Hallo zusammen, ich habe eine spezielle Frage zur Nutzung von Ikea BESTA als Stauraum unter der Treppe. Mein Treppenbereich hat eine eher unregelmäßige Form, was die Integration von Stauraummöbeln etwas schwieriger macht. Ich würde gerne wissen, welche Möglichkeiten es gibt, das BESTA-System funktional und möglichst maßgeschneidert dort einzusetzen. Wichtig ist mir dabei auch, wie man bei der Planung am besten vorgeht, um die ungenutzte Fläche optimal auszunutzen, welche Module sich eignen und ob Anpassungen am Möbelstück oder zusätzliche Elemente (wie Einlegeböden, Türen etc.) sinnvoll sind. Außerdem interessiert mich, wie sich das Ganze vom Handling im Alltag her bewährt, zum Beispiel ob ihr Erfahrungen mit Schiebeschränken oder variabel einsetzbaren Türen habt. Danke schon mal für eure Tipps!
ivanon schrieb:
Ich würde gerne wissen, welche Möglichkeiten es gibt, das BESTA-System funktional und möglichst maßgeschneidert dort einzusetzen.Am besten wählst du verschiedene BESTA-Module in verschiedenen Höhen und Breiten, die du dann nach Maß nebeneinander stellen kannst. Die Schranktiefen sollten möglichst flach sein, damit es unter der Treppe nicht zu wuchtig wirkt. Türen oder Schiebetüren machen die Fläche schlanker und zugänglich.
bapeo39 schrieb:
Am besten wählst du verschiedene BESTA-Module in verschiedenen Höhen und Breiten, die du dann nach Maß nebeneinander stellen kannst.Ich kann das nur unterstreichen und würde noch etwas ausführlicher darauf eingehen:
1. Vermesse zuerst genau die Höhe und Tiefe unter deiner Treppe. Oft ist sie über den Stufen unterschiedlich hoch, was modulare Lösungen am besten geeignet macht.
2. IKEA BESTA bietet unterschiedliche Tiefen an, z.B. 20 cm, 40 cm, benutze flachere Module für die schmaleren Bereiche.
3. Kombiniere offene Regale und geschlossene Schränke, um Stauraum flexibel zu gestalten und verschiedene Gegenstände unterzubringen.
4. Wenn du Schiebetüren statt klassischer Türen verwendest, kannst du den Raum komfortabel nutzen, da die Türen keinen Öffnungsradius brauchen. Das macht besonders unter eng anliegenden Treppen Anschlüsse sehr praktisch.
5. DIY-Anpassungen an den Modulen, wie Zuschnitt der Rückwände oder Kappen an schrägen Seiten, sind zwar etwas aufwendig, lohnen sich aber für eine perfekte Passform.
Ich würde ebenfalls empfehlen, vor dem Kauf einen groben Pappzuschnitt zu machen, so bekommst du ein Gefühl für die richtige Kombination.
ivanon schrieb:
Außerdem interessiert mich, wie sich das Ganze vom Handling im Alltag her bewährt, zum Beispiel ob ihr Erfahrungen mit Schiebeschränken oder variabel einsetzbaren Türen habt.Oh ja, BESTA unter der Treppe funktioniert super! Ich hatte ähnlichen Platz und habe Schiebetüren genutzt – das spart jede Menge Platz und sieht echt schick aus! 😍 Wenn du wenig Raum hast, unbedingt Schiebetüren nehmen, da leidet der Komfort viel weniger.
Außerdem würde ich ein paar offene Fächer zum schnellen Reinlegen von Dingen lassen, damit du nicht ständig Türen öffnen musst. Und Spaß macht es auch, wenn du es selbst kreativ gestaltest! 🙂 Also trau dich!
temeli schrieb:
Ich hatte ähnlichen Platz und habe Schiebetüren genutzt – das spart jede Menge Platz und sieht echt schick aus!Ich kann die Begeisterung nachvollziehen, obwohl ich bei meiner Umsetzung auch vor Herausforderungen stand. Besonders die Anpassung an die schräge Decke und ungleichmäßige Wände fand ich schwierig. Ein Tipp von mir: Nutze flexible Schranksysteme für die Seitenwände. Ich habe die BESTA-Module mit weißen MDF-Platten an der offenen Seite ergänzt und extra maßgefertigte Türen genommen, damit es nicht zu klobig wirkt.
Zudem kann ich bestätigen, dass kombinierte offene Fächer und geschlossene Türen eine gute Balance zwischen Stauraum und Übersicht schaffen. Lass dich nicht entmutigen, wenn der Platz sehr speziell ist – mit etwas Geduld klappt es!
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