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ᐅ Wie benutze ich IKEA BESTA als Raumteiler effektiv und dekorativ?

Erstellt am: 10.10.16 10:37
K
KELAGO
K
KELAGO
10.10.16 10:37
Ich überlege aktuell, ob ich das IKEA BESTA System als Raumteiler in meiner offenen Wohnküche effizient und gleichzeitig dekorativ nutzen kann. Dabei stelle ich mir insbesondere die Frage, wie man die Module am besten anordnet und miteinander kombiniert, um sowohl privaten Bereich abzugrenzen als auch Stauraum sinnvoll zu integrieren. Welche Höhen und Tiefen eignen sich am besten für einen Raumteiler, um Stabilität zu gewährleisten, aber dabei nicht zu massiv zu wirken? Zudem interessiert mich, wie man Türen, Schubladen oder offene Fächer ideal mischt, um das ganze Möbelstück optisch aufzulockern, aber trotzdem praktisch zu nutzen. Habt ihr Tipps oder Erfahrungen, wie man das BESTA System als Raumteiler kreativ und funktional verwenden kann, vielleicht auch mit Dekoelementen oder Beleuchtung? Wichtig ist mir auch das Thema Sicherheit, zum Beispiel gegen Kippen oder Wackeln. Danke schon mal für vorbeugende Ratschläge!
S
Sepele
10.10.16 12:41
Hallo KELAGO,

dein Vorhaben, IKEA BESTA als Raumteiler zu nutzen, ist super! Ich habe selbst schon ein ähnliches Projekt umgesetzt und gebe dir gerne eine Schritt-für-Schritt Anleitung:

- Planung: Miss deinen Raum sorgfältig aus und überlege dir, wie breit der Raumteiler sein soll. BESTA-Elemente gibt es in verschiedenen Breiten (60cm, 120cm, etc.) die du variieren kannst.
- Höhe: Ich empfehle für Raumteiler eine Höhe von 120cm bis 150cm, da das die ideale Balance zwischen Sichtschutz und Offenheit schafft.
- Kombination der Fächer: Mixe geschlossene Schränke (Türen/Schubladen) mit offenen Fächern, um sowohl Stauraum als auch Präsentationsflächen zu haben. Offene Fächer geben Luftigkeit.
- Stabilität: Verankere die Module unbedingt aneinander und gegebenenfalls an Wand oder Boden – der Kipp-Schutz ist bei so einem freistehenden Möbelstück ein Muss.
- Dekoration: Nutze die Oberseite zum Beispiel für Pflanzen oder schmale Regale mit LED-Stripes, das lockert das Ganze auf und schafft Atmosphäre.

Wichtig: Vermeide zu hohe Türfronten auf Instabilen Elementen, das erhöht die Kippgefahr.

Falls du mehr Details willst, einfach sagen!
P
poted
11.10.16 09:03
Sepele schrieb:
Ich empfehle für Raumteiler eine Höhe von 120cm bis 150cm, da das die ideale Balance zwischen Sichtschutz und Offenheit schafft.

Diese Empfehlung ist technisch und ästhetisch absolut sinnvoll. Ergänzend würde ich hinzufügen, dass bei Kombinationen verschiedener Module auch die Rückseiten berücksichtigt werden müssen: Die meisten BESTA-Systeme haben keine fertige Rückwand, was bei einem Raumteiler wichtig ist, da beide Seiten sichtbar sind. Hier macht es Sinn, Rückwände separat zu besorgen oder mit stabilen MDF-Platten nachzurüsten, idealerweise in einer Dekorfarbe passend zum restlichen Möbel.

Der Einbau von Regalböden in unterschiedlicher Tiefe (z.B. 40 cm und 20 cm) kann nicht nur Stauraum optimieren, sondern auch eine Abstufung erzeugen, die den Raum optisch auflockert. Beachte genau die maximale Belastung der Böden und die Anordnung der Schränke, um die Gesamtstabilität zu erhöhen.

Bzgl. Beleuchtung: LED-Stripes an der Unterseite der oberen Kante oder in offenen Fächern schaffen schönen Lichtakzente und unterstützen die Funktionalität, gerade wenn du dekorative Objekte zeigst. Alternativ kann eine indirekte Beleuchtung an der Decke zusätzlich Atmosphäre erzeugen.

Ich würde gern wissen, wie groß der Raum konkret ist und ob du vor hast, die Rückseite des Raumteilers als zusätzlichen Stauraum zu nutzen oder nur die Seite zum Wohnraum hin.
K
KELAGO
11.10.16 11:57
poted schrieb:
Ich würde gern wissen, wie groß der Raum konkret ist und ob du vor hast, die Rückseite des Raumteilers als zusätzlichen Stauraum zu nutzen oder nur die Seite zum Wohnraum hin.

Guter Punkt! Die Wohnung ist etwa 35 Quadratmeter groß, eher quadratisch geschnitten, und es handelt sich um einen kombinierten Wohn-Koch-Bereich. Der Raumteiler soll ungefähr in der Mitte stehen, um den Kochbereich optisch abzutrennen, ja, ich plane die Rückseite aktiv mit Stauraum zu nutzen. Die Rückseite soll allerdings nicht unbedingt offen sein, sondern eher geschlossen oder mit Türen, da von dort aus kein direkter Blick in die Schränke erfolgen soll.

Was meinst du, wäre es sinnvoll, für die Rückseite komplett Türen zu wählen oder lieber eine Kombination mit geschlossenen Flächen und offenen Fächern? Ich habe die Sorge, dass komplett geschlossene Elemente den Raum kleiner wirken lassen.

Zusätzlich überlege ich, wie ich die Aufteilung zwischen Schubladen und Türen gestalten sollte, um die Nutzung möglichst flexibel zu halten (zum Beispiel Geschirr in der Küche/ Werkzeuge im Wohnbereich). Danke für deine Einschätzung!
C
CHENNE
12.10.16 07:54
KELAGO schrieb:
Die Rückseite soll allerdings nicht unbedingt offen sein, sondern eher geschlossen oder mit Türen, da von dort aus kein direkter Blick in die Schränke erfolgen soll.

In deinem Fall würde ich eine Kombination aus geschlossenen Türen auf der Rückseite und offenen oder teilweise offenen Fächern auf der Vorderseite empfehlen. Dadurch bleibt der Stauraum auf der Rückseite verborgen und der Raum auf der Wohnseite wirkt luftiger.

Für die Aufteilung zwischen Türen und Schubladen empfehle ich:
- Schubladen im unteren Bereich für häufig genutzte Gegenstände (Geschirr, Besteck etc.)
- Türen für sperrigere oder weniger häufig genutzte Dinge

Ein weiterer Tipp: Wenn du auf der Rückseite Türen verbaust, solltest du die Türbänder so wählen, dass sie 180 Grad aufschlagen, um den Zugang neben dem Raumteiler zu erleichtern. Beachte auch, dass manche BESTA-Elemente unterschiedlich tief sind – solltest du unterschiedliche Tiefen kombinieren, plane diese so, dass keine Stolperfallen entstehen.

Zusammenfassend, für eine offene und dennoch funktionale Trennung ohne optische Schwere sind Mischung und Akzente entscheidend; etwa durch den Materialwechsel (Holzfronten, matte Oberflächen) oder moderat eingesetzte Beleuchtung.
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