Hallo zusammen,
möchte auf einem Grundstück neu bauen. Geplant ist ein Bungalow mit ca. 100 m2 Fläche. Das Dachgeschoss soll erstmal nicht ausgebaut werden, sondern als Reserve bleiben. Trotzdem würde ich die Planung für das Dachgeschoss jetzt gerne mitmachen.
Gewünscht sind zwei in etwas gleich große Räume als Gäste- oder potentiell Kinderzimmer.
Zudem wäre wahrscheinlich ein WC im DG sinnvoll.
Mit dem EG bin ich soweit zufrieden, mit dem DG noch nicht so. Ich würde den Flur im DG gerne kleiner machen. Man könnte vielleicht Gästezimmer 1 und 2 zusammenlegen und aus dem Dachraum ein zweites Zimmer machen.
Vielleicht könnte man auch das WC im DG nach oben legen und die Mauer von Gäste1+Gäste2 näher zu Treppe ziehen.
Mir fällt da aber nichts sinnvolles ein. Habt ihr eine Idee?
Zusammenfassend meine Fragen:
- EG soweit ok?
- Ideen für DG? Oder ist das vielleicht schon optimal?
Danke.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 540 m2
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0.3
Geschossflächenzahl: 0.6
Baufenster, Baulinie und -grenze: 3 Meter zur Grundstücksgrenze
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: max. 2 Vollgeschosse, offene Bauweise,
Dachform: Sattel- oder Walmdach mit 25-45 Grad
Ausrichtung: Straße verläuft gegenüber der Seite mit dem überdachten Eingang
Auf Seite des überdachten Eingangs ist Westen, die Terrasse zeigt Richtung Osten
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe max. 3.7 m, gemessen von der Oberkante fertiger
Erdgeschossfußboden bis zum Schnittpunkt der Außenkante des aufgehenden Mauerwerks mit der
Dachhaut
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Bungalow mit Walmdach
Keller, Geschosse: kein Keller
Anzahl der Personen, Alter: 1 Erwachsener (30)
Raumbedarf im EG: ca. 100 m2
Büro: Homeoffice
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: geschlossene Küche
Anzahl Essplätze: 2-4
Garage, Carport: Carport
weitere Wünsche/Besonderheiten: unten auf der linken Seite sind zwei Beete auf der Straße, daher Carport rechts.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Architekt
Was gefällt besonders? Raumanordnung und Aufteilung im EG
Was gefällt nicht? Das DG. Der Flur oben nimmt in meinen Augen zu viel Platz weg.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: noch nicht erhalten
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 360k
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? Wie oben erwähnt gibt es unten auf der linken Seite zwei Beete, daher die Einfahrt zum Carport auf der rechten Seite. Der Hauswirtschaftsraum dient als Eingangsbereich und Lagerraum für Einkäufe. Küche und Wohnzimmer sollen zum Garten zeigen, zudem soll die Küche für die Vorräte direkt beim Hauswirtschaftsraum liegen. Das Schlafzimmer soll kein Fenster zur Straße haben. Die restlichen Räume im EG ergeben sich dann.
Das DG ist ein Standardentwurf vom Architekten, mit dem ich allerdings nicht sehr zufrieden bin. Das DG wird wahrscheinlich nicht ausgebaut, aber würde den Plan wie gesagt in einem Rutsch fertig haben und Leitungen beim Neubau schon Mal legen lassen.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt: EG entspricht meinem Wunsch
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht: Die Raumanordnung gefällt mir gut, die Raumgrößen können evtl. noch etwas verändert werden. Bad + WC können sicher so bleiben, Schlafzimmer und Wohnzimmer sollen von der Höhe nicht kleiner werden, weil es in meinen Augen sonst zu knapp wird. Bei der Größe der Küche, des Büros und des Hauswirtschaftsraum kann man evtl. noch etwas verändern, indem man Wände verschiebt.
