ᐅ Grundriss Einfamilienhaus 150m2 (Hang, Souterrain, Einliegerwohnung) – Feedback zu Effizienz & Raumaufteilung
Erstellt am: 21.03.26 14:09
Da stecken ja schon schon wieder Erklärungen drin, die es nicht braucht. Der Laie erklärt dem Bauforum, wie ein Haus funktioniert 😉
Wichtig ist, ob die Bauherren 25 sind oder 55 Jahre. Usw. Dann kann man auf Dich und Wünsche eingehen. Nirgendwo steht geschrieben, dann man im Osten Hauseingang haben muss. Das ist ja nur bei Dir jetzt so gedacht, und das versteht man dann auch wohl.
Ist kein Freibrief, so zu bauen, wie man mag. Schau nach links und schau nach rechts: wieviel Geschosse siehst Du und wieviel ist überbaut, dann hast Du Deine ungefähre Richtlinie. Das hast Du aber auch gut verinnerlicht.
Allerdings:
steht im Widerspruch zu:
Nein, Dachgeschoss ist nicht für eine Einliegerwohnung geeignet.
Die Statik sollte die solide Grundstruktur sein. Das ist hier nicht gegeben. Nass- und Feuchträume übereinander, kurze Leitungswege, Technik Richtung Straße.
Aber machen wir es kurz: bei 550000€ kann man ein nettes Einfamilienhaus planen, aber keine eierlegende Wollmilchsau. Das Haus kann mit diesem Kostenrahmen keine Eventualitäten abdecken. Es ist auch nicht einfach konstruiert. Schon allein die Treppe ist eine Herausforderung. Tragende Wände sind suspekt. Der Keller ist nicht einfach zu begehen.
Barrierearm, das ist der Entwurf keinesfalls. Nur weil in einem Gäste-WC eine Dusche gequetscht wird und eine Couch ins Büro passt, wird ein Haus nicht barrierearm. Ganz im Gegenteil: Möbel in Küche und Bad stehen den Bewohnern im Weg. Der Erker in der Einliegerwohnung mit Balkon darauf kostet Dich schon eine Menge Deines Budgets. Bei dem Zugang und Bad der Einliegerwohnung sehe ich in 20Sekunden sofort eine Optimierung, aber die Einliegerwohnung ist schlicht nicht drin. Fenster sind im Keller und Dachgeschoss eingezeichnet, die wären aber wegen Erdreich und Dachschräge nicht möglich.
Lass von einem Architekten ein schlichtes Haus für 4 Bewohner, nämlich 2 Erwachsene und 2 Kindern planen, dann kommst Du auch sehr knapp mit dem Budget hin. Mehr ist nicht drin und muss auch nicht, um adäquat über 2 - 3 Generationen darin zu wohnen. Wenn Ihr erst noch in der Familienplanung steckt, dann seid Ihr wohl noch jung genug.
Und nicht vergessen: Hang ist teuer, in Gründung und später in der Abfangung und Treppen des Geländes. Hanggrundstücke gehören immer in Hände von fähigen Architekten - und die sollten mit ihrem Beruf ein Optimum planen können. Ich wiederhole mich: passt Euren Wünschen der IST-Situation an und denkt realistisch.
Wichtig ist, ob die Bauherren 25 sind oder 55 Jahre. Usw. Dann kann man auf Dich und Wünsche eingehen. Nirgendwo steht geschrieben, dann man im Osten Hauseingang haben muss. Das ist ja nur bei Dir jetzt so gedacht, und das versteht man dann auch wohl.
NapoleonK schrieb:
§34 Baugesetzbuch
Ist kein Freibrief, so zu bauen, wie man mag. Schau nach links und schau nach rechts: wieviel Geschosse siehst Du und wieviel ist überbaut, dann hast Du Deine ungefähre Richtlinie. Das hast Du aber auch gut verinnerlicht.
Allerdings:
NapoleonK schrieb:
• wenig „Spielerei“
steht im Widerspruch zu:
NapoleonK schrieb:
Außen
• Balkon vorne über den Versprung (Süden)
NapoleonK schrieb:
Einliegerwohnung/ Dachgeschoss Machbarkeit
Nein, Dachgeschoss ist nicht für eine Einliegerwohnung geeignet.
NapoleonK schrieb:
• Tragstruktur nicht sauber geplant
NapoleonK schrieb:
Stärken:
• solide Basis
• realistisch umsetzbar
• gute Grundstruktur
Die Statik sollte die solide Grundstruktur sein. Das ist hier nicht gegeben. Nass- und Feuchträume übereinander, kurze Leitungswege, Technik Richtung Straße.
Aber machen wir es kurz: bei 550000€ kann man ein nettes Einfamilienhaus planen, aber keine eierlegende Wollmilchsau. Das Haus kann mit diesem Kostenrahmen keine Eventualitäten abdecken. Es ist auch nicht einfach konstruiert. Schon allein die Treppe ist eine Herausforderung. Tragende Wände sind suspekt. Der Keller ist nicht einfach zu begehen.
Barrierearm, das ist der Entwurf keinesfalls. Nur weil in einem Gäste-WC eine Dusche gequetscht wird und eine Couch ins Büro passt, wird ein Haus nicht barrierearm. Ganz im Gegenteil: Möbel in Küche und Bad stehen den Bewohnern im Weg. Der Erker in der Einliegerwohnung mit Balkon darauf kostet Dich schon eine Menge Deines Budgets. Bei dem Zugang und Bad der Einliegerwohnung sehe ich in 20Sekunden sofort eine Optimierung, aber die Einliegerwohnung ist schlicht nicht drin. Fenster sind im Keller und Dachgeschoss eingezeichnet, die wären aber wegen Erdreich und Dachschräge nicht möglich.
Lass von einem Architekten ein schlichtes Haus für 4 Bewohner, nämlich 2 Erwachsene und 2 Kindern planen, dann kommst Du auch sehr knapp mit dem Budget hin. Mehr ist nicht drin und muss auch nicht, um adäquat über 2 - 3 Generationen darin zu wohnen. Wenn Ihr erst noch in der Familienplanung steckt, dann seid Ihr wohl noch jung genug.
Und nicht vergessen: Hang ist teuer, in Gründung und später in der Abfangung und Treppen des Geländes. Hanggrundstücke gehören immer in Hände von fähigen Architekten - und die sollten mit ihrem Beruf ein Optimum planen können. Ich wiederhole mich: passt Euren Wünschen der IST-Situation an und denkt realistisch.
gsn24 schrieb:
Wofür ist denn die Einliegerwohnung gedacht und gibt es einen Grund für das perspektivisch geplante „Pflegezimmer“?Wo sollte ich ein "Pflegezimmer" übersehen haben (abgesehen davon, daß die Dusche im Gäste-WC den Anfangsverdacht nahelegt, es würde an den Unfug vom Home Office als Altersschlafzimmer gedacht) ?
Der Frage nach dem Zweck der Einliegerwohnung schließe ich mich an: wird ein Förderprogramm ins Auge gefaßt, das eine Einliegerwohnung als Baustein beinhaltet, und steht und fällt gar das Budget mit dieser Einliegerwohnung ?
Ohne Bebauungsplan kann auch eine andere Ortssatzung Vorgaben zu Stellplätzen machen; ansonsten würde ich die dreist gar nicht ausweisen und lediglich an der Straße grenzbegleitend einen beparkbaren Streifen anlegen.
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