ᐅ Eure Meinung zum Grundriss für das EG
Erstellt am: 22.05.13 14:13
Musketier24.05.13 10:24
aytex schrieb:
So sollte es passen oder? Was sollte man ansonsten noch berücksichtigen?Ihr scheint eines der wenigen Hausbesitzer zu sein, dessen Terrassentüren nach außen aufgehen.
Hast du was an der Treppe geändert? Kann leider das Maß nicht genau erkennen, aber meiner Meinung nach ist das immer noch eine Hühnerstiege. Mit der Treppe steht und fällt der ganze Grundriss.
Eine Haustür und Fenster auf der unteren und rechten Seite vermisse ich.
Außenansichten ohne OG ist nicht auswertbar.
Leitungswege sind ohne OG nicht beurteilbar. Ist das obere Bad über Hauswirtschaftsraum oder unterem Bad?
ypg24.05.13 11:17
Der Grundriss wird nicht besser! Zwei Türen öffnen zu müssen, um in die Küche zu gelangen, ist eine zu viel.
Ich habe gedacht, es geht hier um ein Typenhaus und die Anpassung weniger Wände im EG, da der Bauträger da etwas inkompetent ist.
Nun stellt sich heraus, dass es um eine freie Planung geht, mal etwas hier verlängern, dort einfach mal einen Erker gesetzt.
Bei 180 qm geplanter Wohnfläche lässt sich einiges machen, aber man tüddelt hier rum, als wäre auf "engstem" Raum (zB 120qm für 4 Personen) alles optimale herauzuholen.
Ich versteh nicht, warum man grosszügig (das sind in meinem Verständnis 180 qm) plant, aber zB einen Abstellraum unter der Treppe plant. Eine Treppe kann ein Gestaltungsmittel des ganzen Hauses sein, wenn man Fläche zur Verfügung hat. Wenn man Abstellmöglichkeiten braucht, dann kann man zum Hauswirtschaftsraum zB. in der Diele eine Wand planen mit Einbauschränken, das sieht dann nicht gequetscht, sondern edel aus.
Vieles ist hier völlig überdimensioniert, um die Tragfähigkeit macht man sich keine Gedanken. Es ist alles nur ein bisschen größer und wird viel kosten, ohne einen reellen Mehrwert zu bekommen.
Grundsätzlich muss man in der Planung alle Geschosse mit einbeziehen, ausserdem das eingenordete Grundstück mit Lage der Strasse, sowie die Außenansichten.
Ich habe gedacht, es geht hier um ein Typenhaus und die Anpassung weniger Wände im EG, da der Bauträger da etwas inkompetent ist.
Nun stellt sich heraus, dass es um eine freie Planung geht, mal etwas hier verlängern, dort einfach mal einen Erker gesetzt.
Bei 180 qm geplanter Wohnfläche lässt sich einiges machen, aber man tüddelt hier rum, als wäre auf "engstem" Raum (zB 120qm für 4 Personen) alles optimale herauzuholen.
Ich versteh nicht, warum man grosszügig (das sind in meinem Verständnis 180 qm) plant, aber zB einen Abstellraum unter der Treppe plant. Eine Treppe kann ein Gestaltungsmittel des ganzen Hauses sein, wenn man Fläche zur Verfügung hat. Wenn man Abstellmöglichkeiten braucht, dann kann man zum Hauswirtschaftsraum zB. in der Diele eine Wand planen mit Einbauschränken, das sieht dann nicht gequetscht, sondern edel aus.
Vieles ist hier völlig überdimensioniert, um die Tragfähigkeit macht man sich keine Gedanken. Es ist alles nur ein bisschen größer und wird viel kosten, ohne einen reellen Mehrwert zu bekommen.
Grundsätzlich muss man in der Planung alle Geschosse mit einbeziehen, ausserdem das eingenordete Grundstück mit Lage der Strasse, sowie die Außenansichten.
aytex24.05.13 12:57
ypg schrieb:
Der Grundriss wird nicht besser! Zwei Türen öffnen zu müssen, um in die Küche zu gelangen, ist eine zu viel.
Ich habe gedacht, es geht hier um ein Typenhaus und die Anpassung weniger Wände im EG, da der Bauträger da etwas inkompetent ist.
Nun stellt sich heraus, dass es um eine freie Planung geht, mal etwas hier verlängern, dort einfach mal einen Erker gesetzt.