In das Hauswirtschaftsraum sollen Heizung, Waschmaschine, Trockner und Platz für Vorräte. Den Raum könnte man wohl kleiner machen.
Für das DG zudem die Frage: Aktuell scheinen wohl 45 Grad Dachneigung eingeplant zu sein. Damit sieht das Dach sicher sehr massiv aus im Verhältnis zum EG. Würde Estrich da anbieten, den Drempel zu erhöhen und die Dachneigung zu reduzieren?
möchte auf einem Grundstück neu bauen. Geplant ist ein Bungalow mit ca. 100 m2 Fläche. Das Dachgeschoss soll erstmal nicht ausgebaut werden, sondern als Reserve bleiben. Trotzdem würde ich die Planung für das Dachgeschoss jetzt gerne mitmachen.
Gewünscht sind zwei in etwas gleich große Räume als Gäste- oder potentiell Kinderzimmer.
Zudem wäre wahrscheinlich ein WC im DG sinnvoll.
Mit dem EG bin ich soweit zufrieden, mit dem DG noch nicht so. Ich würde den Flur im DG gerne kleiner machen. Man könnte vielleicht Gästezimmer 1 und 2 zusammenlegen und aus dem Dachraum ein zweites Zimmer machen.
Vielleicht könnte man auch das WC im DG nach oben legen und die Mauer von Gäste1+Gäste2 näher zu Treppe ziehen.
Mir fällt da aber nichts sinnvolles ein. Habt ihr eine Idee?
Zusammenfassend meine Fragen:
- EG soweit ok?
- Ideen für DG? Oder ist das vielleicht schon optimal?
Danke.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 540 m2
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0.3
Geschossflächenzahl: 0.6
Baufenster, Baulinie und -grenze: 3 Meter zur Grundstücksgrenze
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: max. 2 Vollgeschosse, offene Bauweise,
Dachform: Sattel- oder Walmdach mit 25-45 Grad
Ausrichtung: Straße verläuft gegenüber der Seite mit dem überdachten Eingang
Auf Seite des überdachten Eingangs ist Westen, die Terrasse zeigt Richtung Osten
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe max. 3.7 m, gemessen von der Oberkante fertiger
Erdgeschossfußboden bis zum Schnittpunkt der Außenkante des aufgehenden Mauerwerks mit der
Dachhaut
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Bungalow mit Walmdach
Keller, Geschosse: kein Keller
Anzahl der Personen, Alter: 1 Erwachsener (30)
Raumbedarf im EG: ca. 100 m2
Büro: Homeoffice
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: geschlossene Küche
Anzahl Essplätze: 2-4
Garage, Carport: Carport
weitere Wünsche/Besonderheiten: unten auf der linken Seite sind zwei Beete auf der Straße, daher Carport rechts.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Architekt
Was gefällt besonders? Raumanordnung und Aufteilung im EG
Was gefällt nicht? Das DG. Der Flur oben nimmt in meinen Augen zu viel Platz weg.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: noch nicht erhalten
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 360k
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? Wie oben erwähnt gibt es unten auf der linken Seite zwei Beete, daher die Einfahrt zum Carport auf der rechten Seite. Der Hauswirtschaftsraum dient als Eingangsbereich und Lagerraum für Einkäufe. Küche und Wohnzimmer sollen zum Garten zeigen, zudem soll die Küche für die Vorräte direkt beim Hauswirtschaftsraum liegen. Das Schlafzimmer soll kein Fenster zur Straße haben. Die restlichen Räume im EG ergeben sich dann.
Das DG ist ein Standardentwurf vom Architekten, mit dem ich allerdings nicht sehr zufrieden bin. Das DG wird wahrscheinlich nicht ausgebaut, aber würde den Plan wie gesagt in einem Rutsch fertig haben und Leitungen beim Neubau schon Mal legen lassen.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt: EG entspricht meinem Wunsch
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht: Die Raumanordnung gefällt mir gut, die Raumgrößen können evtl. noch etwas verändert werden. Bad + WC können sicher so bleiben, Schlafzimmer und Wohnzimmer sollen von der Höhe nicht kleiner werden, weil es in meinen Augen sonst zu knapp wird. Bei der Größe der Küche, des Büros und des Hauswirtschaftsraum kann man evtl. noch etwas verändern, indem man Wände verschiebt.
