Kreditvertrag: Forderungsverkauf kostenpflichtig ausschließen oder einfach damit leben?

Allgemeine Frage zu Forderungskauf in die Runde, wie Ihr zum Thema steht

Dieses Thema im Forum "Baufinanzierung - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von unknown30, 4. 01. 2017.

  1. unknown30

    unknown30

    29. 12. 2016
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    Hallo zusammen,
    möchte gerne allgemein in die Runde Fragen, was eure Meinung zum Thema Forderungsverkäufe ist.

    Kürze Erläuterung: Ist der Passus "Forderungsverkäufe" im Vertrag enthalten, so kann die Bank unter bestimmten Voraussetzungen den Kreditvertrag weiterverkaufen.

    Sollte man die Forderungsverkäufe (ggf. kostenpflichtig) im Kreditvertrag ausschließen?
    Ist dies Bestandteil eures Vertrages?

    Unterschieden werden muss, ob der Vertrag vor oder nach 2008 abgeschlossen wurde. Seit 2008 gilt nämlich das Risikobegrenzungsgesetz. Neu: Jetzt muss beim Vertragsabschluss darauf hingewiesen werden und die Bank darf den Kredit nur verkaufen, wenn man zwei Zahlungen im Rückstand ist. Außerdem wird man informiert wenn der Gläubiger sich ändert.

    Ich mache mir bei uns keine Sorgen um die Zahlung. Mir möchte ein Vermittler ein Angebot machen, welches besser oder zumindest gleich zu meinem aktuellen Angebot ist, dafür aber die Forderungsverkäufe ausschließt. Zuvor habe ich den Passus als "normal" erachtet und mir dabei nichts weiter gedacht. Soll ich deshalb doch noch die Bank wechseln oder alles so belassen?
    Wie handhabt ihr das "Risiko"?
    Gruß
     
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  2. HilfeHilfe

    HilfeHilfe

    28. 06. 2013
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    Ich weiß nicht welche Institute den Forderungsverkauf ausschließen. Aber wie du es sagst ist es eh wurscht. Kommst du in Verzug kann eine Bank deine Immo eh verwerten ( worst case).

    Auch schließt ein Forderungsverkauf mM nach eh nicht aus das dein Darlehen "verpackt" wird in ein MBS oder Pfandbrief und an mich veräußert.

    Mir persönlich wäre es egal
     
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  3. Dirk Grafe

    Dirk Grafe Moderator

    1. 12. 2013
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    Hallo!

    Ich würde es abhängig von der jeweiligen Bank machen. Wenn es eine "Internetbank" bzw. eine Bank ist, mit der man sonst keine Geschäftsbeziehung hat, würde ich den Forderungsverkauf definitiv ausschließen. Institute, die solche Forderungen aufkaufen, sind definitiv nicht von der Heilsarmee, die müssen zwangsläufig rabiat vorgehen; das ist letztlich das eigentliche Problem.

    MfG
    Dirk Grafe
     
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  4. toxicmolotow

    toxicmolotow

    30. 10. 2013
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    Die eine oder andere Sparkasse oder auch Volksbank schließen soetwas gerne aus, weil es generell nicht gemacht wird, weil es nicht in die Hauspolitik passt.
     
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  5. ONeill

    ONeill

    19. 01. 2014
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    So bei unserer Sparkasse.
     
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  6. unknown30

    unknown30

    29. 12. 2016
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    Danke für eure Antworten.
    Bei uns ist der Passus in einem Angebot der "German Bank" (übersetzt) enthalten. Ein Sparkassen Angebot schließt dies aus, hat dafür aber (bei uns zumindest) deutlich schlechtere Konditionen. Ich denke die besseren Konditionen sind wichtiger.
     
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