Hallo zusammen, ich plane gerade, einige Malm Möbel von IKEA in meiner Wohnung zu montieren und habe eine Frage, wie ich diese am besten sicher an unterschiedlichen Wandtypen befestigen kann.
Meine Wohnung hat stellenweise einfache Rigipswände, aber auch etwas ältere Betonwände und einige Abschnitte mit Ziegelmauerwerk. Da ich den Möbeln mit dem Kippschutz sichern möchte, ist mir wichtig, die passenden Dübel und Schrauben zu verwenden, die zu den jeweiligen Wandarten passen, um die Stabilität zu gewährleisten.
Ich habe schon gelesen, dass man bei Rigips spezielle Hohlraumdübel braucht und bei Beton oder Ziegel anders vorgehen soll, bin mir aber unsicher wegen der unterschiedlichen Dübel-Typen und manchmal auch der Bohrtechnik.
Wer kann mir hier praktische Tipps geben, welche Dübelarten ihr bei Malm Möbeln an Rigips, Beton und Ziegelwänden verwendet? Gibt es vielleicht generelle Empfehlungen, worauf ich sonst noch achten sollte, speziell bei der Montage der Kippsicherung? Danke schon mal für die Hilfe!
Meine Wohnung hat stellenweise einfache Rigipswände, aber auch etwas ältere Betonwände und einige Abschnitte mit Ziegelmauerwerk. Da ich den Möbeln mit dem Kippschutz sichern möchte, ist mir wichtig, die passenden Dübel und Schrauben zu verwenden, die zu den jeweiligen Wandarten passen, um die Stabilität zu gewährleisten.
Ich habe schon gelesen, dass man bei Rigips spezielle Hohlraumdübel braucht und bei Beton oder Ziegel anders vorgehen soll, bin mir aber unsicher wegen der unterschiedlichen Dübel-Typen und manchmal auch der Bohrtechnik.
Wer kann mir hier praktische Tipps geben, welche Dübelarten ihr bei Malm Möbeln an Rigips, Beton und Ziegelwänden verwendet? Gibt es vielleicht generelle Empfehlungen, worauf ich sonst noch achten sollte, speziell bei der Montage der Kippsicherung? Danke schon mal für die Hilfe!
Hallo Swenjane,
eine sehr wichtige Frage, da die Sicherheit bei Malm-Möbeln, gerade wegen der Verkippgefahr, wirklich nicht unterschätzt werden darf.
Zu Rigipswänden empfehle ich auf jeden Fall Hohlraumdübel, auch Kippschutzanker genannt, die sich hinter der Platte aufspannen. Sie halten deutlich besser als einfache Spreizdübel. Gerade bei den eher leichten Möbeln wie Malm reichen aber auch noch Metalldübel für Gipskarton aus, wenn möglich die mit Metallklammer oder Metallflügel für besseren Halt.
Für Beton- und Ziegelwände solltest du schwere Spreizdübel oder - bei dampfgebohrten Löchern - passende Schlagdübel verwenden. Bei Beton ist der klassische Nylon-Spreizdübel eine gute Wahl, aber auch Metall-Schlaganker können je nach Belastung sinnvoll sein.
Ein wichtiger Tipp: Bohre das Loch mit dem passenden Bohrer (Steinbohrer für Mauerwerk/Beton, Normalbohrer für Rigips) und achte darauf, dass die Dübellänge zu deiner Schraube und der Wandstärke passt.
Auch wenn der Kippschutz oft nur mit zwei Schrauben befestigt wird, solltest du diese sorgfältig ausrichten und die Schraubenköpfe so weit wie möglich nach hinten ziehen, damit sie richtig greifen und nicht herausfallen.
Zusammengefasst:
- Rigips: Metall-Hohlraumdübel mit Kippankerfunktion
- Beton/Ziegel: Nylon-Spreizdübel oder Metall-Schlagdübel
- Bohrer und Dübellänge immer passend wählen
Das ist die gängigste und sicherste Variante bei Malm-Möbeln mit Kippsicherung. Falls noch Fragen sind, melde dich gern.
eine sehr wichtige Frage, da die Sicherheit bei Malm-Möbeln, gerade wegen der Verkippgefahr, wirklich nicht unterschätzt werden darf.
Zu Rigipswänden empfehle ich auf jeden Fall Hohlraumdübel, auch Kippschutzanker genannt, die sich hinter der Platte aufspannen. Sie halten deutlich besser als einfache Spreizdübel. Gerade bei den eher leichten Möbeln wie Malm reichen aber auch noch Metalldübel für Gipskarton aus, wenn möglich die mit Metallklammer oder Metallflügel für besseren Halt.
