Hallo zusammen, ich plane, einige IKEA Malm Möbel für unsere Kinderzimmer umzubauen, damit sie möglichst kinderfreundlich und sicher sind. Dabei denke ich an Aspekte wie abgerundete Kanten, stabile Griffe, eventuell eine andere Lackierung oder das Verstärken der Möbel gegen Kippen. Mir geht es vor allem darum, wie man diese Möbelfamilie am besten und vor allem langlebig umbaut, ohne die Optik komplett zu zerstören und mit einer vernünftigen Anleitung für jemanden mit etwas handwerklichem Geschick. Hat jemand Erfahrung oder Tipps, wie man Malm-Kommoden oder Nachttische kindgerecht umbauen kann? Welche Materialien erweisen sich als sinnvoll, und welche Gefahrenquellen sind oft zu unterschätzen? Danke schonmal für jede Hilfestellung!
Hallo Darakin,
zunächst einmal ist dein Anliegen wirklich wichtig, denn gerade bei Malm-Möbeln gibt es einige Punkte, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Kinderzimmermöbel sicher umbauen will.
Ich würde empfehlen, vor allem die Kanten und Ecken abzurunden, da diese oft sehr scharf sind. Das kannst du mit Rundungen aus Holzleisten oder speziellen Kantenschutzprofilen machen, die es zum Beispiel im Baumarkt gibt. Achte darauf, dass diese fest mit Schrauben oder starkem Kleber befestigt werden.
Weiterhin: Das häufigste Problem ist das Kippen der Kommoden. Deshalb würde ich unbedingt zusätzliche Wandanker verwenden, die mit den Möbeln verbunden sind. Es gibt dafür spezielle IKEA-sichere Wandbefestigungen, die auch ausziehbar sind, wenn du mal umstellen willst.
Die Griffe könntest du ggf. durch weichere, runde Griffe ersetzen, die keinen Verletzungsgefahren darstellen – etwa Sicherheitsgriffe aus Kunststoff. Bei der Lackierung: Greife auf ungiftige, schadstoffarme Kinderlacke zurück, die gut abwaschbar und robust sind.
Was mir noch auffällt: Nutze innen Gummi-Schutzmatten gegen Quetschgefahr bei den Schubladen und sichere die Schubladen mit Dämpfern oder Stoppern, damit keine Finger eingeklemmt werden können.
Kannst du mal sagen, welche Malm-Möbel genau du bearbeiten willst? Kommoden, Betten oder Schreibtische? Das würde helfen, gezieltere Tipps zu geben.
zunächst einmal ist dein Anliegen wirklich wichtig, denn gerade bei Malm-Möbeln gibt es einige Punkte, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Kinderzimmermöbel sicher umbauen will.
Ich würde empfehlen, vor allem die Kanten und Ecken abzurunden, da diese oft sehr scharf sind. Das kannst du mit Rundungen aus Holzleisten oder speziellen Kantenschutzprofilen machen, die es zum Beispiel im Baumarkt gibt. Achte darauf, dass diese fest mit Schrauben oder starkem Kleber befestigt werden.
Weiterhin: Das häufigste Problem ist das Kippen der Kommoden. Deshalb würde ich unbedingt zusätzliche Wandanker verwenden, die mit den Möbeln verbunden sind. Es gibt dafür spezielle IKEA-sichere Wandbefestigungen, die auch ausziehbar sind, wenn du mal umstellen willst.
Die Griffe könntest du ggf. durch weichere, runde Griffe ersetzen, die keinen Verletzungsgefahren darstellen – etwa Sicherheitsgriffe aus Kunststoff. Bei der Lackierung: Greife auf ungiftige, schadstoffarme Kinderlacke zurück, die gut abwaschbar und robust sind.
Was mir noch auffällt: Nutze innen Gummi-Schutzmatten gegen Quetschgefahr bei den Schubladen und sichere die Schubladen mit Dämpfern oder Stoppern, damit keine Finger eingeklemmt werden können.
Kannst du mal sagen, welche Malm-Möbel genau du bearbeiten willst? Kommoden, Betten oder Schreibtische? Das würde helfen, gezieltere Tipps zu geben.
