ᐅ Grundriss Einfamilienhaus 150m2 (Hang, Souterrain, Einliegerwohnung) – Feedback zu Effizienz & Raumaufteilung
Erstellt am: 21.03.26 14:09
N
NapoleonK
Hallo liebe Bauprofis,
wir planen ein Eigenheim mit Einliegerwohnung in Hanglage und haben uns schon zahlreiche Gedanken gemacht.
Ich möchte die Chancen, die das Forum bietet nutzen, um mithilfe des breiten Wissens hier Denkanstöße zu erhalten, eine realistische Einschätzung zu erhalten bzw. die Pläne zu verbessern.
Die Erschließung erfolgt ausschließlich von Süden über die Straßenseite.
Es handelt sich um ein Hanggrundstück bzw. Südhanggrundstück. Das Gelände steigt von Süden, also von der Straße aus, nach Norden in Richtung Garten- und Naturbereich an.
Die Orientierung des Grundstücks stellt sich wie folgt dar:
- Süden: Straße / Zufahrt
- Norden: Garten / Wald bzw. Naturbereich
- Osten: rechte Grundstücksseite
- Westen: linke Grundstücksseite
Das Haus soll auf Höhe der Baulinie der Nachbarhäuser positioniert werden. Die Südseite orientiert sich zur Straße, während die Nordseite teilweise im Hang bzw. bergseitig im Erdreich liegt.
Die Grundlogik des Grundstücks ist dabei wie folgt gedacht:
Im Süden befindet sich der geneigte Hof- und Zufahrtsbereichmit einer kleinen Mauer am Anfang des Grundstücks. (Bildet eine Art Plateau) Daran anschließend Haus und Carport auf der Hauptnutzungsebene, dahinter die Terrasse und weiter nördlich der Gartenhang mit Übergang in den natürlichen Bereich. Diese Anordnung soll den Hang möglichst sinnvoll nutzen und größere Erdbewegungen vermeiden.
2. Gebäudetyp und Baukörper
Geplant ist ein freistehendes Einfamilienhaus in Massivbauweise mit Einliegerwohnung.
Vorgesehen ist ein klassischer, kompakter und bewusst einfacher Baukörper ohne gestalterische Komplexität. Das Haus soll als rechteckiger Hauptbaukörper ausgeführt werden.
Gedacht ist das Gebäude als Haus mit Souterrain sowie ausgebautem Dachgeschoss mit Kniestock, also im Ergebnis als etwa 1,5-geschossiges Haus mit zusätzlicher Unterebene im Hang.
Die Ebenen gliedern sich wie folgt:
1. Souterrain / Kellerebene, teilweise eingegraben
2. Wohnebene / Eingangsebene
3. Dachgeschoss / Schlafebene
Die geplante Kubatur liegt ungefähr bei einem Außenmaß von ca. 9,5 m × 9,0 m. Geringfügige Anpassungen innerhalb einer kompakten Größenordnung denkbar, grundsätzlich soll der Baukörper wirtschaftlich bleiben.
Die Hauptwohnfläche der eigentlichen Familienwohnung soll bei 150 m² liegen, aufgeteilt in etwa:
- Wohnebene: ca. 75 m²
- Dachgeschoss: ca. 75 m²
3. Dach
Geplant ist ein Satteldach mit Firstrichtung Ost–West, damit die südliche Dachfläche möglichst gut für Photovoltaik genutzt werden kann.
Die Dachneigung soll bei ca.35° liegen. Der Kniestock soll etwa 130 cm betragen, damit das Dachgeschoss gut nutzbar ist und alltagstaugliche Räume entstehen.
Geplant sind keine Gauben. Vorgesehen sind nur Dachflächenfenster, das Dach soll insgesamt konstruktiv einfach, kostenbewusst und Photovoltaik-freundlich ausgeführt werden.