Bei 180 qm geplanter Wohnfläche lässt sich einiges machen, aber man tüddelt hier rum, als wäre auf "engstem" Raum (zB 120qm für 4 Personen) alles optimale herauzuholen.
Ich versteh nicht, warum man grosszügig (das sind in meinem Verständnis 180 qm) plant, aber zB einen Abstellraum unter der Treppe plant. Eine Treppe kann ein Gestaltungsmittel des ganzen Hauses sein, wenn man Fläche zur Verfügung hat. Wenn man Abstellmöglichkeiten braucht, dann kann man zum Hauswirtschaftsraum zB. in der Diele eine Wand planen mit Einbauschränken, das sieht dann nicht gequetscht, sondern edel aus.
Vieles ist hier völlig überdimensioniert, um die Tragfähigkeit macht man sich keine Gedanken. Es ist alles nur ein bisschen größer und wird viel kosten, ohne einen reellen Mehrwert zu bekommen.
Grundsätzlich muss man in der Planung alle Geschosse mit einbeziehen, ausserdem das eingenordete Grundstück mit Lage der Strasse, sowie die Außenansichten.Noch was, das Wohnzimmer/Küche/Terrasse ist nach Südwesten ausgerichtet
ypg25.05.13 00:07
Mal abgesehen von der zu kurzen Treppe...
Habt Ihr nun einen Architekt oder einen Bauträger, der Euch einen lieblosen Grundriss in ein größeres Gebäude verkaufen will?
Wenn der Bauherr Vorgaben macht, ca. 180 qm, 3 Personen, und anscheinend ist die Küche ja schon gekauft, dann sollte er mir einen adäquaten Entwurf fertigen. Wenn es denn dieser ist, und Ihr damit glücklich werdet, weil genau um diese Küche das Haus geplant wird (hier auf Kosten von Funktionalität) dann ist es gut so. Ihr sollt ja darin glücklich werden.
Nur wird hier schon ein grosses Haus entzerrt, indem man es mit einem Erker noch größer und teurer macht, und es entstehen dadurch Freiflächen, die keinen grossen Wohnkomfort bringen. Meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Dem Wohn-Essbereich fehlt es meiner Ansicht an Struktur.
Ist denn die Küche schon gekauft? Mir erscheint es so. Ansonsten wäre man ja flexibler mit der Aufteilung, zB kann man den "Technikblock" mit den Hochschränken auch an die Außenwand schieben, um vom Flur aus die Küche begehen zu können und ggü den Eingang zum Hauswirtschaftsraum zu planen. Durch diesen Knoten (Fixierung auf genau an dieser Stelle und genau so) entstehen dann natürlich Probleme wie Deine grundsätzliche Fragestellung, ob 2 Türen zum Hauswirtschaftsraum oder welche davon.
Für 5 qm weniger Grundfläche und ohne Erker könnt Ihr schon einen guten Architekten bezahlen.
Bei 170 qm für 3 Personen fallen mir zB Ideen ein wie Gästezimmer im EG nahe der Dusche, dieses Zimmer könnte dann ein flügge werdendes Kind später beziehen, dafür eine Lese- und Wohnecke im OG. 2. Hauswirtschaftsraum im OG, begehbarer Kleiderschrank muss keine 10 qm haben, Garderobennische im Flur, Treppe nicht am Eingang, räumliche Strukturen im Wohn und Kochbereich. Und dabei geht es nicht um persönlichen Geschmack.
Frage Dich mal: wer soll wie diese Dusche benutzen? Nackt oder mit Handtuch am Hauseingang vorbei wieder hochhuschen, hoffen dass der Postbote nicht klingelt?
Wichtig sind auch die Sichtachsen: was sehe ich, wenn ich im Eingang stehe, lädt es mich ein? Wohin schaue ich vom Lieblingssessel? Bekommt mein Auge Ruhepole und/oder auch "Räume" (Lebensräume) zu sehen? Das ist wohl in der Küche gegeben, aber nicht im restlichen Haus. Aber das ist nur meine Meinung... und ich will Dich nicht irritieren, nur weil ich mehr Erwartungen an mein zukünftiges Zuhause habe.
Habt Ihr nun einen Architekt oder einen Bauträger, der Euch einen lieblosen Grundriss in ein größeres Gebäude verkaufen will?
