ᐅ Wie baue ich IKEA Besta als platzsparendes Sideboard im Wohnzimmer um?
Erstellt am: 29.03.22 08:37
G
GAU_RUHallo zusammen,
ich plane, mein Wohnzimmer mit einem IKEA Besta als platzsparendes Sideboard umzugestalten, und suche nach praxisnahen Tipps, wie ich das Besta-System am besten umbauen kann, um möglichst viel Stauraum auf kleiner Fläche zu schaffen.
Insbesondere interessiert mich, wie man übliche Module und Türen modifiziert oder ergänzt, um das Sideboard flacher oder schmaler zu machen, ohne dabei an Stabilität zu verlieren. Ebenfalls wäre spannend, welche Anpassungen bei der Inneneinteilung Sinn machen, um verschieden große Gegenstände optimal unterzubringen.
Ich habe bereits Erfahrung mit Möbelaufbau, aber noch nie ein Besta als Sideboard umgebaut und möchte daher Fehler vermeiden. Hat jemand Empfehlungen, beispielsweise zu passenden Einlegeböden, Zusatzbeschlägen oder alternativen Tür- und Frontvarianten, die speziell zu platzsparenden Lösungen passen?
Danke schon mal für eure Erfahrungen und Hinweise!
ich plane, mein Wohnzimmer mit einem IKEA Besta als platzsparendes Sideboard umzugestalten, und suche nach praxisnahen Tipps, wie ich das Besta-System am besten umbauen kann, um möglichst viel Stauraum auf kleiner Fläche zu schaffen.
Insbesondere interessiert mich, wie man übliche Module und Türen modifiziert oder ergänzt, um das Sideboard flacher oder schmaler zu machen, ohne dabei an Stabilität zu verlieren. Ebenfalls wäre spannend, welche Anpassungen bei der Inneneinteilung Sinn machen, um verschieden große Gegenstände optimal unterzubringen.
Ich habe bereits Erfahrung mit Möbelaufbau, aber noch nie ein Besta als Sideboard umgebaut und möchte daher Fehler vermeiden. Hat jemand Empfehlungen, beispielsweise zu passenden Einlegeböden, Zusatzbeschlägen oder alternativen Tür- und Frontvarianten, die speziell zu platzsparenden Lösungen passen?
Danke schon mal für eure Erfahrungen und Hinweise!
Guten Tag,
ich finde die Frage sehr gut gestellt, und möchte gerne ein bisschen strukturierte Hilfe leisten. Der IKEA Besta ist ein vielseitiges System, das sich gut anpassen lässt, aber es gibt einige Dinge zu beachten, wenn man es platzsparend umbauen möchte.
- Zunächst empfehle ich, die Standardtiefen zu hinterfragen. Das Grundelement ist meist 40 cm tief; wenn du Platz sparen willst, kannst du prinzipiell nur bedingt die Tiefe verringern, da die Rückwände und Seitenplatten nicht ohne weiteres kürzbar sind.
- Eine Möglichkeit ist, durch das Entfernen von Füßen und das Montieren an der Wand eine niedrigere Höhe und ein kompakteres Erscheinungsbild zu erzielen, was oft hilft, Raumfläche zu sparen.
- Für die Inneneinteilung eignen sich Einlegeböden, die in kleinen Schritten höhenverstellbar sind. Nutze zudem Schubladenboxen oder Einlegekörbe für die flexible Nutzung der Tiefe.
- Türen kannst du alternativ durch offene Regalböden ersetzen oder durch Türen mit Glaseinsätzen, die das Sideboard leichter wirken lassen.
- Falls es um Breitenanpassungen geht, kann man verschiedene Module kombinieren, z.B. 60er mit 40er Korpussen, um genau den Raum auszunutzen.
Ein Tipp noch: Achte darauf, die Einbausituation vorher genau zu messen, damit spätere Anpassungen nicht zu aufwändig werden. Und kontrolliere die Belastbarkeit der eingebauten Regalböden, wenn du schwere Geräte darin verstauen möchtest.
Bei Fragen zu speziellen Einbauprodukten oder bestimmten Umbauten kann ich gerne noch ins Detail gehen.
ich finde die Frage sehr gut gestellt, und möchte gerne ein bisschen strukturierte Hilfe leisten. Der IKEA Besta ist ein vielseitiges System, das sich gut anpassen lässt, aber es gibt einige Dinge zu beachten, wenn man es platzsparend umbauen möchte.
- Zunächst empfehle ich, die Standardtiefen zu hinterfragen. Das Grundelement ist meist 40 cm tief; wenn du Platz sparen willst, kannst du prinzipiell nur bedingt die Tiefe verringern, da die Rückwände und Seitenplatten nicht ohne weiteres kürzbar sind.
- Eine Möglichkeit ist, durch das Entfernen von Füßen und das Montieren an der Wand eine niedrigere Höhe und ein kompakteres Erscheinungsbild zu erzielen, was oft hilft, Raumfläche zu sparen.
