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ᐅ Vergleich Erdwärme- mit LWW-Pumpe


Erstellt am: 08.08.2020 22:33

T_im_Norden 26.08.2020 14:30
Das kann dir deine Baufirma oder der Energieberater rechnen.

Es läuft darauf hinaus die Dämmung zu erhöhen und die Heizlast so klein Zu halten das die WRG der Kontrollierte-Wohnraumlüftung für den 15 % Anteil erreicht.

Das zählt dann als Ersatzmaßnahme .

Ybias78 26.08.2020 14:33
T_im_Norden schrieb:

Das kann dir deine Baufirma oder der Energieberater rechnen.

Es läuft darauf hinaus die Dämmung zu erhöhen und die Heizlast so klein Zu halten das die Wärmerückgewinnung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung für den 15 % Anteil erreicht.

Das zählt dann als Ersatzmaßnahme .

Kontrollierte-Wohnraumlüftung + Gastherme inkl. Solarthermie und 36,5 Ziegel + Passivbaufenster wird eng mit KFW55 oder? 9,9 kwp Photovoltaik bringt soweit ich gehört habe nichts für kfw55.

T_im_Norden 26.08.2020 14:53
Ob das mit KFW funktioniert kann ich dir nicht sagen.
Ich baue ohne KfW und muß mich daher nur an die Energieeinsparverordnung halten.

pagoni2020 26.08.2020 16:27
T_im_Norden schrieb:

Das kann dir deine Baufirma oder der Energieberater rechnen.

Es läuft darauf hinaus die Dämmung zu erhöhen und die Heizlast so klein Zu halten das die Wärmerückgewinnung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung für den 15 % Anteil erreicht.

Das zählt dann als Ersatzmaßnahme .
Danke Dir für die Info !

neo-sciliar 27.08.2020 11:54
Hallo,

spannendes Thema, in das ich mich mal einklinke.

Wir haben 18 Jahre Erfahrungen mit Sole-Wasser-Wärmepumpe in 2 unterschiedlichen Häusern. Immer mit Flächenkollektoren im Garten (Ringgrabenkollektor gabs damals noch nicht). Die Erfahrungen sind durchweg positiv.

Nun planen wir gerade unseren Neubau, KFW55 ohne kontrollierte Belüftung, Holzständerbauweise. Der Hausbauer hat im Standard eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (Nibe oder Viessmann). Seiner Aussage nach ist das derzeit das sinnvollste (Gas mit Sonnenkollektoren nahezu preisgleich aber oldschool, Sole-Wasser-Wärmepumpe deutlich teurer und amortisiert sich kaum noch bei KFW55).

Nun lese ich hier, dass die Preisunterschiede gar nicht so hoch sind. Wobei ich die Rechnung nicht verstanden habe:
Ybias78 schrieb:

Die Förderung ist ja inzwischen auf 35% gestiegen (alle Sole-Wasser-Wärmepumpe Kosten). 8.000 € Mehrkosten habe ich ebenfalls von vielen GUs gehört. Dürfte passen. Ca. 4.000 € bekommt man an Förderung mehr. Wären also ca. 4.000 € Mehraufpreis.
Die Förderung beträgt 35%, das wären bei 8000€ Mehrkosten dann 2.800€, nicht 4000€, aber seis drum. Was mich zurückschrecken lässt (auf unsere Situation bezogen):
- hoher Aufwand beim Bohren (Genehmigungen)
- zu kleines Grundstück für Ringgrabenkollektor

Also... Luft-Wasser-Wärmepumpe. Ich bin beim Haushersteller: bei einer Jahresarbeitszahl von ca. 4,5 ggü. 5,5 bei einer Sole-Wasser-Wärmepumpe habe ich im Jahr 18% höhere Stromkosten bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Bei Gesamtkosten um die 1000€ p.a. ist das ist erträglich.

Was mich mehr stört, ist das "Gerücht", Luft-Wasser-Wärmepumpe seien Anfällig und deren Lebensdauer gering..... hat das wer Erfahrungswerte?

Wenig stört mich die Außeneinheit. Wir haben auch eine nicht-so-schöne-Hausseite hinter dem Carport, angrenzend an den Hauswirtschaftsraum.

Meine Idee ist: wir bekommen einen (klein dimensionierten) Ofen ins Haus. Bei entsprechenden Temperatursensoren und Stellmotoren an der Fußbodenheizung könnte ich die strenge Winterzeit mit dem überbrücken. Aus der Erfahrung der trägen Fußbodenheizung wollen wir sowieso einen Ofen haben.

Ich habe gelesen, 10cm statt 15 cm Abstand bei der Fußbodenheizung. Macht das wirklich nur wenige 100€ aus? Wie hoch ist der Gewinn an Qualität und Senkung der Vorlauf-Temp?

Grüße, Andreas

Ybias78 27.08.2020 12:12
neo-sciliar schrieb:

Hallo,

spannendes Thema, in das ich mich mal einklinke.

Wir haben 18 Jahre Erfahrungen mit Sole-Wasser-Wärmepumpe in 2 unterschiedlichen Häusern. Immer mit Flächenkollektoren im Garten (Ringgrabenkollektor gabs damals noch nicht). Die Erfahrungen sind durchweg positiv.

Nun planen wir gerade unseren Neubau, KFW55 ohne kontrollierte Belüftung, Holzständerbauweise. Der Hausbauer hat im Standard eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (NIBE oder VIESSMANN). Seiner Aussage nach ist das derzeit das sinnvollste (Gas mit Sonnenkollektoren nahezu preisgleich aber oldschool, Sole-Wasser-Wärmepumpe deutlich teurer und amortisiert sich kaum noch bei KFW55).

Nun lese ich hier, dass die Preisunterschiede gar nicht so hoch sind. Wobei ich die Rechnung nicht verstanden habe:

Die Förderung beträgt 35%, das wären bei 8000€ Mehrkosten dann 2.800€, nicht 4000€, aber seis drum. Was mich zurückschrecken lässt (auf unsere Situation bezogen):
- hoher Aufwand beim Bohren (Genehmigungen)
- zu kleines Grundstück für Ringgrabenkollektor

Also... Luft-Wasser-Wärmepumpe. Ich bin beim Haushersteller: bei einer Jahresarbeitszahl von ca. 4,5 ggü. 5,5 bei einer Sole-Wasser-Wärmepumpe habe ich im Jahr 18% höhere Stromkosten bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Bei Gesamtkosten um die 1000€ p.a. ist das ist erträglich.

Was mich mehr stört, ist das "Gerücht", Luft-Wasser-Wärmepumpe seien Anfällig und deren Lebensdauer gering..... hat das wer Erfahrungswerte?

Wenig stört mich die Außeneinheit. Wir haben auch eine nicht-so-schöne-Hausseite hinter dem Carport, angrenzend an den Hauswirtschaftsraum.

Meine Idee ist: wir bekommen einen (klein dimensionierten) Ofen ins Haus. Bei entsprechenden Temperatursensoren und Stellmotoren an der Fußbodenheizung könnte ich die strenge Winterzeit mit dem überbrücken. Aus der Erfahrung der trägen Fußbodenheizung wollen wir sowieso einen Ofen haben.

Ich habe gelesen, 10cm statt 15 cm Abstand bei der Fußbodenheizung. Macht das wirklich nur wenige 100€ aus? Wie hoch ist der Gewinn an Qualität und Senkung der Vorlauf-Temp?

Grüße, Andreas

Gute Fragen Wie war das mit Flächenkollektoren. Hattest Du durch diese Einschränkungen (keine Bepflanzung, etc.)?

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