4. Photovoltaik
Die südliche Dachfläche soll möglichst maximal mit Photovoltaik belegt werden. Die Photovoltaikanlage soll ruhig, flächig und optisch integriert wirken und nicht durch unnötige Dachaufbauten gestört werden.
Auf der Norddachseite sollen ebenfalls zwei Dachfenster entstehen.
5. Erschließung und Außenanlagen
Die Zufahrt erfolgt ausschließlich von Süden. Ziel ist es möglichst barrierearm zu gestalten.
Vor dem Haus ist ein Hofbereich vorgesehen, der als Zufahrts-, Rangier- und Wendezone dient.
Die Zufahrt zur Wohnebene soll über eine Rampe entlang der östlichen Grundstücksseite erfolgen. Diese Rampe führt vom Straßenniveau nach oben zur Eingangsebene bzw. zur Haus- und Carportebene.
Folgende Eckdaten sind dafür angedacht:
- Breite ca. 3,0 m
- möglichst praktikables Gefälle von maximal ca. 10–12 %
Falls erforderlich, sind zum Hauseingang wenige Höhenstufen – etwa 2 bis 3 Treppenstufen – akzeptabel. Grundsätzlich soll der Zugang aber möglichst barrierearm und alltagstauglich bleiben.
6. Stellplätze / Garage / Carport
Rechts neben dem Haus, also auf der Ostseite, ist ein separater Stellplatzbaukörper vorgesehen, entweder als Einzelgarage oder Carport.
Wichtig ist dabei:
- separater Baukörper
- nicht direkt an das Haus angebaut
- Erschließung über die östliche Rampe
- Position in Eingangsnähe
- leicht nach Norden bzw. bergauf versetzt denkbar
Ziel ist ein kurzer, praktischer Weg vom Stellplatz zum Hauseingang auf Ebene 2, ohne dass zwingend ein direkter Durchgang zwischen Garage und Haus erforderlich ist.
Falls das Rampen Konzept nicht funktioniert, weil es zu kostenintensiv wird, kann ein Aufgang zum Hauseingang entstehen und das Carport/die Garage wird unten in den Hof platziert
7. Terrasse Balkon und Gartenanbindung
Ein Balkon befindet sich über dem Souterrain (Küche) und soll sich funktional an den Wohnbereich anbinden. In der bisherigen Überlegung ist der Balkon und die Terrasse teilweise seitlich entlang der Westseite des Hauses verbunden.
Wichtig ist uns, dass die Terrasse möglichst ebenerdig in den Garten im Norden übergeht. Eine Außentreppe vom Terrassenbereich in den Garten soll nach Möglichkeit vermieden werden. Falls topographisch nötig, wären geringe Niveauunterschiede denkbar, grundsätzlich soll die Gartenanbindung aber möglichst direkt und komfortabel sein.
8. Souterrain / Ebene 1
Das Souterrain ist hangbedingt teilweise zur Südseite sichtbar.
Die Nutzung soll flexibel und funktional sein. Vorgesehen sind dort insbesondere:
- Einliegerwohnung
- Keller
- Technikraum
- Lagerflächen/ bzw. Mehrzweckbereich
Es sollen zwei getrennte Außenzugänge vorgesehen werden:
1. eigener Zugang zur Einliegerwohnung
2. separater Zugang zum Keller- bzw. Lagerbereich
Die Fenster im Souterrain sollen normal groß, funktional und wirtschaftlich sein. Bodentiefe Fenster sind dort nicht gewünscht. Die Einliegerwohnung soll für die Zukunft auch Pflegetauglich sein.
9. Wohnebene / Ebene 2
Die Wohnebene ist die Hauptnutzungsebene und zugleich Eingangsebene.
Der Haupteingang soll auf der Ostseite liegen und über Hof bzw. Rampe erreichbar sein. Der Zugang soll möglichst barrierearm organisiert werden, auch wenn geringe Höhenunterschiede oder wenige Stufen denkbar sind.