- Für die Inneneinteilung eignen sich Einlegeböden, die in kleinen Schritten höhenverstellbar sind. Nutze zudem Schubladenboxen oder Einlegekörbe für die flexible Nutzung der Tiefe.
- Türen kannst du alternativ durch offene Regalböden ersetzen oder durch Türen mit Glaseinsätzen, die das Sideboard leichter wirken lassen.
- Falls es um Breitenanpassungen geht, kann man verschiedene Module kombinieren, z.B. 60er mit 40er Korpussen, um genau den Raum auszunutzen.
Ein Tipp noch: Achte darauf, die Einbausituation vorher genau zu messen, damit spätere Anpassungen nicht zu aufwändig werden. Und kontrolliere die Belastbarkeit der eingebauten Regalböden, wenn du schwere Geräte darin verstauen möchtest.
Bei Fragen zu speziellen Einbauprodukten oder bestimmten Umbauten kann ich gerne noch ins Detail gehen.
GAU_RU schrieb:
wie man übliche Module und Türen modifiziert oder ergänztDie Türen kann man durch Schiebetüren ersetzen, wenn weniger Platz für Öffnungswinkel da ist.
Guyju schrieb:
Montieren an der Wand eine niedrigere Höhe und ein kompakteres Erscheinungsbild zu erzielenAufhängung an der Wand spart Bodenfläche. Das reduziert den Platzverbrauch.
Inneneinteilung: Nutze maßgefertigte Einlegeböden, um optimalen Stauraum zu schaffen.
Ich finde es super, dass hier schon so hilfreiche Tipps gegeben wurden!
Genau das hat mir auch sehr geholfen, denn ein Sideboard, das zu massiv wirkt, nimmt mir persönlich oft den Raum, den ich brauche. Bei uns im Wohnzimmer hatte ich erst Bedenken, das Besta an der Wand zu befestigen, da ich dachte, das schafft der Dübel nicht, aber es ist erstaunlich stabil geworden.
Ich würde außerdem empfehlen, sich auf eine klare Farbgestaltung zu konzentrieren, wenn es platzsparend wirken soll - helle Fronten und minimalistische Griffe helfen dabei, den Eindruck von Überfrachtung zu vermeiden.
Manchmal habe ich selber gemerkt, dass ich am Anfang zu viel reinstellen wollte, und dann war es am Ende wieder unübersichtlich. Daher nutze ich auch Körbe und kleine Boxen in den Fächern – damit bleibt alles ordentlich und die ‚optische Unruhe‘ wird reduziert.
Falls du den Stauraum flexibel einteilen möchtest, nimm die höhenverstellbaren Einlegeböden, auf die Guyju ja schon hingewiesen hat. Die ermöglichen dir, auch mal höhere Dinge zu lagern, ohne den kompletten Schrank umbauen zu müssen.
Ich hoffe, du findest eine Lösung, die deinen Raum wirklich entweder optisch oder funktional entspannt. Wenn du magst, berichte gern mal, wie es bei dir gelaufen ist – ich finde solche Erfahrungsberichte immer am wertvollsten!
Guyju schrieb:
Eine Möglichkeit ist, durch das Entfernen von Füßen und das Montieren an der Wand eine niedrigere Höhe und ein kompakteres Erscheinungsbild zu erzielen
Genau das hat mir auch sehr geholfen, denn ein Sideboard, das zu massiv wirkt, nimmt mir persönlich oft den Raum, den ich brauche. Bei uns im Wohnzimmer hatte ich erst Bedenken, das Besta an der Wand zu befestigen, da ich dachte, das schafft der Dübel nicht, aber es ist erstaunlich stabil geworden.
Ich würde außerdem empfehlen, sich auf eine klare Farbgestaltung zu konzentrieren, wenn es platzsparend wirken soll - helle Fronten und minimalistische Griffe helfen dabei, den Eindruck von Überfrachtung zu vermeiden.
Manchmal habe ich selber gemerkt, dass ich am Anfang zu viel reinstellen wollte, und dann war es am Ende wieder unübersichtlich. Daher nutze ich auch Körbe und kleine Boxen in den Fächern – damit bleibt alles ordentlich und die ‚optische Unruhe‘ wird reduziert.
Falls du den Stauraum flexibel einteilen möchtest, nimm die höhenverstellbaren Einlegeböden, auf die Guyju ja schon hingewiesen hat. Die ermöglichen dir, auch mal höhere Dinge zu lagern, ohne den kompletten Schrank umbauen zu müssen.
Ich hoffe, du findest eine Lösung, die deinen Raum wirklich entweder optisch oder funktional entspannt. Wenn du magst, berichte gern mal, wie es bei dir gelaufen ist – ich finde solche Erfahrungsberichte immer am wertvollsten!
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