In das Hauswirtschaftsraum sollen Heizung, Waschmaschine, Trockner und Platz für Vorräte. Den Raum könnte man wohl kleiner machen.
Für das DG zudem die Frage: Aktuell scheinen wohl 45 Grad Dachneigung eingeplant zu sein. Damit sieht das Dach sicher sehr massiv aus im Verhältnis zum EG. Würde Estrich da anbieten, den Drempel zu erhöhen und die Dachneigung zu reduzieren?
H
hanghaus202301.07.24 11:22Du hast noch keinen Lageplan, aber das Grundstück schon?
N
nordanney01.07.24 13:05hanghaus2023 schrieb:
Du hast noch keinen Lageplan, aber das Grundstück schon?Dafür hat er ja die Liegenschaftskarte. Ist ja quasi der Lageplan ohne Text und Hauszeichnung. Kann man in Niedersachsen online abrufen.Ich sag es mal so: man kann das natürlich so bauen.
1. Wenn oben Aufenthaltsräume entstehen sollen, dann brauchen die Räume vernünftige Fenster, aus denen man rausschauen kann und die als zweiten Rettungsweg dienen können. Bei einem Walmdach ist das nur mit teurer Fensterkonstruktion möglich. ich würde schon wegen der Wirtschaftlichkeit davon abraten und auch in diesem Fall konventionell planen.
2. Photovoltaikanlage: dafür ist ein Walmdach nicht gerade die beste Dachform
4. Als erste Prio sollte sein, dass Du Dich darin wohl fühlst und Dein Leben die nächsten Jahre dort verbringen und Dich dort entfalten kannst Und nicht die Photovoltaikanlage.
Ich finde den Grundriss schlicht und funktionell. Allein kann er gut funktionieren, bei zwei Kindern im DG wäre mir die Zonierung nicht gut genug und nicht ausreichend, weil das Schlafzimmer genau in der quirligsten Mitte des Hauses liegt und somit es sehr unruhig und laut werden kann. Mir persönlich würde überhaupt nicht gefallen, dass der Wohn- und Aufenthaltsbereich nur nach Osten geht. Notwendiges Sonnenlicht zur Zeit, wenn man zu Hause ist, wird von Nutzräumen aufgefangen, wo man sie nicht benötigt. Das Büro liegt quasi in der Schokoladenecke, allerdings wird dort eher die Sonne stören und ausgesperrt werden.
Was sein kann, dass die Küche bei Zuwachs erweitert werden muss. Die Garderobe wird dann wohl auch nicht mehr reichen. Da ist es dann grundsätzlich schön, wenn der TK-Raum vom Flur aus begehbar ist und die Schuhe aufnehmen kann.
Das Bad finde ich wirklich schlimm. Waschtisch im Nadelöhr ohne Tageslicht. Wenn dort einer steht, behindert er andere Bewohner, das Bad zu nutzen. Das ist so schlecht, dass hier wohl der Auslöser ist, nochmal neu zu planen - allerdings eventuell ja eh wegen des Daches nötig.
5. Auffahrt: 4,50 sind Auffahrten tatsächlich bei uns breit. Bei uns sind es keine Blumenrabatten, sondern Versickerungsmulden, die im ganzen Neubaugebiet an den Strassen verteilt sind. Wer seinen Hof breiter haben möchte, macht seine Auffahrt etwas breiter, wer es für eine EinfachGarage schmaler braucht, macht den Hof schmaler. Es müssen keine zwei PKWs zugleich vom Grundstück fahren. 4,55 sind für Hofeinfahrten ausgerichtet.
