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Grenzbebauung - hässliche Hausrückwand verstecken

4,80 Stern(e) 4 Votes
So wie das Bild aussieht standen da vorher ja andere Gebäude, Wand an Wand.

Wenn das Versteifungen sind könnte das bedeuten das die Wand ohne nicht mehr hält.
Jepp, hattest Recht mit den Versteifungen. Die müssen wohl dran bleiben.
Aber sehe ich nicht als größtes Problem. Wenn die Wand eh verdeckt wird, sieht man die auch nicht mehr.

Was wurde aus dem anderen Grundstück, das ihr mal im Auge hattet?
Also ich kann mir diese Mauern auch mit Efeu, Spalierobst...nicht mega schönreden :-(
Allerdings haben wohl die meisten irgendwie bezahlbaren Grundstücke mehr oder weniger große Haken, das kenn ich nur zu gut.
Ich würde schon ins Verputzen lassen investieren, wenn die Nachbarin zustimmt und zusätzlich noch begrünen.
Das andere Grundstück ist noch nicht aus dem Rennen. Zieht sich aber alles wegen der persönlichen Umstände des Eigentümers.
Das hat auch noch 2-3 Nachteile, bei der wir uns sehr einschränken müssen wegen des Bebauungsplans.

Ja viel schön zu reden gibt es da wirklich nicht im derzeitigen Zustand.
Wenn das aber mal richtig begrünt ist wird das gut aussehen. Das Grundstück selbst hat auch ne ordentliche Größe. So dass zur hohen Mauer 8 Meter Abstand sind. Zu den hinteren flacheren sind es zig Meter. Die stören dann gar nicht mehr.

Und weiterer Vorteil: hinter den flachen Bauten fängt ein Naturschutzgebiet mit Pferdeweiden an. Im Obergeschoss hat man also ne Top-Aussicht.

Wenn man hier in der Gegend das Glück hat ne Baulücke zu finden, die zu nem abnehmbaren Preis verkauft wird (günstig sage ich absichtlich nicht), hat man zu alles Seiten Nachbarn. Mit Weitblick ist da eh nichts.

Wie gesagt: Die hohe Wand ist dann später 8 Meter von der Geibelseite des Hauses entfernt. Normalerweise hat man nach 6m schon den Nachbarn. Dafür zwar meist Satteldach und nicht so wuchtig. Aber auch Fenster mit neugierigen Blicken.

Klar...wenn wir uns ein Grundstück backen könnten, würden wir eins der Nachbargrundstücke mit direktem Blick ins Naturschutzgebiet aussuchen. Da kommen wir aber mindestens 10 Jahre zu spät. Und in der Zeit haben sich die Marktpreise verdreifacht.
(Hab ich schon mal erwähnt, dass ich den Spruch "ach Sie haben zur Zeit ja so schön niedrige Zinsen. Das muss man ja nutzen" nicht mehr hören kann?)
.
 
Wie ist denn die Grenzbebauung geregelt? Ist die Abstandsfläche dann auf eurem Grundstück? Könnte man an das Backsteingebäude "anbauen" wie eine DHH?
 
Sowas hab ich auch schon überlegt.
Die Frage ist wo die Zufahrt/ Garten wäre, das kann ich mir noch nicht vorstellen.
Die niedrigeren Sachen find ich auch ziemlich unproblematisch, aber bis die Backsteinwand ansehnlich zugewachsen ist, dauert es ja schon ewig.
Wenig reinschauende Nachbarn ist aber natürlich super :cool:
 
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Jetzt die Frage an euch: was kann man hier machen, um den Ausblick halbwegs schön zu haben?
Ich werfe mal ein paar Ideen in den Raum:
  • Mache Kunstrasen an die Wand. Dann aus der Wand 80cm Balken dran um einen Zaun zu immitieren und schraube 2 oder 3 lebensgroße Kuhskulpturen dran. Dann hast Du eine vertikale Weide. Wer hat das schon? (google mal nach Bildern mit "Kuh an Hauswand Prenzlauer Berg"
  • Auch als große private Kinoleinwand macht sich so eine Fläche gut. Gibt aber sehr oft Gäste. (Bildersuche mit "Fassadenkino")
  • Schau mal nach Lösungen für vertikale Gärten. Ist auch klasse.
  • Wandgemälde mit etwas Perspektivischem könnte den Blick erweitern. Hat jemand sonst in der Gegend einen Meerblick? Stichwort "Fassadenkunst"
  • Hohe Nutzpflanzen können auch helfen. Miscantus beispielsweise.
 
Hahahaha..geile Ideen @hampshire :D

Vor allem die vertikale Kuhweide.

Es muss halt am Ende was sein, an dem man sich nicht nach ein paar Jahren satt gesehen hat. Alles in Richtung Kunst (bemalen etc.) wird deswegen schwierig.
Muss natürlich auch alles im preislichen Rahmen bleiben...
Miscantus wäre glaube ich echt gut für die ersten paar Meter. Danach dann vielleicht der Riesenbambus.

Von der jetzigen Eigentümerin des Grundstücks wird immer ne Rankhilfe ins Gespräch gebracht um nicht direkt die Hauswand durch die Pflanzen zu beschädigen. Da frag ich mich aber auch, wie man verhindern möchte, dass die Ausleger sich Richtung strecken. Allzu viel Abstand würde wieder nutzbare Fläche von Grundstück nehmen.

Zur besseren Einordnung werfe ich mal den Bebauungsplan ein:
Screenshot_20200820-185618~2.jpg

Gelb schraffiert die bestehende Grenzbebauung (je weiter südlich, desto höher)
Hellblau unser Grundstück.
Dunkelblau umrandet in rot das Baufenster. Das gefällt uns auch so.
Zwischen Ostseite unsere Hauswand und Westseite Grenzbebauung liegen 8m.
Wie gesagt: die Existenz der Wand nicht dramatisieren. Dass so nah direkt das nächste Haus steht ist normal hier.

Gelb in der Mitte ist die Zufahrtsstraße für die beiden Grundstücke in zweiter Reihe. Dementsprechend ist da dann auch der Zugang zum Grundstück.
 
Ich würde feststellen ob man direkt an die Wand bauen kann, und dann schauen ob man damit ein schönes Haus hinbekommt.

Oder die Wand mit Felsstein Vormauern sodass es gewachsen und nicht künstlich Wirt.
 
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