Auf dieser Ebene sollen untergebracht werden:
- Wohnen
- Essen
- Küche (keine Wohnküche)
- Speisekammer
- Büro mit Gästezimmer
- Gäste-Bad mit Dusche
Das Fensterkonzept auf dieser Ebene ist wie folgt angedacht:
- Südseite: teilweise bodentiefe Fenster im Wohnbereich Zugang zum Balkon
- Westseite: größere Wohnraumfenster
- Nordseite: Gartenbezug bzw. Zugang zum Garten/ Terrasse
- Ostseite: Haustür sowie normale Fenster, z. B. für Büro Gästebad
- Lüftung zur Speisekammer
Wichtig ist dabei, dass zwar im Wohnbereich eine offene und helle Wirkung entsteht, jedoch keine vollständig durchgehende Glasfront vorgesehen wird. Das Haus soll insgesamt funktional, wirtschaftlich und nicht unnötig verglast sein.
10. Dachgeschoss / Ebene 3
Das Dachgeschoss dient als Schlafebene.
Geplant sind dort:
- Elternschlafzimmer
- zwei Kinderzimmer
- Familienbad (ohne Badewanne)
- Ankleidezimmer (am Elternschlafzimmer)
Aufgrund des Kniestocks von ca. 130 cm soll diese Ebene gut nutzbar und alltagstauglich sein.
Fensterkonzept im Dachgeschoss:
- Fenster, wo sinnvoll möglich
- ergänzend Dachflächenfenster in den Zimmer
11. Planungsziele
Das Gebäude soll insgesamt:
- kompakt und effizient sein
- wirtschaftlich und kosteneffizient gebaut werden können
- konstruktiv einfach bleiben
- energetisch sinnvoll sein, insbesondere im Hinblick auf Photovoltaik
- langfristig flexibel nutzbar sein
- sich gut in die Hanglage einfügen
- alltagstaugliche Wege zwischen Zufahrt, Eingang, Wohnen und Garten ermöglichen
12. Kritische Punkte:
- sinnvolle Einbindung des Hauses in die Hanglage
- realistische Ausgestaltung von Rampe, Zufahrt und Hof
- Lage und Ausführung von Garage bzw. Carport
- Größe Gäste-WC
- Aufteilung Räume der Wohnebene (GrößeKüche/Speisekammer)
- Belichtung und Nutzbarkeit der Einliegerwohnung
- finanziell sinnvolle Ausbildung des Souterrains (Versprung Küche)








wir planen ein Eigenheim mit Einliegerwohnung in Hanglage und haben uns schon zahlreiche Gedanken gemacht.
Ich möchte die Chancen, die das Forum bietet nutzen, um mithilfe des breiten Wissens hier Denkanstöße zu erhalten, eine realistische Einschätzung zu erhalten bzw. die Pläne zu verbessern.
Die Erschließung erfolgt ausschließlich von Süden über die Straßenseite.
Es handelt sich um ein Hanggrundstück bzw. Südhanggrundstück. Das Gelände steigt von Süden, also von der Straße aus, nach Norden in Richtung Garten- und Naturbereich an.
Die Orientierung des Grundstücks stellt sich wie folgt dar:
- Süden: Straße / Zufahrt
- Norden: Garten / Wald bzw. Naturbereich
- Osten: rechte Grundstücksseite
- Westen: linke Grundstücksseite
Das Haus soll auf Höhe der Baulinie der Nachbarhäuser positioniert werden. Die Südseite orientiert sich zur Straße, während die Nordseite teilweise im Hang bzw. bergseitig im Erdreich liegt.
Die Grundlogik des Grundstücks ist dabei wie folgt gedacht:
Im Süden befindet sich der geneigte Hof- und Zufahrtsbereichmit einer kleinen Mauer am Anfang des Grundstücks. (Bildet eine Art Plateau) Daran anschließend Haus und Carport auf der Hauptnutzungsebene, dahinter die Terrasse und weiter nördlich der Gartenhang mit Übergang in den natürlichen Bereich. Diese Anordnung soll den Hang möglichst sinnvoll nutzen und größere Erdbewegungen vermeiden.
