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ᐅ Strategie beim Hausverkauf - wie gehe ich am besten vor?


Erstellt am: 19.11.20 19:18

cschiko20.11.20 09:26
Der will ja auch dran verdienen und muss eben dann noch die Nebenkosten etc. mitkalkulieren.

Wesentliche Frage dürfte eben sein, ist die Lage begehrt, dann würde ich einen eigenen Aufschlag wagen. Wenn sie nicht so begehrt ist, kann ein Makler schon helfen bzw. auch dann wenn man nicht selbst die Besichtigungen etc. machen möchte.

Zum Thema der angegebenen Vergleichswerte bzw. Immobilienrichtwerte. Da ich selbst in dem Bereich tätig bin, kann ich sagen das der IRW für eine bestimmte Zone eben das "Durchschnittshaus" des Gesamtgebietes/angepasst auf die kleinere Zone wiedergibt. Allerdings es auch innerhalb einzelner vergleichsweise kleiner Zonen es durch die Mikrolage gravierende Unterschiede im Preis pro m² gibt, die man einfach so nicht abbilden kann. Man kann einige Faktoren mittels Koeffizienten anpassen, aber andere Marktfaktoren sind am Ende einfach so nicht greifbar. Immobilienrichtwerte werden oft basierend auf den Bodenrichtwertzonen abgeleitet, in der Mikrolage einer Zone kann es aber starke Unterschiede geben. Als Beispiel stelle man sich Haus A vor das zentral in der Zone an der Hauptverkehrsstraße liegt vor und dann Haus B das am Rende der Zone im verkehrsberuhigten Bereich an einem Naturschutzgebiet liegt. Da liegen dann auch mal flott mehr 500-1000€ (oder gar mehr) im m² dazwischen, was bei entsprechender Wohnfläche ins Geld geht.
hampshire20.11.20 10:10
Yaso2.0 schrieb:

Der Kapitalanleger hat 100k weniger geboten, als der ermittelte Wert 😱
Das ist keine Verhandlungsbasis. Freundlich abhaken.
Yaso2.0 schrieb:

Das Exposé inkl. Beschreibung und Fotos habe ich selbst erstellt.
Klasse, so ist das fair.
cschiko schrieb:

Der will ja auch dran verdienen und muss eben dann noch die Nebenkosten etc. mitkalkulieren.
Das ist ja auch legitim. Wenn das Geschäftsmodell darauf abzielt, dass ein Gutteil des Verdienstes aus der Tasche der Verkäufer kommt, dann passt es eben nicht zu Verkäufern, die keinen Handlungszwang haben.
Pinkiponk20.11.20 10:25
11ant schrieb:

Im zweiten Anlauf ja, insofern wird sie auch darüber erzählen können, was sie aus dem nicht erfolgreichen ersten Anlauf gelernt hat.
Es gab zwei wesentliche Änderungen:
- Beim ersten Anlauf hatte das Haus 5 Zimmer, aber nur ein Badezimmer (kein Gäste-WC), das noch dazu nicht in der Mitte des Hauses sondern im Souterrain lag. Wir haben dann ein neues Duschbad eingebaut, diverse andere Renovierungen durchgeführt und das Haus dann mit 4 Zimmern, aber einem Vollbad und einem Duschbad verkauft.
- Beim ersten Anlauf haben wir über 400.000 angegeben, beim zweiten Anlauf unter 400.000. Wir hätten es beim zweiten Anlauf sicher auch für mehr Geld verkaufen können, aber wir hatten keine so große Lust mehr, uns darum zu kümmern und wollten es lieber schnell verkaufen. Tatsächlich war es dann beim zweiten Anlauf innerhalb eines Tages verkauft.