6. wenn also die Bereitschaft da ist, etwas zu verändern, dann würde ich den schönen Carport in den Norden setzen um die Raumaufteilung drehen/schieben. Küche/WZ könnte man über Eck , also mit Ausrichtung Garten seitlich und oben (SO-Garten oder SW) Schlafzimmer würde ich ggü des Bades haben wollen, zur Not auf Gäste-Toi verzichten (Außer du machst jeden Tag Party).
Man muss den erste Entwurf nicht nehmen!
1. Wenn oben Aufenthaltsräume entstehen sollen, dann brauchen die Räume vernünftige Fenster, aus denen man rausschauen kann und die als zweiten Rettungsweg dienen können. Bei einem Walmdach ist das nur mit teurer Fensterkonstruktion möglich. ich würde schon wegen der Wirtschaftlichkeit davon abraten und auch in diesem Fall konventionell planen.
2. Photovoltaikanlage: dafür ist ein Walmdach nicht gerade die beste Dachform
Trapo144 schrieb:Wenn eine größere Anlage geplant ist, plant man diese genauso wie die Fenster oben jetzt schon ein. Das bedeutet, dass man eben ein Satteldach mit entsprechender Ausrichtung und das Haus dann entsprechend plant. Ob nun „nur Süd“ oder „Ost und West“, das sollte nebensächlich sein.
Satteldach ist auch so eine Sache. Wenn die Ausrichtung des Satteldaches von West nach Ost geht, dann habe ich für die Südseite keine Fläche für Photovoltaik.
Trapo144 schrieb:3. Wenn ein Dachausbau geplant ist, sollte der Planer das auch wissen, da die Statik mehr einfordert. Ich pers. gehe davon aus, dass der Planer das weiß, allerdings solltest Du wissen, dass meist erst einmal ein günstiges Kaltdach geplant wird - das kann man umgehen. Ich hätte das jetzt hier (noch) nicht zum Thema gemacht, Aber es sollte natürlich beim BU angesprochen werden.
Dazu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wenn ich das DG ausbauen möchte, ist eine Dämmung des Daches wohl sinnvoll, oder?
4. Als erste Prio sollte sein, dass Du Dich darin wohl fühlst und Dein Leben die nächsten Jahre dort verbringen und Dich dort entfalten kannst Und nicht die Photovoltaikanlage.
Ich finde den Grundriss schlicht und funktionell. Allein kann er gut funktionieren, bei zwei Kindern im DG wäre mir die Zonierung nicht gut genug und nicht ausreichend, weil das Schlafzimmer genau in der quirligsten Mitte des Hauses liegt und somit es sehr unruhig und laut werden kann. Mir persönlich würde überhaupt nicht gefallen, dass der Wohn- und Aufenthaltsbereich nur nach Osten geht. Notwendiges Sonnenlicht zur Zeit, wenn man zu Hause ist, wird von Nutzräumen aufgefangen, wo man sie nicht benötigt. Das Büro liegt quasi in der Schokoladenecke, allerdings wird dort eher die Sonne stören und ausgesperrt werden.
Was sein kann, dass die Küche bei Zuwachs erweitert werden muss. Die Garderobe wird dann wohl auch nicht mehr reichen. Da ist es dann grundsätzlich schön, wenn der TK-Raum vom Flur aus begehbar ist und die Schuhe aufnehmen kann.
Das Bad finde ich wirklich schlimm. Waschtisch im Nadelöhr ohne Tageslicht. Wenn dort einer steht, behindert er andere Bewohner, das Bad zu nutzen. Das ist so schlecht, dass hier wohl der Auslöser ist, nochmal neu zu planen - allerdings eventuell ja eh wegen des Daches nötig.
