ᐅ Anbau an KS Wand mit Klinkerriemchen erstellen, Erfahrungen?
Erstellt am: 15.11.24 16:01
benno9615.11.24 16:01
Hallo!
Wir möchten gerne an unser Bestandsgebäude mit Wandstärken 240er Kalksandstein/ 2cm Styropor, 2,5cm Klinkerriemchen einen Anbau erstellen (EG). Jetzt ist die Frage, wie man die Wand, an die angebaut werden soll, bearbeitet oder nicht. Entfernt man hier alles bis auf den Kalksandstein oder lässt man die Riemchen dran und mauert nochmal davor. Dass zwischen den äußeren Wandanschlüsse eine Trennung muss ist klar. Uns geht es quasi um die Längsseite der Wand, Riemchen ab oder lassen?
Danke schonmal für die Infos!
Wir möchten gerne an unser Bestandsgebäude mit Wandstärken 240er Kalksandstein/ 2cm Styropor, 2,5cm Klinkerriemchen einen Anbau erstellen (EG). Jetzt ist die Frage, wie man die Wand, an die angebaut werden soll, bearbeitet oder nicht. Entfernt man hier alles bis auf den Kalksandstein oder lässt man die Riemchen dran und mauert nochmal davor. Dass zwischen den äußeren Wandanschlüsse eine Trennung muss ist klar. Uns geht es quasi um die Längsseite der Wand, Riemchen ab oder lassen?
Danke schonmal für die Infos!
11ant16.11.24 01:01
benno96 schrieb:
Wir möchten gerne an unser Bestandsgebäude mit Wandstärken 240er Kalksandstein/ 2cm Styropor, 2,5cm Klinkerriemchen einen Anbau erstellen (EG). Jetzt ist die Frage, wie man die Wand, an die angebaut werden soll, bearbeitet oder nicht. Entfernt man hier alles bis auf den Kalksandstein oder lässt man die Riemchen dran und mauert nochmal davor. [...] Uns geht es quasi um die Längsseite der Wand, Riemchen ab oder lassen?Würde eine Antwort mit dem Wortlaut "42" Dir klar machen, daß die Erhellung der Lage für eine brauchbare Antwort nicht ausreicht ?benno96 schrieb:
Dass zwischen den äußeren Wandanschlüsse eine Trennung muss ist klar.Diesen Satz verstehe ich nicht.Je nach Umfang des Anbaus kann der Bestandsschutz für das Ursprungsbaujahr flöten gehen, und dann ist mit diesem Wandaufbau keine gültige Anforderung mehr zu erfüllen.
Ansonsten: 4,5 cm Gewinn durch das Abholzen der symbolischen Dämmung und der Riemchen sehe ich den Aufwand nicht gerechtfertigt.
benno9616.11.24 08:15
11ant schrieb:
Ansonsten: 4,5 cm Gewinn durch das Abholzen der symbolischen Dämmung und der Riemchen sehe ich den Aufwand nicht gerechtfertigt.Danke für deine Antwort. Also die jetzige Außenwand wird da dann zu einer Innenwand des Anbaus. Die Frage nach der Entfernung der Dämmung inkl. Riemchen stellte sich mir u.a. deswegen, ob man vor die dann entstandene "Innenwand" noch eine Wand mauert und verputzt oder wie man so etwas bautechnisch löst. Auch sollen in die Wand zwei Türöffnungen. Je dicker die Wand, desto tiefer auch die Zarge. Mit Trennung an den äußeren Wänden meinte ich den Wandanschluss der "neuen" Mauern an den Bestand. Aufgrund des unterschiedlichen Setzverhaltens soll man ja beides nicht verzahnen sondern "Raum" für Bewegung lassen und Rissen vorzubeugen. Oder habe ich das falsch verstanden?
11ant16.11.24 12:52
benno96 schrieb:
Mit Trennung an den äußeren Wänden meinte ich den Wandanschluss der "neuen" Mauern an den Bestand. Aufgrund des unterschiedlichen Setzverhaltens soll man ja beides nicht verzahnen sondern "Raum" für Bewegung lassen und Rissen vorzubeugen. Oder habe ich das falsch verstanden?Ich jedenfalls habe immer noch nichts verstanden.benno96 schrieb:
Also die jetzige Außenwand wird da dann zu einer Innenwand des Anbaus. Die Frage nach der Entfernung der Dämmung inkl. Riemchen stellte sich mir u.a. deswegen, ob man vor die dann entstandene "Innenwand" noch eine Wand mauert und verputzt oder wie man so etwas bautechnisch löst. Auch sollen in die Wand zwei Türöffnungen. Je dicker die Wand, desto tiefer auch die Zarge.Vielleicht öffnest Du Dich mal für die Erkenntnis, daß diese akademische Diskussion keinen sittlichen Nährwert hat, und rückst einfach mal mit der Gegenüberstellung des konkreten Ist und Soll heraus. Am besten aus der Bauakte die Grundrisse (ja, alle, nicht nur das vermeintlich alleinig betroffene Stockwerk) und einen Schnitt einscannen und im Neu-Grundriss der zu ändern gewünschten Etage (also EG einmal original und einmal wie beabsichtigt) herumkrakeln. Wohlgemerkt herumkrakeln, das ist zielführender als "tolle Zeichnungen".Ähnliche Themen