Wenn der Bauherr Vorgaben macht, ca. 180 qm, 3 Personen, und anscheinend ist die Küche ja schon gekauft, dann sollte er mir einen adäquaten Entwurf fertigen. Wenn es denn dieser ist, und Ihr damit glücklich werdet, weil genau um diese Küche das Haus geplant wird (hier auf Kosten von Funktionalität) dann ist es gut so. Ihr sollt ja darin glücklich werden.
Nur wird hier schon ein grosses Haus entzerrt, indem man es mit einem Erker noch größer und teurer macht, und es entstehen dadurch Freiflächen, die keinen grossen Wohnkomfort bringen. Meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Dem Wohn-Essbereich fehlt es meiner Ansicht an Struktur.
Ist denn die Küche schon gekauft? Mir erscheint es so. Ansonsten wäre man ja flexibler mit der Aufteilung, zB kann man den "Technikblock" mit den Hochschränken auch an die Außenwand schieben, um vom Flur aus die Küche begehen zu können und ggü den Eingang zum Hauswirtschaftsraum zu planen. Durch diesen Knoten (Fixierung auf genau an dieser Stelle und genau so) entstehen dann natürlich Probleme wie Deine grundsätzliche Fragestellung, ob 2 Türen zum Hauswirtschaftsraum oder welche davon.
Für 5 qm weniger Grundfläche und ohne Erker könnt Ihr schon einen guten Architekten bezahlen.
Bei 170 qm für 3 Personen fallen mir zB Ideen ein wie Gästezimmer im EG nahe der Dusche, dieses Zimmer könnte dann ein flügge werdendes Kind später beziehen, dafür eine Lese- und Wohnecke im OG. 2. Hauswirtschaftsraum im OG, begehbarer Kleiderschrank muss keine 10 qm haben, Garderobennische im Flur, Treppe nicht am Eingang, räumliche Strukturen im Wohn und Kochbereich. Und dabei geht es nicht um persönlichen Geschmack.
Frage Dich mal: wer soll wie diese Dusche benutzen? Nackt oder mit Handtuch am Hauseingang vorbei wieder hochhuschen, hoffen dass der Postbote nicht klingelt?
Wichtig sind auch die Sichtachsen: was sehe ich, wenn ich im Eingang stehe, lädt es mich ein? Wohin schaue ich vom Lieblingssessel? Bekommt mein Auge Ruhepole und/oder auch "Räume" (Lebensräume) zu sehen? Das ist wohl in der Küche gegeben, aber nicht im restlichen Haus. Aber das ist nur meine Meinung... und ich will Dich nicht irritieren, nur weil ich mehr Erwartungen an mein zukünftiges Zuhause habe.
marv4526.05.13 13:56
Wie schon erwähnt, steht und fällt mit der Treppe alles. Ich habe keinen Grundriss vom OG gesehen oder habe ich den übersehen ?
Das EG macht wie ypg, musketier auch schrieben, so keinen homogenen Eindruck. Den Hauswirtschaftsraum gleichzeitig als Abstellraum für Lebensmittel zu benutzen halte ich für unglücklich. Wären beide getrennt, könnte man den Hauswirtschaftsraum notfalls auch als Gästezimmer mitnutzen (oder sind ständig Gäste an Bord?) und hätte damit oben mehr Platz für Kinder- und Schlafzimmer.
Der Erker im WZ ist "nett" anzuschauen aber eigentlich überflüssig. Da er nur aus Fenstern besteht, gibt er auch keine zusätzliche Stellfläche her.
Ihr solltet mit einem halbwegs validen Plan mal einen Kostenvoranschlag einholen, dann seht ihr, was machbar/realistisch/unbedingt notwendig ist und was nicht.
Das EG macht wie ypg, musketier auch schrieben, so keinen homogenen Eindruck. Den Hauswirtschaftsraum gleichzeitig als Abstellraum für Lebensmittel zu benutzen halte ich für unglücklich. Wären beide getrennt, könnte man den Hauswirtschaftsraum notfalls auch als Gästezimmer mitnutzen (oder sind ständig Gäste an Bord?) und hätte damit oben mehr Platz für Kinder- und Schlafzimmer.
Der Erker im WZ ist "nett" anzuschauen aber eigentlich überflüssig. Da er nur aus Fenstern besteht, gibt er auch keine zusätzliche Stellfläche her.
Ihr solltet mit einem halbwegs validen Plan mal einen Kostenvoranschlag einholen, dann seht ihr, was machbar/realistisch/unbedingt notwendig ist und was nicht.
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