T
TuLaurent20.07.16 19:29Ich finde es super, dass du dir solche Gedanken machst, Darakin! 🙂 Gerade bei Kindern darf man wirklich nichts dem Zufall überlassen, und Malm Möbel sind ja bekanntlich doch sehr schlicht und manchmal etwas kantig für die Kleinsten.
Ich hatte vor kurzem Ähnliches vor und habe mich innerlich etwas überfordert gefühlt, gerade weil ich nicht zu viel zerstören wollte. Aber wie fidasi schon sagt, die Wandbefestigung ist echt der wichtigste Punkt, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Gab es bei dir denn auch Überlegungen, das Innenleben der Schubladen kindgerecht umzubauen? Vielleicht mit Einteilungen aus Schaumstoff oder Holz, damit keine Quetschungen passieren oder scharfe Ecken innen?
Ich freue mich, von deiner Lösung zu hören, denn ich will die Möbel meiner Tochter auch noch pimpen ;-)
Ich hatte vor kurzem Ähnliches vor und habe mich innerlich etwas überfordert gefühlt, gerade weil ich nicht zu viel zerstören wollte. Aber wie fidasi schon sagt, die Wandbefestigung ist echt der wichtigste Punkt, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Gab es bei dir denn auch Überlegungen, das Innenleben der Schubladen kindgerecht umzubauen? Vielleicht mit Einteilungen aus Schaumstoff oder Holz, damit keine Quetschungen passieren oder scharfe Ecken innen?
Ich freue mich, von deiner Lösung zu hören, denn ich will die Möbel meiner Tochter auch noch pimpen ;-)
Ich möchte bei dieser Diskussion kritisch anmerken, dass ein reiner Kinderfreundlich-Umbau bei Malm Möbeln nicht unbedingt die grundsätzlichen Sicherheitsmängel lösen kann.
Nur weil man die Kanten abrundet oder Griffe austauscht, sind vor allem die Kippsicherheit und die Stabilität des Möbelstückes nicht automatisch gegeben.
Damit stimme ich völlig überein, das ist wirklich der wichtigste Punkt. Aber: Wie sieht es mit der Belastbarkeit dieser Wandanker bei Kindern aus, die sich gerne an Möbeln hochziehen oder darauf klettern? Reicht die übliche Verankerung?
Ich sehe oft, dass diese Möbel weniger robust sind und die Verankerung mindestens in zweifacher Ausführung vorgenommen werden sollte. Was denkt ihr?
Nur weil man die Kanten abrundet oder Griffe austauscht, sind vor allem die Kippsicherheit und die Stabilität des Möbelstückes nicht automatisch gegeben.
fidasi schrieb:
Das häufigste Problem ist das Kippen der Kommoden. Deshalb würde ich unbedingt zusätzliche Wandanker verwenden
Damit stimme ich völlig überein, das ist wirklich der wichtigste Punkt. Aber: Wie sieht es mit der Belastbarkeit dieser Wandanker bei Kindern aus, die sich gerne an Möbeln hochziehen oder darauf klettern? Reicht die übliche Verankerung?
Ich sehe oft, dass diese Möbel weniger robust sind und die Verankerung mindestens in zweifacher Ausführung vorgenommen werden sollte. Was denkt ihr?
ONRONA schrieb:
Reicht die übliche Verankerung?Sehr guter Punkt. Ich empfehle bei sehr aktiven Kindern tatsächlich Haken und Schrauben zu verwenden, die tief in die Wand gehen, am besten mit Dübeln für Vollwand, falls möglich. Die Standard-Kits, die IKEA mitliefert, sind oft nur für leichte Lasten ausgelegt.
Zweifache oder sogar dreifache Verankerungen sind besser, vor allem, wenn sich Kinder am Möbel hochziehen oder darauf klettern.
Zusätzlich kann man auch die Möbel selbst innen verstärken mit kleinen Winkeln, um das gesamte Möbelstück stabiler zu machen.
Darakin, wie alt sind die Kinder? Und wie aktiv sind sie beim Spielen?
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