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ᐅ Wie kombiniere ich offene und geschlossene Elemente für eine IKEA BESTA Aufbewahrung?

Erstellt am: 08.11.17 08:34
L
Lelandgi
L
Lelandgi
08.11.17 08:34
Hallo zusammen,

ich plane aktuell eine IKEA BESTA Aufbewahrungseinheit für mein Wohnzimmer. Dabei stellt sich für mich die Frage, wie ich offene und geschlossene Elemente am besten miteinander kombiniere.

Mir geht es sowohl um die Optik als auch um die Funktionalität. Offene Fächer bieten ja die Möglichkeit, Dekoratives oder häufig Genutztes sichtbar und griffbereit zu lagern, geschlossene dagegen geben Stauraum für weniger ansehnliche oder selten verwendete Dinge.

Wie habt ihr das geregelt, um ein ausgewogenes Design zu schaffen, das nicht überladen wirkt, dabei aber auch praktisch bleibt? Gibt es bestimmte Kombinationen aus Regalböden, Türen, Schubladen oder Einsätzen, die besonders gut harmonieren?

Über konkrete Gestaltungstipps, Empfehlungen zur Anordnung oder auch Hinweise zu typischen Fehlern bei der Kombination von offenen und geschlossenen Elementen bei BESTA würde ich mich sehr freuen.
T
tolokau
08.11.17 09:12
Hallo Lelandgi,

ich finde deine Frage sehr gut formuliert und möchte dir gern mit einem strukturierten Vorgehen antworten.

1. Grundsätzlich beginnt die Gestaltung bei BESTA mit der Berücksichtigung von Raumgröße und Zweck. Offene Elemente laden zum Zeigen schöner Stücke ein, geschlossene dienen zum Verbergen. Eine häufige Fehlerquelle ist, offene Fächer willkürlich zu verteilen, was schnell unruhig wirkt.

2. Mein Tipp: Gruppiere offene Fächer möglichst zusammen, z.B. in der Mitte der Einheit oder in einem Bereich, wo sie besonders gut zur Geltung kommen. So entsteht gezielt ein Blickfang.

3. Um dagegen die Funktionalität zu gewährleisten, solltest du die geschlossenen Elemente so positionieren, dass du Dinge darin gut verstauen kannst, ohne dass das Möbelstück unausgewogen wirkt.

4. Sehr beliebt sind Kombinationen aus Schubladen unten und Türen oder offenen Regalen oben. Schubladen bieten eine gute Möglichkeit für kleinere Gegenstände, die optisch stören könnten.

5. Achte bei der Farbauswahl, Materialfarbe und vor allem bei den Maßproportionen darauf, dass offene und geschlossene Bereiche harmonieren. Ein harmonisches Gesamtbild entsteht nicht durch Zufall, sondern Planung.

Zusammenfassung: Klar strukturierte Bereiche mit offenen Elementen als Akzent und geschlossenen Flächen als Ruhepol verbinden Design und Nutzen optimal.

Falls du spezifische Maße oder Vorstellungen hast, kann ich gerne noch detaillierter auf die Gestaltungsvorschläge eingehen.
T
Tommy38
08.11.17 10:46
Hallo Lelandgi,

du hast schon einen sehr guten Punkt angesprochen: Die Balance zwischen Sichtbarkeit und Verstecken ist entscheidend.
tolokau schrieb:

Eine häufige Fehlerquelle ist, offene Fächer willkürlich zu verteilen, was schnell unruhig wirkt.

Dem stimme ich voll zu. Gerade bei BESTA kann man durch die Vielzahl an Kombinationen leicht überladen wirken.

Ich empfehle dir, erst mal zu überlegen, was du wirklich offen zeigen möchtest. Beispielsweise Bücher, gerne auch dekorative Accessoires oder Pflanzen können offene Fächer sehr beleben.

Geschlossene Elemente wie Türen oder Schubladen sind ideal für Technik (z.B. Receiver, Kabel) oder Alltagsgegenstände, die du griffbereit aber nicht sichtbar haben möchtest.

Praktisch hat sich bewährt:
- Offene Fächer mittig oder oben platzieren, damit sie gut erreichbar und sichtbar sind
- Geschlossene Türen oder Schubladen für den unteren Teil, je nach Nutzung
- Wenn du DIY-Akzente setzen willst, kannst du offene Fächer mit beleuchteten Flächen oder Rückwänden gestalten – das gibt nochmal Tiefe

Wenn du gerne magst, kannst du deine Raumgröße und den geplanten Platz angeben, dann kann ich dir exemplarisch eine Aufteilung vorschlagen.
F
fepau
09.11.17 13:22
Hey Lelandgi!

Ich freue mich total, dass du dich mit BESTA beschäftigst – das Teil ist so vielseitig!

Mir ist bei meiner Kombi aufgefallen: Trau dich, ein bisschen zu experimentieren! Offene und geschlossene Elemente spielen super zusammen, wenn du sie bewusst mit deinem Stil verbindest. 🙂

Meine Highlights:
- Offene Fächer mit ein paar bunten Boxen drin – das bringt Farbe und Struktur rein
- Geschlossene Türen hinten in dunkler Farbe haben für mich den Vorteil, dass der Raum ruhig bleibt
- Abwechslung durch unterschiedliche Höhen und Breiten der Fächer, so wirkt das Möbel lebendig

Ein Tipp: Wenn du offene Regale nutzt, benutze Deko, die du wirklich magst oder häufig brauchst, weil sonst sieht es schnell unordentlich aus. Ich habe gelernt, dass weniger mehr ist!

Viel Spaß bei deinem Projekt, ich bin mir sicher, das wird super schick! 😄
C
Connor
10.11.17 18:05
Lelandgi schrieb:

Mir geht es sowohl um die Optik als auch um die Funktionalität.

Interessant, diesen klassischen Anspruch zu haben. Aber mal ehrlich: WILLST du wirklich Funktionalität und Optik gleichermaßen bedienen, oder soll das Möbelstück am Ende nicht doch mehr Show als praktische Lösung sein?

Meine Erfahrung mit BESTA ist, dass das Modul-Design oft dazu verleitet, sich in Gestaltungsvorgaben zu verlieren, statt mal radikal aufzuräumen.

Die meisten Leute versuchen, "offen" und "geschlossen" zu mixen, um möglichst viel unterzubringen – doch dabei leidet meist genau die Optik.

Mein provokanter Vorschlag: Entschiede dich entweder für ein sehr klares, geschlossenes Design mit einer einzigen Ausnahme für ein offenes, großflächiges Element oder verzichte auf unnötige Schubladen und Türen, um eine leichte, luftige Erscheinung zu erzielen.

Ein "richtiger" Mix macht nicht nur das Einrichten komplexer, sondern oft auch das Aufräumen und den Alltag komplizierter. Weniger ist manchmal mehr – gerade hier!

Wer anderer Meinung ist, gerne hergehört.
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