2. Gebäudetyp und Baukörper
Geplant ist ein freistehendes Einfamilienhaus in Massivbauweise mit Einliegerwohnung.
Vorgesehen ist ein klassischer, kompakter und bewusst einfacher Baukörper ohne gestalterische Komplexität. Das Haus soll als rechteckiger Hauptbaukörper ausgeführt werden.
Gedacht ist das Gebäude als Haus mit Souterrain sowie ausgebautem Dachgeschoss mit Kniestock, also im Ergebnis als etwa 1,5-geschossiges Haus mit zusätzlicher Unterebene im Hang.
Die Ebenen gliedern sich wie folgt:
1. Souterrain / Kellerebene, teilweise eingegraben
2. Wohnebene / Eingangsebene
3. Dachgeschoss / Schlafebene
Die geplante Kubatur liegt ungefähr bei einem Außenmaß von ca. 9,5 m × 9,0 m. Geringfügige Anpassungen innerhalb einer kompakten Größenordnung denkbar, grundsätzlich soll der Baukörper wirtschaftlich bleiben.
Die Hauptwohnfläche der eigentlichen Familienwohnung soll bei 150 m² liegen, aufgeteilt in etwa:
- Wohnebene: ca. 75 m²
- Dachgeschoss: ca. 75 m²
3. Dach
Geplant ist ein Satteldach mit Firstrichtung Ost–West, damit die südliche Dachfläche möglichst gut für Photovoltaik genutzt werden kann.
Die Dachneigung soll bei ca.35° liegen. Der Kniestock soll etwa 130 cm betragen, damit das Dachgeschoss gut nutzbar ist und alltagstaugliche Räume entstehen.
Geplant sind keine Gauben. Vorgesehen sind nur Dachflächenfenster, das Dach soll insgesamt konstruktiv einfach, kostenbewusst und Photovoltaik-freundlich ausgeführt werden.
4. Photovoltaik
Die südliche Dachfläche soll möglichst maximal mit Photovoltaik belegt werden. Die Photovoltaikanlage soll ruhig, flächig und optisch integriert wirken und nicht durch unnötige Dachaufbauten gestört werden.
Auf der Norddachseite sollen ebenfalls zwei Dachfenster entstehen.
5. Erschließung und Außenanlagen
Die Zufahrt erfolgt ausschließlich von Süden. Ziel ist es möglichst barrierearm zu gestalten.
Vor dem Haus ist ein Hofbereich vorgesehen, der als Zufahrts-, Rangier- und Wendezone dient.
Die Zufahrt zur Wohnebene soll über eine Rampe entlang der östlichen Grundstücksseite erfolgen. Diese Rampe führt vom Straßenniveau nach oben zur Eingangsebene bzw. zur Haus- und Carportebene.
Folgende Eckdaten sind dafür angedacht:
- Breite ca. 3,0 m
- möglichst praktikables Gefälle von maximal ca. 10–12 %
Falls erforderlich, sind zum Hauseingang wenige Höhenstufen – etwa 2 bis 3 Treppenstufen – akzeptabel. Grundsätzlich soll der Zugang aber möglichst barrierearm und alltagstauglich bleiben.
6. Stellplätze / Garage / Carport
Rechts neben dem Haus, also auf der Ostseite, ist ein separater Stellplatzbaukörper vorgesehen, entweder als Einzelgarage oder Carport.
Wichtig ist dabei:
- separater Baukörper
- nicht direkt an das Haus angebaut
- Erschließung über die östliche Rampe
- Position in Eingangsnähe
- leicht nach Norden bzw. bergauf versetzt denkbar
Ziel ist ein kurzer, praktischer Weg vom Stellplatz zum Hauseingang auf Ebene 2, ohne dass zwingend ein direkter Durchgang zwischen Garage und Haus erforderlich ist.
