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Grenzbebauung - hässliche Hausrückwand verstecken

4,80 Stern(e) 4 Votes
Hmm also du hast im Süden die Einfahrt, im Westen den Nachbarn und im Osten die Wand.
Ausrichtungstechnisch ja nicht grad das Optimum.
Für mich käme es jetzt auch drauf an was bei euch "unter Bodenrichtwert" heißt.
Bei uns ist der Bodenrichtwert 850€/qm.
Wären bei 730qm 620.000€. Selbst die Hälfte des Bodenrichtwerts wäre mir für das Grundstück noch zuviel. Aber das muss natürlich jeder individuell entscheiden.

Bezüglich Rankhife kann ich mir z.B. bei Efeu nicht vorstellen, dass das funktioniert. Meine Eltern hatten ihre Garagenwand damit begrünt (eigentlich mit Rankhilfe), aber das war trotzdem auch überall an der Wand. Nachher bist du noch haftbar, wenn bei ihrem Haus was ist.
Ich kenne noch Knöterich und Pfeifenwinde zur Fassadenbegrünung, aber ob da die Fassade sicher heil bliebe, müsste man wohl gut recherchieren.
Das sicherste wären hohe Bäume, aber dann dauert es halt Jahre
 
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Hmm also du hast im Süden die Einfahrt, im Westen den Nachbarn und im Osten die Wand.
Ausrichtungstechnisch ja nicht grad das Optimum.
Für mich käme es jetzt auch drauf an was bei euch "unter Bodenrichtwert" heißt.
Bei uns ist der Bodenrichtwert 850€/qm.
Wären bei 730qm 620.000€. Selbst die Hälfte des Bodenrichtwerts wäre mir für das Grundstück noch zuviel. Aber das muss natürlich jeder individuell entscheiden.
Ok. Die Realität in der Gegend um Düsseldorf ist folgende: Es gibt so gut wie keine Baugrundstücke auf dem freien Markt. Bei Neubaugebieten gibt es pro Grundstück bis zu 50 Bewerber. 2 Jahre im Voraus. Das heißt, man erfährt dann Jahre später, dass man nicht zum Zuge kommt.
Wenn doch mal was auf den Markt kommt, ist es zwischen 50 und 100% über Bodenrichtwert. Also wäre ein Grundstück zum Bodenrichtwert schon ein Schnäppchen.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man weiterhin nach dem perfekten Grundstück sucht. Dann dauert es halt 2-3 Jahre. Und am Ende hat man trotzdem keine Perfektion. Jeder, der das gemacht hat beißt sich jeden Tag in den Arsch. Die Grundstückspreise gehen hier jedes Jahr 10% hoch in den halbwegs annehmbaren Lagen.

Also hat man schon Glück, durch Klinken putzen (kein Scherz..haben wir wirklich tagelang gemacht) einen verkaufswilligen Eigentümer zu finden.
Dass das dann nicht perfekt ist ohne Ecken und Kanten muss man akzeptieren. Alles andere wäre hier realitätsfern.

Kurz und knapp: wir reden von 20% unter Bodenrichtwert. In ner Gegend, wo die Grundstücke auf dem freien Markt 50% über Bodenrichtwert weg gehen.

Bezüglich Rankhife kann ich mir z.B. bei Efeu nicht vorstellen, dass das funktioniert. Meine Eltern hatten ihre Garagenwand damit begrünt (eigentlich mit Rankhilfe), aber das war trotzdem auch überall an der Wand. Nachher bist du noch haftbar, wenn bei ihrem Haus was ist.
Ich kenne noch Knöterich und Pfeifenwinde zur Fassadenbegrünung, aber ob da die Fassade sicher heil bliebe, müsste man wohl gut recherchieren.
Das sicherste wären hohe Bäume, aber dann dauert es halt Jahre
Das mit den Rankpflanzen befürchte ich halt auch..

Option hohe Bäume wären halt noch die Mega-Bonsai. Die kann man schon mit paar Meter Höhe kaufen und die wachsen vermutlich noch gut weiter.
Aber da muss die Rhizomensperre echt 100% safe sein.
 
Riesige Kletterwand mit Griffen dran bauen, Eintritt nehmen, Kauf refinanzieren. ;) Ansonsten schließe ich mich an. Wenn das der größte Haken ist - mit dem ließe sich leben. Wein ist nicht unproblematisch, wäre aber mein Mittel der Wahl. Bis der dann baulich problematisch wird, kommt vielleicht sowieso ein Abriss in Frage.
23309002-teil-einer-alten-straße-mit-haus-mit-efeu-bewachsen-.jpg
 
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