5. Auffahrt: 4,50 sind Auffahrten tatsächlich bei uns breit. Bei uns sind es keine Blumenrabatten, sondern Versickerungsmulden, die im ganzen Neubaugebiet an den Strassen verteilt sind. Wer seinen Hof breiter haben möchte, macht seine Auffahrt etwas breiter, wer es für eine EinfachGarage schmaler braucht, macht den Hof schmaler. Es müssen keine zwei PKWs zugleich vom Grundstück fahren. 4,55 sind für Hofeinfahrten ausgerichtet.
6. wenn also die Bereitschaft da ist, etwas zu verändern, dann würde ich den schönen Carport in den Norden setzen um die Raumaufteilung drehen/schieben. Küche/WZ könnte man über Eck , also mit Ausrichtung Garten seitlich und oben (SO-Garten oder SW) Schlafzimmer würde ich ggü des Bades haben wollen, zur Not auf Gäste-Toi verzichten (Außer du machst jeden Tag Party).
Man muss den erste Entwurf nicht nehmen!
kbt09 schrieb:
Wenn ich das richtig sehe, ist die Skizze vom Grundriss mit den Beeten nicht analog dem eingestellten Lageplan ausgerichtet. So etwas ist immer hilfreich.Die Skizze vom Grundriss habe ich so vom Architekten bekommen und ohne Ausrichtungspfeil ist es missverständlich, du hast recht.
kbt09 schrieb:
Wieso ist auf der Handskizze auf der linken Seite "Einfahrt Hof" gekennzeichnet?Das Grundstück ist ein Rückläufer in einem Neubaugebiet. Die vorigen Besitzer haben die Einfahrt links geplant und so ist es auf der Handskizze jetzt auch eingezeichnet. Stand heute ist das aber nicht mehr aktuell, denn die Einfahrt ist rechts geplant. (Wobei die Position der Einfahrt und die komplette Skizze jetzt auf dem Prüfstand stehen und sich möglicherweise vieles ändern wird. (Siehe unten.)
kbt09 schrieb:
Wenn man das jetzt deutet und davon ausgeht, dass der Lageplan genordet ist, dann ist doch Hauseingang und Carport jetzt im Süden ... wie immer ist ein entsprechender Ausrichtungspfeil auf solchen Zeichnungen sinnvoll.Richtig, hier zwei neue Skizzen mit provisorischem Kompass:kbt09 schrieb:

Eine Ost-West-Photovoltaik auf einem Satteldach kann flächenmäßig besser eingerichtet werden als Photovoltaik auf einem Walmdach mit Dachfenstern.Das habe ich nicht gewusst, danke für den Hinweis. Ich nahm an, die vielen Seiten eines Walmdaches wären besser als die zwei Seiten eines Satteldaches. Dem ist wohl nicht so.
ypg schrieb:
Ich sag es mal so: man kann das natürlich so bauen.Man könnte, aber man sollte wohl besser nicht.ypg schrieb:
1. Wenn oben Aufenthaltsräume entstehen sollen, dann brauchen die Räume vernünftige Fenster, aus denen man rausschauen kann und die als zweiten Rettungsweg dienen können. Bei einem Walmdach ist das nur mit teurer Fensterkonstruktion möglich. ich würde schon wegen der Wirtschaftlichkeit davon abraten und auch in diesem Fall konventionell planen.
2. Photovoltaikanlage: dafür ist ein Walmdach nicht gerade die beste Dachform
Wenn eine größere Anlage geplant ist, plant man diese genauso wie die Fenster oben jetzt schon ein. Das bedeutet, dass man eben ein Satteldach mit entsprechender Ausrichtung und das Haus dann entsprechend plant. Ob nun „nur Süd“ oder „Ost und West“, das sollte nebensächlich sein.Schlicht und funktionell wie es weiter unten heißt, das ist mein Wunsch. Ein Walmdach macht offenbar aus mehreren Gründen keinen Sinn, deswegen werde ich mit einem Satteldach planen.