Falls das Rampen Konzept nicht funktioniert, weil es zu kostenintensiv wird, kann ein Aufgang zum Hauseingang entstehen und das Carport/die Garage wird unten in den Hof platziert
7. Terrasse Balkon und Gartenanbindung
Ein Balkon befindet sich über dem Souterrain (Küche) und soll sich funktional an den Wohnbereich anbinden. In der bisherigen Überlegung ist der Balkon und die Terrasse teilweise seitlich entlang der Westseite des Hauses verbunden.
Wichtig ist uns, dass die Terrasse möglichst ebenerdig in den Garten im Norden übergeht. Eine Außentreppe vom Terrassenbereich in den Garten soll nach Möglichkeit vermieden werden. Falls topographisch nötig, wären geringe Niveauunterschiede denkbar, grundsätzlich soll die Gartenanbindung aber möglichst direkt und komfortabel sein.
8. Souterrain / Ebene 1
Das Souterrain ist hangbedingt teilweise zur Südseite sichtbar.
Die Nutzung soll flexibel und funktional sein. Vorgesehen sind dort insbesondere:
- Einliegerwohnung
- Keller
- Technikraum
- Lagerflächen/ bzw. Mehrzweckbereich
Es sollen zwei getrennte Außenzugänge vorgesehen werden:
1. eigener Zugang zur Einliegerwohnung
2. separater Zugang zum Keller- bzw. Lagerbereich
Die Fenster im Souterrain sollen normal groß, funktional und wirtschaftlich sein. Bodentiefe Fenster sind dort nicht gewünscht. Die Einliegerwohnung soll für die Zukunft auch Pflegetauglich sein.
9. Wohnebene / Ebene 2
Die Wohnebene ist die Hauptnutzungsebene und zugleich Eingangsebene.
Der Haupteingang soll auf der Ostseite liegen und über Hof bzw. Rampe erreichbar sein. Der Zugang soll möglichst barrierearm organisiert werden, auch wenn geringe Höhenunterschiede oder wenige Stufen denkbar sind.
Auf dieser Ebene sollen untergebracht werden:
- Wohnen
- Essen
- Küche (keine Wohnküche)
- Speisekammer
- Büro mit Gästezimmer
- Gäste-Bad mit Dusche
Das Fensterkonzept auf dieser Ebene ist wie folgt angedacht:
- Südseite: teilweise bodentiefe Fenster im Wohnbereich Zugang zum Balkon
- Westseite: größere Wohnraumfenster
- Nordseite: Gartenbezug bzw. Zugang zum Garten/ Terrasse
- Ostseite: Haustür sowie normale Fenster, z. B. für Büro Gästebad
- Lüftung zur Speisekammer
Wichtig ist dabei, dass zwar im Wohnbereich eine offene und helle Wirkung entsteht, jedoch keine vollständig durchgehende Glasfront vorgesehen wird. Das Haus soll insgesamt funktional, wirtschaftlich und nicht unnötig verglast sein.
10. Dachgeschoss / Ebene 3
Das Dachgeschoss dient als Schlafebene.
Geplant sind dort:
- Elternschlafzimmer
- zwei Kinderzimmer
- Familienbad (ohne Badewanne)
- Ankleidezimmer (am Elternschlafzimmer)
Aufgrund des Kniestocks von ca. 130 cm soll diese Ebene gut nutzbar und alltagstauglich sein.
