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ᐅ Fenster Brüstungshöhe 130 im Schlafzimmer / Arbeitszimmer?


Erstellt am: 23.11.21 17:37

pagoni202024.11.21 08:20
Vlt. kannst Du mal Deine Vorher-Nachher-Option nebeneinanderstellen, damit Jeder hier eine Meinung angeben kann (falls Du das möchest).
Ich glaube, wenn Du Dich einmal völlig vom Äußeren lösen und die Fenster genau so einzeichnen solltest, wie sie VON INNEN perfekt für Euch wären. Dann hättest Du sicher auch kein unschöneres Haus. Geh doch mal die Räume einzeln durch, was Du von wo und wie sehen möchtest.....wir haben das endlos probiert, den Stuhl hin gestellt, die Liege etc., wobei wir vom Grundsatz eher so veranlagt sind, dass wir Fenster so groß wie möglich wollen. So haben wir es jetzt und freuen uns darüber.
Das mit dem Reinschauen kann man von innen korrigieren z.B. mit satinierter Folie o.ä., wenn das Rausschauen durch zu kleine Fenster oder Brüstungshöhe unmöglich ist hilft keine Folie. Und......ein bisschen Zweifel wird immer bleiben, deswegen baut man ja auch mehrere Häuser im Leben 😀
hampshire24.11.21 10:04
Es gibt immer Prioritäten beim Hausbau. Bei Dir, , habe ich den Eindruck, dass Dir das Äußere besonders wichtig ist. Gleichzeitig hast Du einen möglichen Nachteil daraus für zwei Zimmer wegen der Brüstungshöhe identifiziert.

Ich finde die Optik des ersten Entwurfes durchaus gelungen. Wie schon andeutet erkennt man eine Reihe kostspieliger Details. Ist kein Problem, wenn das Budget da ist, es gibt kein Gesetz zum kosteneffizienten Bauen. Ob das Haus auch die gewünschte Wirkung erzielt hängt in ähnlichem Maße wie die Gestaltung der Fronten vom Grundstück und Umfeld ab. Auf einem 1000qm Grundstück wird es schon eng mit der Wirkung und ein derart "cleanes" Design erfordert eine passende Außengestaltung. Auch kein Problem, wenn Platz, Nachbarschaft und Budget dafür vorhanden sind.

Was ein schönes von einem schönen und guten Haus unterscheidet ist die Art und Weise in der das Haus den Bewohnern langfristig tiefe Freude macht. Natürlich geh beides gleichzeitig. Ob Dir das gelingt kann ich nicht sagen.

Dein Name spielt auf eine Neigung zu hochwertiger Musikwidergabe an. Daher versuche ich einen Vergleich aus dem Bereich:
Du scheinst den "Bang & Olufsen" Weg zu gehen. Gehobener Preis, stylisches Design und der Klang ist ganz in Ordnung, hat aber nichts mit richtig guten Anlagen zu tun, welche es in der Preisklasse auch schon gibt. High-End und Design gibt es natürlich auch in vielen Facetten - das braucht dann auch ein anderes Umfeld und kostet etwas mehr - ob im Stile von Burmester, Gryphon, Wilson Benesh, McIntosh, Naim, Linn, Meridian oder Jadis. Ich würde mal Richtung Brinkmann denken, kennt kaum jemand, ist elegant, schlicht, klingt im richtigen Umfeld atemberaubend gut und ist nicht überteuert. Könnte passen.
audiophilone24.11.21 14:24
also rein theoretisch weiss ich natürlich was du mit dem Vergleich sagen möchtest...aber nichtsdestotrotz hapert es irgendwie doch an der Umsetzung.
Hangman24.11.21 14:34
Fenster mit hoher Brüstungshöhe würde ich immer nur dort machen, wo es dafür einen nachvollziehbaren Grund gibt. Wir haben z.B. mehrere Fenster auf 1,25m: einmal hinter einer Küchenzeile weil wir dort die Fensterbank als zusätzliche Ablage nutzen, einmal (wir wohnen am Hang) hangseitig um den Blick gezielt nach oben zum Gipfelkreuz zu lenken, und einmal in der Eingangsdiele weil die Treppe an der Wand läuft und ich die Brüstung nicht zu nah an den Stufen haben wollte.

