin zu leben. Und sich davon zu verabschieden, ist das schwierige, um versenkte Zeit/Geld oder ähnliches geht es ja gar nicht. Deswegen hängt man ja auch so schnell selbst an einem suboptimalen Entwurf.
nordanney27.12.24 15:01
HaseUndIgel schrieb:

Das Problem ist eher die persönliche Beziehung zum Entwurf,
Genau. Für euch toll - ohne zu wissen, was noch toller, praktischer oder günstiger wäre.
Euch will keiner etwas ausreden, dafür seid ihr zu beratungsresistent. Nicht böse gemeint, aber mit „ich will unbedingt“ steht man sich halt auch selbst im Weg.
roteweste27.12.24 15:10
HaseUndIgel schrieb:

zum Erstgespräch sind wir mit einem zehnseitigen Anforderungskatalog gegangen, der hatte mehr Wörter als manche Baubeschreibung.
Da wäre ich ja schon neugierig was da alles so drin stand.

Ich persönlich denke, dass man bei der Planung ein gutes Mittelmaß an Anforderungen und Freiheitsgraden für den Architekten finden muss. Prinzipiell kannst du ja sonst auch gleich mit selbst gezeichneten Grundriss ankommen und weißt so nie, was noch möglich ist.
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