Beim Dach frage ich mich grundsätzlich: Mein Grundriss hat eine Fläche von 11 x 11 m2. Bei 45 Grad Neigung sind das am höchsten Punkt des Daches 5.5 m. Wenn es über dem DG keinen Dachboden gibt, dann wäre das für eine Decke im DG schon sehr hoch. Das Problem habe ich bei einem Walmdach natürlich auch, aber bei einem Satteldach nochmal mehr.
Ich müsste da wohl die Dachneigung reduzieren und vielleicht den Drempel höher setzen, damit das Dach nicht ganz so hoch ist. Oder wie könnte man das das Problem mit der zu hohen Decke lösen?
ypg schrieb:
3. Wenn ein Dachausbau geplant ist, sollte der Planer das auch wissen, da die Statik mehr einfordert. Ich pers. gehe davon aus, dass der Planer das weiß, allerdings solltest Du wissen, dass meist erst einmal ein günstiges Kaltdach geplant wird - das kann man umgehen. Ich hätte das jetzt hier (noch) nicht zum Thema gemacht, Aber es sollte natürlich beim BU angesprochen werden.
4. Als erste Priorität sollte sein, dass Du Dich darin wohl fühlst und Dein Leben die nächsten Jahre dort verbringen und Dich dort entfalten kannst Und nicht die Photovoltaikanlage.
Ich finde den Grundriss schlicht und funktionell. Allein kann er gut funktionieren, bei zwei Kindern im DG wäre mir die Zonierung nicht gut genug und nicht ausreichend, weil das Schlafzimmer genau in der quirligsten Mitte des Hauses liegt und somit es sehr unruhig und laut werden kann. Mir persönlich würde überhaupt nicht gefallen, dass der Wohn- und Aufenthaltsbereich nur nach Osten geht. Notwendiges Sonnenlicht zur Zeit, wenn man zu Hause ist, wird von Nutzräumen aufgefangen, wo man sie nicht benötigt. Das Büro liegt quasi in der Schokoladenecke, allerdings wird dort eher die Sonne stören und ausgesperrt werden.
Was sein kann, dass die Küche bei Zuwachs erweitert werden muss. Die Garderobe wird dann wohl auch nicht mehr reichen. Da ist es dann grundsätzlich schön, wenn der TK-Raum vom Flur aus begehbar ist und die Schuhe aufnehmen kann.Diese Änderungsvorschläge muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen und später nochmal schreiben. Danke.
ypg schrieb:
Das Bad finde ich wirklich schlimm. Waschtisch im Nadelöhr ohne Tageslicht. Wenn dort einer steht, behindert er andere Bewohner, das Bad zu nutzen. Das ist so schlecht, dass hier wohl der Auslöser ist, nochmal neu zu planen - allerdings eventuell ja eh wegen des Daches nötig.Waschtisch im Nadelöhr find ich persönlich nicht schlimm. Das mit dem Tageslicht ist hingegen ein guter Punkt. Man könnte vielleicht Bad+WC und Büro tauschen. Das kleine Gäste-WC bleibt wo es ist.ypg schrieb:
5. Auffahrt: 4,50 sind Auffahrten tatsächlich bei uns breit. Bei uns sind es keine Blumenrabatten, sondern Versickerungsmulden, die im ganzen Neubaugebiet an den Strassen verteilt sind. Wer seinen Hof breiter haben möchte, macht seine Auffahrt etwas breiter, wer es für eine einfach Garage schmaler braucht, macht den Hof schmaler. Es müssen keine zwei PKWs zugleich vom Grundstück fahren. 4,55 sind für Hofeinfahrten ausgerichtet.In der aktualisierten Handskizze ist noch ein Parkplatz links neben dem Grundstück eingezeichnet. Unten auch nochmal ein paar Fotos vom Grundstück, habe leider keines mit vollständiger Sicht. Jedenfalls habe ich ein bisschen Sorge, dass ich dann jeden Tag rückwärts durch diese Einfahrt muss und dabei vorbei an Beet und Nachbarauto.Vielleicht schätze ich die Situation falsch ein, aber eine breite Einfahrt mit viel Platz wäre für mich schon viel Lebensqualität.