Ansonsten, also als Normalfenster, ist das ein absolutes No-Go: Du wirst immer gezwungen nach oben zu sehen, was eher in früheren Zeiten von Herrschern genutzt wurde um ihre Untertanen einzuschüchtern. Dein Blick verliert die Bodenhaftung, die Orientierung. Dunkel ist es zudem, denn zur Brüstungshöhe kommen immer noch 10cm Rahmenanteil - logischerweise an allen vier Seiten. Du kannst ja spaßhalber mal die Glasflächen ausrechnen und in Verbindung zur jeweiligen Raumgröße setzen - das ist nicht viel. Ich persönlich hätte in einem solchen Raum einen sofortigen Fluchtreflex.
Übrigens empfinde ich selbst 90cm Brüstungshöhe (zzgl 10cm Rahmen!) als zu hoch. Ich sehe gerade aus meinem Arbeitsfenster (Brüstungshöhe 45cm) was draußen so los ist. Wenn Kinder von der Schule nach Hause kommen, wer Laub fegt, ab und zu ein Eichhörnchen, usw. Anhand der Absturzsicherung kann ich erkennen was ich (als Sitzriese!) bei Brüstungshöhe 90cm sehen würde: nichts von alledem.

Ich kann nur den Tipp unterstreichen der hier schon mehrfach gegeben wurde. Plant das von INNEN. Denkt euch in die Räume, wo und wie werdet ihr euch aufhalten, wo werdet ihr hinsehen, wo gibt es schöne Aussichten (oder das Gegenteil), wie verläuft die Sonne, usw. Lasst die Außenansichten komplett weg, und fantasiert nur von innen wo ihr welche Fenster haben wollt. Brüstungshöhe, Breite, Eckverglasung etc ist dabei völlig frei. Wenn ihr euch dabei sicher seid (und im Zweifel lieber mehr als wenig Fensterfläche), dann zeichnet ihr die Wunschfenster in die Außenansichten. Das kann ruhig völlig wild aussehen:

Moderne schwarze Hausfassade mit großen Glasfronten und Terrasse

Wenn es gefällt, kann man es lassen. Oder man domestiziert das Ganze z.B. durch sich wiederholende Proportionen oder Formate (die sich auch mal stehend, mal liegend abwechseln können), Fluchten zwischen EG/OG, etc. Wichtig ist aber, dass ihr bei der Planung von INNEN völlig frei denkt. Ob, bzw wie weit, ihr das für Außenansicht wieder normiert ist dann ein nachgelagerter Schritt.

Zum Entwurf selbst: in den Nordzimmer (Arbeit und Kind) ist im OG Plan Brüstungshöhe 45cm vermerkt. In den Ansichten erkenne ich die aber nicht. Fehler, oder bin ich verwirrt?

Die Bäder finde ich ungut: im EG kollidiert das mit Eingangstür und Flur, und oben ist es (zu) groß und die Wanne steht dennoch Oldschool in der Ecke. Wie wäre es, wenn ihr die Treppe auf die andere Seites des Flures schiebt (also nach planoben), und dann im OG den rechten Teil des Bades (also da wo derzeit die Wanne ist) für einen gesonderten WC-Raum abteilt? Den könnte man dann auch direkt vom Flur betreten, und sich die Tür zum Schlafzimmer sparen.
audiophilone24.11.21 14:52
also das Beispiel Bild finde ich völlig daneben...das passt halt einfach nicht in unsere Vorstellungen von außen...das macht es auch nicht wirklich leichter. Wir persönlich stehen nicht besonderes auf die Bodentiefen Fenster im OG ich könnte mir nie Vorstellen im Bad sowas zu haben. Am Grundriss wollte ich auch nichts mehr ändern...die Hauseingangstür wird eh noch auf die andere Seite kommen...aber darum geht es mir auch nicht. Mir ist natürlich wichtig das ich genug Licht habe und ab und an mal einen Ausblick von Oben wenn ich das möchte und nicht umgekehrt das jeder mir ins Haus Glotzen kann(dort wo es nicht gewollt ist). Wir möchten irgendwie nicht so ein Puzzel an Fenstern am Haus haben.
Tolentino24.11.21 14:59
audiophilone schrieb:

Mir ist natürlich wichtig das ich genug Licht habe und ab und an mal einen Ausblick von Oben wenn ich das möchte
Ja, genau! Davon habt ihr m.E. jetzt zu wenig.
audiophilone schrieb:

nicht umgekehrt das jeder mir ins Haus Glotzen kann(dort wo es nicht gewollt ist)
Das würde ich nicht durch Fensterposition und Größe steuern, sondern durch Sichtschutz innen und vor allem außen.
audiophilone schrieb:

Wir möchten irgendwie nicht so ein Puzzel an Fenstern am Haus haben.
Warum? Wollte meine Frau auch nicht, bei uns hat es dann zufälligerweise auch ganz gut mit unseren anderen Wünschen geklappt, weswegen wir recht symmetrisch sind.
Aber verstanden habe ich das nicht und mir wäre es auch völlig egal gewesen. Bei meiner Frau durfte ich dann irgendwann nicht mehr nachbohren, des Hausfriedens willen. Aber bei dir traue ich mich! Warum ist die symmetrische oder gar gleiche Anordnung der Fenster von außen so wichtig, wenn man selbst drinnen sitzt?
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