erayko schrieb:
Haben denn diese auch Nachteile im Hinblick auf spätere Entfernung oder Verstellbarkeit der Regale?Ja, chemische Dübel sind definitiv weniger flexibel. Einmal ausgehärtet, sind sie schwer zu entfernen und hinterlassen oft deutliche Rückstände. Für Regale, die dauerhaft befestigt werden sollen, sind sie sehr gut geeignet.
erayko schrieb:
wie sieht es mit den Spreizdübeln gegenüber normalen Nylon-Spreizdübeln aus?Spreizdübel gibt es in verschiedenen Varianten, manche sind speziell für Stein, andere für Hohlräume. Für Massivwände mit stabiler Substanz sind hochwertige Nylon-Spreizdübel ausreichend, bei bröckeligen Altbauwänden besser Metallspreizdübel oder Schwerlastdübel verwenden.
Vor allem solltest Du auf die richtige Bohrlochgröße achten – diese ist ausschlaggebend für die Haltekraft.
TEOZAR schrieb:
Achte beim Bohren darauf, die Bohrlöcher sauber von Staub zu befreien – das verbessert die Haftung der Dübel deutlich.Absolut, und ich ergänze noch, nach dem Bohren am besten mit einem Staubsauger oder Blasebalg den Bohrstaub entfernen und nicht einfach ausklopfen. Sonst sitzt der Dübel oft nicht fest.
Ich habe bei meinen BILLY Regalen in Altbausubstanz auch gute Erfahrungen mit Metall-Langschaftdübeln gemacht, natürlich kombiniert mit passenden Schrauben und sorgfältigem Anziehen.
Noch ein praktischer Tipp: Verwende einen Wasserwaagen und bohre nach Möglichkeit immer waagerecht und mit konstanter Tiefe, damit die Belastung gleichmäßig verteilt wird.
So vermeidest Du Verspannungen, die Dübel oder Schrauben lockern könnten.
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