Für Beton- und Ziegelwände solltest du schwere Spreizdübel oder - bei dampfgebohrten Löchern - passende Schlagdübel verwenden. Bei Beton ist der klassische Nylon-Spreizdübel eine gute Wahl, aber auch Metall-Schlaganker können je nach Belastung sinnvoll sein.
Ein wichtiger Tipp: Bohre das Loch mit dem passenden Bohrer (Steinbohrer für Mauerwerk/Beton, Normalbohrer für Rigips) und achte darauf, dass die Dübellänge zu deiner Schraube und der Wandstärke passt.
Auch wenn der Kippschutz oft nur mit zwei Schrauben befestigt wird, solltest du diese sorgfältig ausrichten und die Schraubenköpfe so weit wie möglich nach hinten ziehen, damit sie richtig greifen und nicht herausfallen.
Zusammengefasst:
- Rigips: Metall-Hohlraumdübel mit Kippankerfunktion
- Beton/Ziegel: Nylon-Spreizdübel oder Metall-Schlagdübel
- Bohrer und Dübellänge immer passend wählen
Das ist die gängigste und sicherste Variante bei Malm-Möbeln mit Kippsicherung. Falls noch Fragen sind, melde dich gern.
BOSULE schrieb:
eine sehr wichtige Frage, da die Sicherheit bei Malm-Möbeln, gerade wegen der Verkippgefahr, wirklich nicht unterschätzt werden darf.Das sehe ich genauso. Ich möchte noch ergänzen, dass es auch wichtig ist, nicht nur auf den Dübel, sondern auch auf das richtige Bohrlochformat und die Position der Befestigung zu achten.
Bei Rigips ist es ratsam, wenn möglich, den Dübel in einem tragenden Bereich des Metallprofils zu verankern oder alternativ speziellen Hohlraumdübel zu nutzen, die wirklich gut greifen. Falls das nicht möglich sein sollte, rate ich dazu, auf größere, gut ausklappbare Hohlraumdübel zurückzugreifen, denn einfache Kunststoffdübel können sich unter Belastung lösen.
Ein weiterer Punkt bei Ziegelwänden ist, zu prüfen ob die Wand hohl oder massiv ist; bei Hohlziegeln sind wiederum spezielle Hohlraumdübel sinnvoll.
Auch wichtig: Achte auf die Herstellerangaben bei den Malm-Möbeln bezüglich der Montageabstände der Kippsicherungen, damit die Möbel richtig fixiert sind.
Generell gilt: Lieber etwas mehr Zeit fürs präzise Vorbereiten und Bohren einplanen, als hinterher, dass die Sicherheit leidet. 🙂
Swenjane schrieb:
Ich habe schon gelesen, dass man bei Rigips spezielle Hohlraumdübel braucht und bei Beton oder Ziegel anders vorgehen sollDas stimmt grundsätzlich, aber ich würde hier auch den genauen Zustand der Wand prüfen. Einfach zu sagen "Beton", "Rigips" oder "Ziegel" reicht nicht immer. Zum Beispiel sind ältere Betonwände manchmal poröser, da geht ein normaler Spreizdübel schnell kaputt.
Ebenso muss man wissen, ob die Rigipswand nur mit etwa 12,5 mm Stärke vorhanden ist oder ob dahinter eine tragende Struktur aus Holz oder Metallprofilen liegt, um die richtige Befestigung zu wählen. Nur Hohlraumdübel reichen nicht immer, vor allem wenn die Belastung durch schwere Möbel höher ist.
BOSULE schrieb:
ein wichtiger Tipp: Bohre das Loch mit dem passenden Bohrer und achte darauf, dass die Dübellänge zu deiner Schraube und der Wandstärke passt.Exakt. Man unterschätzt oft, wie wichtig ein korrektes Bohren ist. Ein zu großes Loch führt dazu, dass der Dübel sich nicht richtig spreizen kann, ein zu kleines Loch beschädigt die Dübel.
Ich empfehle auch, vor der Montage die Möbelstücke nur lose an die Wand zu stellen und die Ankerlöcher erst dann zu bohren, wenn man genau die Befestigungspunkte markiert hat. Gerade bei Malm mit seinen Kipp-Sicherungen muss das passen, sonst bringt die ganze Montage wenig.
Falls ihr eine Beratung bei sehr alten oder ungewöhnlichen Wänden braucht, sollte man im Zweifel einen Profi ranlassen, um die Tragfähigkeit sicher zu gewährleisten.
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