ypg schrieb:
6. wenn also die Bereitschaft da ist, etwas zu verändern, dann würde ich den schönen Carport in den Norden setzen um die Raumaufteilung drehen/schieben. Küche/WZ könnte man über Eck , also mit Ausrichtung Garten seitlich und oben (SO-Garten oder SW) Schlafzimmer würde ich ggü des Bades haben wollen, zur Not auf Gäste-Toi verzichten (Außer du machst jeden Tag Party).Bereitschaft, Dinge zu ändern, ist da. Aber meine Wünsche- breite Einfahrt
- Schlafzimmer nicht hin zu Straße
- Küche und Wohnzimmer Richtung Garten
- grade Treppe
- Gäste-WC
schränken mich natürlich sehr ein. Muss ich mir Mal überlegen, was genau sein muss und welche Kröte ich schlucken möchte. Werde mir auch dazu nochmal Gedanken machen und mich später nochmal melden. Danke.
ypg schrieb:
Man muss den erste Entwurf nicht nehmen!Tatsächlich ist der im Eingangspost erwähnte Plan der zweite Plan. Der Vollständigkeit halber, hier auch nochmal der der erste Plan:Trapo144 schrieb:
Mein Grundriss hat eine Fläche von 11 x 11 m2.Trapo144 schrieb:
Bei 45 Grad NeigungBeides ist ja nicht in Stein gemeißelt. Die Maße und Dachneigung hat der Planer so gewählt, weil hier ein Walmdach ausgebaut werden soll mit zwei Räumen. Durch das Walm hat man viel weniger Wohnfläche unterm Dach als mit Giebel.Trapo144 schrieb:
Ich müsste da wohl die Dachneigung reduzieren und vielleicht den Drempel höher setzen, damit das Dach nicht ganz so hoch ist.30 Grad bietet sich wohl an. Einen Drempel kann man innen machen, muss man aber nicht. Der ergibt sich beim Ausbau.Trapo144 schrieb:
Oder wie könnte man das das Problem mit der zu hohen Decke lösen?Abhängen, wie man es so macht. Trapo144 schrieb:
Waschtisch im Nadelöhr find ich persönlich nicht schlimm. Das mit dem Tageslicht ist hingegen ein guter Punkt.Du willst aber doch irgendwann auch mal zu zweit oder zu dritt das Bad nutzen? Dein „nicht schlimm“ nennt man „nicht funktionell“.Trapo144 schrieb:
Man könnte vielleicht Bad+WC und Büro tauschen. Das kleine Gäste-WC bleibt wo es ist.Ich halte nichts davon, kleine Sachen zu ändern, wenn man erst einmal das Große überarbeiten sollteTrapo144 schrieb:
aber eine breite Einfahrt mit viel Platz wäre für mich schon viel Lebensqualität.Du weißt, wie teuer Pflasterungen sind? Du schreibst etwas von 360000€. Davon gegen 300000€ ins Haus, 30-50000 in die Baunebenkosten. Pauschal kalkuliert. Deine Pflasterung kostet Dich eine 5-stellige Zahl, und ich nehme an, keine 1 davor.Überlege, ob Die eine breite Auffahrt wirklich wichtiger ist als Licht im Haus. Für viele wäre Deine Carportausrichtung im Süden ein Nogo. Aber wenn Dich das nicht stört.. Es ist ja Dein Haus. Nur merkt man, dass in keinster Weise mal über Licht und Himmelsrichtungen nachgedacht wurde. Das ist bei sehr viele die Grundlage und das A und O der Hausplanung. Denn ansonsten sitzt Du im Wunter nur bei Kunstlicht in Deinem Haus, weil die Tageslichtausbeute nicht hoch genug ist.
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