Fensterkonzept im Dachgeschoss:
- Fenster, wo sinnvoll möglich
- ergänzend Dachflächenfenster in den Zimmer
11. Planungsziele
Das Gebäude soll insgesamt:
- kompakt und effizient sein
- wirtschaftlich und kosteneffizient gebaut werden können
- konstruktiv einfach bleiben
- energetisch sinnvoll sein, insbesondere im Hinblick auf Photovoltaik
- langfristig flexibel nutzbar sein
- sich gut in die Hanglage einfügen
- alltagstaugliche Wege zwischen Zufahrt, Eingang, Wohnen und Garten ermöglichen
12. Kritische Punkte:
- sinnvolle Einbindung des Hauses in die Hanglage
- realistische Ausgestaltung von Rampe, Zufahrt und Hof
- Lage und Ausführung von Garage bzw. Carport
- Größe Gäste-WC
- Aufteilung Räume der Wohnebene (GrößeKüche/Speisekammer)
- Belichtung und Nutzbarkeit der Einliegerwohnung
- finanziell sinnvolle Ausbildung des Souterrains (Versprung Küche)
Da stecken ja schon schon wieder Erklärungen drin, die es nicht braucht. Der Laie erklärt dem Bauforum, wie ein Haus funktioniert 😉
Wichtig ist, ob die Bauherren 25 sind oder 55 Jahre. Usw. Dann kann man auf Dich und Wünsche eingehen. Nirgendwo steht geschrieben, dann man im Osten Hauseingang haben muss. Das ist ja nur bei Dir jetzt so gedacht, und das versteht man dann auch wohl.
Ist kein Freibrief, so zu bauen, wie man mag. Schau nach links und schau nach rechts: wieviel Geschosse siehst Du und wieviel ist überbaut, dann hast Du Deine ungefähre Richtlinie. Das hast Du aber auch gut verinnerlicht.
Allerdings:
steht im Widerspruch zu:
Nein, Dachgeschoss ist nicht für eine Einliegerwohnung geeignet.
Die Statik sollte die solide Grundstruktur sein. Das ist hier nicht gegeben. Nass- und Feuchträume übereinander, kurze Leitungswege, Technik Richtung Straße.
Aber machen wir es kurz: bei 550000€ kann man ein nettes Einfamilienhaus planen, aber keine eierlegende Wollmilchsau. Das Haus kann mit diesem Kostenrahmen keine Eventualitäten abdecken. Es ist auch nicht einfach konstruiert. Schon allein die Treppe ist eine Herausforderung. Tragende Wände sind suspekt. Der Keller ist nicht einfach zu begehen.
Barrierearm, das ist der Entwurf keinesfalls. Nur weil in einem Gäste-WC eine Dusche gequetscht wird und eine Couch ins Büro passt, wird ein Haus nicht barrierearm. Ganz im Gegenteil: Möbel in Küche und Bad stehen den Bewohnern im Weg. Der Erker in der Einliegerwohnung mit Balkon darauf kostet Dich schon eine Menge Deines Budgets. Bei dem Zugang und Bad der Einliegerwohnung sehe ich in 20Sekunden sofort eine Optimierung, aber die Einliegerwohnung ist schlicht nicht drin. Fenster sind im Keller und Dachgeschoss eingezeichnet, die wären aber wegen Erdreich und Dachschräge nicht möglich.
Lass von einem Architekten ein schlichtes Haus für 4 Bewohner, nämlich 2 Erwachsene und 2 Kindern planen, dann kommst Du auch sehr knapp mit dem Budget hin. Mehr ist nicht drin und muss auch nicht, um adäquat über 2 - 3 Generationen darin zu wohnen. Wenn Ihr erst noch in der Familienplanung steckt, dann seid Ihr wohl noch jung genug.
Und nicht vergessen: Hang ist teuer, in Gründung und später in der Abfangung und Treppen des Geländes. Hanggrundstücke gehören immer in Hände von fähigen Architekten - und die sollten mit ihrem Beruf ein Optimum planen können. Ich wiederhole mich: passt Euren Wünschen der IST-Situation an und denkt realistisch.
Wichtig ist, ob die Bauherren 25 sind oder 55 Jahre. Usw. Dann kann man auf Dich und Wünsche eingehen. Nirgendwo steht geschrieben, dann man im Osten Hauseingang haben muss. Das ist ja nur bei Dir jetzt so gedacht, und das versteht man dann auch wohl.
