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ᐅ Wie kann ich Ikea HEMNES Möbel stabiler machen?

Erstellt am: 28.03.23 13:07
D
Dwayneje
D
Dwayneje
28.03.23 13:07
Hallo zusammen, ich besitze mehrere Möbel aus der Ikea HEMNES Serie und habe festgestellt, dass einige Stücke, insbesondere Kommoden und Regale, im Alltag manchmal etwas wackelig sind, vor allem, wenn man sie stärker belastet. Meine Frage ist daher: Wie kann ich Ikea HEMNES Möbel stabiler machen, ohne die Optik oder Funktionalität einzuschränken? Gibt es bewährte Methoden, zusätzliche Verstärkungen oder spezielle Techniken, die man anwenden kann, um die Möbelstandfestigkeit nachhaltig zu verbessern? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen oder Tipps schildern könntet – gerne mit Hinweisen zu Werkzeugen oder Materialien, die sich bewährt haben. Danke schon mal im Voraus!
T
Tevin
28.03.23 14:52
Hallo Dwayneje,

zu deiner Frage, wie man Ikea HEMNES Möbel stabiler machen kann, gibt es tatsächlich einige praktische Ansätze, die gut funktionieren und gleichzeitig die Optik weitgehend erhalten.

- Zunächst solltest du prüfen, ob alle Schrauben und Verbindungselemente fest angezogen sind. Gerade bei HEMNES neigt das Holz dazu, mit der Zeit leicht zu arbeiten, sodass sich Schrauben lockern können.

- Eine häufig empfohlene Methode ist die zusätzliche Befestigung von Winkelverbinderwinkeln an wenig sichtbaren Stellen, z.B. in den Innenecken. Diese verstärken die Konstruktion deutlich.

- Falls das Möbelstück besonders belastet wird, kannst du unter Regalböden oder an den Seiten auch kleine Holzleisten oder Metallprofile anbringen, die die Last besser verteilen.

- Achte zudem darauf, dass das Möbel direkt an der Wand befestigt wird – viele HEMNES Teile haben dafür bereits Halterungen, die verhindern, dass es wackelt oder kippt.

- Beim Einsatz von Holzleim an Verbindungsstellen kann zusätzliche Stabilität erreicht werden, wenn du die Möbel teilweise zerlegst und wieder zusammensetzt.

Werkzeugmäßig reicht oft ein einfacher Akkuschrauber mit passenden Bits, Schraubenschlüssel und gegebenenfalls ein Satz kleiner Winkelverbinder.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir weiter! Falls du magst, kann ich dir auch genauer erklären, wie man die Winkel anbringt oder welche Schrauben geeignet sind.
K
KUDAISY
29.03.23 10:38
Tevin schrieb:
Eine häufig empfohlene Methode ist die zusätzliche Befestigung von Winkelverbinderwinkeln an wenig sichtbaren Stellen, z.B. in den Innenecken. Diese verstärken die Konstruktion deutlich.

Das ist ein sehr guter Punkt, den ich gerne noch ergänze. Wenn du deine HEMNES Möbel stabiler machen willst, kannst du einen kleinen, aber entscheidenden Schritt für mehr Halt tun, indem du folgendes machst:

- Möbel auseinanderbauen: Um an alle relevanten Verbindungsstellen besser zu kommen, solltest du die Möbel soweit möglich zerlegen.

- Reinigung: Alte Leimreste oder Staub von Verbindungsstellen entfernen, damit Leim oder neue Schrauben besser halten.

- Holzleim ergänzen: An den Verbindungsflächen gezielt Holzleim einsetzen, besonders dort, wo Leimprodukte original verbaut wurden. Das sorgt für eine dauerhafte Verleimung.

- Verstärkung mittels Winkel: Wie Tevin schon sagte, im Innenbereich kleine Winkelverbinder (üblicherweise zwischen 20x20 mm und 40x40 mm) verwenden, diese verschrauben. Das verhindert spätere Verkippung oder Wackeln.

- Rückwände prüfen: Oft sind die dünnen Spanplattenrückwände der Hauptgrund für mangelnde Stabilität. Hier kannst du dickere Rückwände einkleben oder verschrauben, oder als Alternative Multiplexplatten passgenau zuschneiden und anbringen.

- Schraubenlänge: Nutze möglichst Schrauben, die lang genug sind, um tiefer in das Holz zu greifen, aber nicht so lang, dass sie das Möbelblatt oder die Front beschädigen.

Zusammengefasst empfehle ich also: Zerlegen, reinigen, Holzleim einsetzen, Winkelverbinder nutzen und Rückwände verstärken. Besonders das letztere wird häufig übersehen, ist aber gerade bei HEMNES sehr wirksam!

Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine kleine Anleitung zum Thema Rückwand verstärken schreiben.
B
brianna
29.03.23 17:22
KUDAISY schrieb:
Oft sind die dünnen Spanplattenrückwände der Hauptgrund für mangelnde Stabilität.

Das kann ich nur bestätigen! Bei mir hat sich das zuerst durch wackelige Regalböden und leichte Unwucht beim Öffnen der Schubladen bemerkbar gemacht. Anfangs war ich auch etwas unsicher, wie ich das angehen soll, weil ich kein großer Heimwerker bin.

Was mir geholfen hat, war eine Kombination aus den Vorschlägen hier:

- Mehrere kleine Winkelverbinder an den Innenecken und seitlichen Verbindungen schrauben.
- Die Rückwand mit einer zusätzlichen Schicht aus dünnem Sperrholz hinterkleben. Das habe ich mit doppelseitigem Klebeband fixiert und zusätzlich an ein paar Stellen verschraubt, was den größten Unterschied gemacht hat.
- Auch die Möbel an der Wand fixieren, um ein Kippen zu verhindern.

Ich hatte das Gefühl, dass die Möbel dadurch nicht nur stabiler wurden, sondern auch wertiger wirken. Mir war wichtig, dass die Optik nicht leidet, und das ist bei diesen Maßnahmen zum Glück der Fall.

Vielleicht fühlt sich der eine oder andere, der hier mitliest, auch ein bisschen überfordert bei solchen Ertüchtigungen. Deshalb will ich Mut zusprechen: Mit etwas Geduld und wenigen, einfachen Handgriffen kann man durchaus viel erreichen. Ich selbst habe dabei auch gemerkt, dass es eine Art kleines DIY-Projekt ist, das Spaß macht und das Möbel in seiner Lebensdauer deutlich verbessert.
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