Was ich ein wenig bedauere ist, dass ein so relativ großes Haus mit großem Grundstück, Kindergarten/Grundschule nur wenige Minuten entfernt, am Ende des Grundstücks ein Bach mit Enten, Nutria, Fischen etc., Eichhörnchen im "parkähnlichen" Garten, nicht an eine Familie ging sondern an Leute "wie uns". Ehepaar höheren Alters. Bis heute habe ich keine Vermutung, woran es liegt. Wir haben ja diverse Flohmärkte veranstaltet, bei denen viele Familien mit Kindern da waren (da war das Haus schon verkauft), die Haus und Grundstück wirklich toll fanden. Diese Familien hatten ja keinen Grund mehr irgendwas Nettes über das Haus/Grundstück zu sagen, haben sich aber teilweise (auf meine Ermunterung hin) mehrere Stunden mit ihren Kindern zum Spielen auf unserem Grundstück/am Bach aufgehalten. Vielleicht komme ich irgendwann noch darauf. 🙂
RomeoZwo20.11.20 10:32
Pinkiponk schrieb:

am Ende des Grundstücks ein Bach

Das ist schön um mit den Kindern mal eine Stunde da zu spielen. Aber ich wollte es mit meiner 3 jährigen Tochter nicht im eigenen Garten. Da könnte ich sie nicht guten Gewissens mal etwas länger alleine draußen spielen lassen. Als Ü50 wäre so ein Wassergrundstück aber mein Traum ... und als Ü70 dann das Penthouse mit Dachterrasse und Aufzug ;-)
RomeoZwo20.11.20 10:37
Yaso2.0 schrieb:

Ich habe ihm vor 20 min. auf seine von vor 4 Tage E-Mail geantwortet, dass er mir gerne seine Preisvorstellung mitteilen soll.
5 min. später hatte ich schon ne Antwort mit einer Preisvorstellung, bei der ich ihm nicht mal mehr antworten werde 🙄

Das ist bei "Nachbarn" oft so. Mein Nachbar meinte mir für das alte Bauernhaus am Rande einer Großstadt "großzügigerweise" den Bodenrichtwert des Grundstücks von 2018 anbieten zu wollen. Der Verkaufspreis an einen Bauträger war dann mehr als das doppelte. Es ist halt psychologisch schwierig für etwas vergleichbares wie das "Eigene" heute eine deutlich höheren Preis als beim damaligen Erstkauf zu bezahlen.
pagoni202020.11.20 11:53
Pinkiponk schrieb:

Beim ersten Anlauf hatte das Haus 5 Zimmer, aber nur ein Badezimmer (kein Gäste-WC), das noch dazu nicht in der Mitte des Hauses sondern im Souterrain lag. Wir haben dann ein neues Duschbad eingebaut, diverse andere Renovierungen durchgeführt und das Haus dann mit 4 Zimmern, aber einem Vollbad und einem Duschbad verkauft.
Exakt.
Ein Haus, dem man ansieht, dass es gepflegt und immer in Schuss gehalten wurde lässt sich auch verkaufen, insbesondere wenn man schicke Bilder anfertigt, die natürlich auch dser Realität entsprechen.
Ich würde jederzeit auch €-10.000.- und mehr in die Hand nehmen, um das Haus aufzuwerten. Wenn ich z.B., ein gebrauchtes Auto kaufe und lese, dass ich nach dem Kauf die Scheibenwischerblätter wechseln muss oder ein Blinkerglas dann lasse ich grundsätzlich die Finger davon. Auch solche Dinge kann man dem Kauf instand setzen und ordentlich aufbereiten. Dann bekommt man i.d.R. auch zurecht einen guten Preis.
Ich habe seinerzeit die Wohnung komplett vom Maler aufbereiten lassen, die Böden ebenfalls, keine Flecken, keine Beschädigungen etc. Solche Investitionen bekommt man problemlos wieder herein beim Verkauf. Wenn ich eine ranzige Duscharmatur sehen würde oder verballerte Türrahmen oder andere Bauteile würde ich es nicht kaufen, weil ich davon ausginge, dass der Besitzer generell eher nachlässig gut mit dem Objekt umgegangen ist. Das Auge ist mit, das gilt beim Immo-Kauf genauso !
Die Leute (auch ich) bezahlen ja auch einen höheren Preis aber sie wollen dann berechtigterweise auch etwas Gescheites dafür bekommen.
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