NapoleonK schrieb:
§34 Baugesetzbuch
Ist kein Freibrief, so zu bauen, wie man mag. Schau nach links und schau nach rechts: wieviel Geschosse siehst Du und wieviel ist überbaut, dann hast Du Deine ungefähre Richtlinie. Das hast Du aber auch gut verinnerlicht.
Allerdings:
NapoleonK schrieb:
• wenig „Spielerei“
steht im Widerspruch zu:
NapoleonK schrieb:
Außen
• Balkon vorne über den Versprung (Süden)
NapoleonK schrieb:
Einliegerwohnung/ Dachgeschoss Machbarkeit
Nein, Dachgeschoss ist nicht für eine Einliegerwohnung geeignet.
NapoleonK schrieb:
• Tragstruktur nicht sauber geplant
NapoleonK schrieb:
Stärken:
• solide Basis
• realistisch umsetzbar
• gute Grundstruktur
Die Statik sollte die solide Grundstruktur sein. Das ist hier nicht gegeben. Nass- und Feuchträume übereinander, kurze Leitungswege, Technik Richtung Straße.
Aber machen wir es kurz: bei 550000€ kann man ein nettes Einfamilienhaus planen, aber keine eierlegende Wollmilchsau. Das Haus kann mit diesem Kostenrahmen keine Eventualitäten abdecken. Es ist auch nicht einfach konstruiert. Schon allein die Treppe ist eine Herausforderung. Tragende Wände sind suspekt. Der Keller ist nicht einfach zu begehen.
Barrierearm, das ist der Entwurf keinesfalls. Nur weil in einem Gäste-WC eine Dusche gequetscht wird und eine Couch ins Büro passt, wird ein Haus nicht barrierearm. Ganz im Gegenteil: Möbel in Küche und Bad stehen den Bewohnern im Weg. Der Erker in der Einliegerwohnung mit Balkon darauf kostet Dich schon eine Menge Deines Budgets. Bei dem Zugang und Bad der Einliegerwohnung sehe ich in 20Sekunden sofort eine Optimierung, aber die Einliegerwohnung ist schlicht nicht drin. Fenster sind im Keller und Dachgeschoss eingezeichnet, die wären aber wegen Erdreich und Dachschräge nicht möglich.
Lass von einem Architekten ein schlichtes Haus für 4 Bewohner, nämlich 2 Erwachsene und 2 Kindern planen, dann kommst Du auch sehr knapp mit dem Budget hin. Mehr ist nicht drin und muss auch nicht, um adäquat über 2 - 3 Generationen darin zu wohnen. Wenn Ihr erst noch in der Familienplanung steckt, dann seid Ihr wohl noch jung genug.
Und nicht vergessen: Hang ist teuer, in Gründung und später in der Abfangung und Treppen des Geländes. Hanggrundstücke gehören immer in Hände von fähigen Architekten - und die sollten mit ihrem Beruf ein Optimum planen können. Ich wiederhole mich: passt Euren Wünschen der IST-Situation an und denkt realistisch.
gsn24 schrieb:
Wofür ist denn die Einliegerwohnung gedacht und gibt es einen Grund für das perspektivisch geplante „Pflegezimmer“?Wo sollte ich ein "Pflegezimmer" übersehen haben (abgesehen davon, daß die Dusche im Gäste-WC den Anfangsverdacht nahelegt, es würde an den Unfug vom Home Office als Altersschlafzimmer gedacht) ?
Der Frage nach dem Zweck der Einliegerwohnung schließe ich mich an: wird ein Förderprogramm ins Auge gefaßt, das eine Einliegerwohnung als Baustein beinhaltet, und steht und fällt gar das Budget mit dieser Einliegerwohnung ?
Ohne Bebauungsplan kann auch eine andere Ortssatzung Vorgaben zu Stellplätzen machen; ansonsten würde ich die dreist gar nicht ausweisen und lediglich an der Straße grenzbegleitend einen beparkbaren Streifen anlegen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Ähnliche Themen