Hier ein kurzer Leitfaden, wie man systematisch vorgehen kann:
1. Ursachenermittlung: Zuerst muss genau festgestellt werden, warum die Wände feucht sind – aufsteigende Feuchte, seitliches Grundwasser, Kondensation.
2. Dämm- und Abdichtungskonzept: Je nach Ursache plant man Außen- oder Innenabdichtung. Bei Malm ist es wichtig, auf die Diffusionsfähigkeit des Materials zu achten.
3. Techniken:
• Außenabdichtung mit Kunststoffbahnen oder Bitumen + Drainage.
• Innenabdichtung mit mineralischen Dichtschlämmen oder speziellen Innenabdichtungsanstrichen.
• Hydrophobe Imprägnierungen für den Schutz des Mauerwerkes bei geringer Feuchtebelastung.
• Injektionen bei gezielten Rissdurchbrüchen.
4. Lüftung: Für Keller ist eine gute Lüftung oder Entfeuchtung essentiell, um kondensative Feuchte zu vermeiden.
5. Kontrollmaßnahmen: Nach Sanierung sollte mit Feuchtigkeitsmessgeräten beobachtet werden.
1. Ursachenermittlung: Zuerst muss genau festgestellt werden, warum die Wände feucht sind – aufsteigende Feuchte, seitliches Grundwasser, Kondensation.
2. Dämm- und Abdichtungskonzept: Je nach Ursache plant man Außen- oder Innenabdichtung. Bei Malm ist es wichtig, auf die Diffusionsfähigkeit des Materials zu achten.
3. Techniken:
• Außenabdichtung mit Kunststoffbahnen oder Bitumen + Drainage.
• Innenabdichtung mit mineralischen Dichtschlämmen oder speziellen Innenabdichtungsanstrichen.
• Hydrophobe Imprägnierungen für den Schutz des Mauerwerkes bei geringer Feuchtebelastung.
• Injektionen bei gezielten Rissdurchbrüchen.
4. Lüftung: Für Keller ist eine gute Lüftung oder Entfeuchtung essentiell, um kondensative Feuchte zu vermeiden.
5. Kontrollmaßnahmen: Nach Sanierung sollte mit Feuchtigkeitsmessgeräten beobachtet werden.
Meo-nu schrieb:Hier sehe ich eine Kombination von Maßnahmen als insgesamt am erfolgreichsten an. Das hängt aber immer von den jeweiligen Gegebenheiten ab.
Welche Schutzmaßnahmen helfen gegen Feuchtigkeit bei Malm?
Guyju schrieb:
Hier sehe ich eine Kombination von Maßnahmen als insgesamt am erfolgreichsten an.Genau das wollte ich auch noch ergänzen. Aus meiner Erfahrung führt kein Weg an der Verbindung von Drainage, ggf. Außenabdichtung und ergänzender Innenabdichtung vorbei. Insbesondere bei Malm, da das Gestein durch seine Struktur Wasser aufnehmen kann und sehr langsam trocknet, sollten die Maßnahmen so ausgelegt sein, dass Restfeuchte nicht eingeschlossen wird. Sonst entstehen Langzeitschäden.
Meo-nu schrieb:
Sanierung ohne komplette Entkernung oder NeubauDas ist schwierig, da dabei die beste Wirkung oft nur mit Außenabdichtung und Drainage erzielt wird. Aber mit modernen Injektionstechniken und hoch diffusionsoffenen Innenabdichtungen kann man auch gute Ergebnisse erzielen. Meine Frage: Wie feucht sind die Kellerwände momentan? Sind schon Salzbelastungen oder Putzabplatzungen sichtbar?
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