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Erstellt am: 13.10.2015 16:19

Bieber0815 14.10.2015 22:07
MarcWen schrieb:
Denke für uns ist soweit die Entscheidung gefallen, mit Architekten zu bauen.
Alles, was irgendwie nicht "Standard" ist (also im Katalog von Bauunternehmer auch nur näherungsweise zu finden ist), sollte m.E. mit einem Architekten gebaut werden. Von daher ... Viel Erfolg bei der Grundstücksuche!

wpic 15.10.2015 00:50
Die richtige Vorgehensweise ist in der Tat die, nach ersten Vorüberlegungen zur Größe des Hauses (BGF/BRI), der Geschossigkeit, der Anzahl der abgeschlossenen Wohneinheiten etc. das dazu passende Grundstück zu suchen, was im Kölner Umland nicht leicht fallen dürfte. Vielleicht schauen Sie sich mal in der Zülpicher Gegend um.

Der Hausentwurf wird dann nach diesem Grundkonzept vom Architekten im Rahmen der Bau- und planungsrechtlichen Vorgaben entwickelt, die für ein gewünschtes Grundstück gelten, und die z. B. in einem Bebauungsplan festgelegt sind: Grundflächenzahl/Geschossflächenzahl (Ausnutzung des Grundstückes); Trauf und Firsthöhen, Dachform, Baulinien, Baugrenzen etc.

Wenn kein Bebauungsplan existiert, muß die Zulässigkeit des BV in einer Bauvoranfrage nach §34 Baugesetzbuch mit den zuständigen Bauaufsichtsbehörden verhandelt und abgestimmt werden. Den Aufwand für eine Unterkellerung durch die geologischen und hydrologischen Verhältnisse klärt ein Bodengutachten, das vor dem Kauf zwar nicht angefertigt werden, das aber eventuell bei einem realisierten BV in der Nachbarschaft eingesehen werden kann. Grundsätzlich sollten Wohnräume oberirdisch gebaut werden; Keller sind im Grunde nur aufwendig gebauter Stau- oder Technikraum, der an anderer Stelle kostengünstiger zu erstellen ist, wenn es die Grundstücksverhältnisse zulassen.

Der genannte Kostenrahmen ist realistisch, wird aber entscheidend durch den Hausentwurf (Konzept, Konstruktion, Haustechnik) und Ihre Ausstattungswünsche definiert. Auch hier kann der Architekt an vielen "Stellschrauben" drehen, um in einem definierten Kostenrahmen zu einen optimalen Ergebnis zu kommen.

Sebastian79 15.10.2015 07:35
[TE="merlin83, post: 103986, member: 21971"]Ok - und wie begründest Du das? nicht dass ich es Dir nicht glauben möchte - aber mit einer Begründung wäre es mir verständlicher.[/QUOTE]

Ganz einfach: Du hast nur ein Angebot - das ist eine Schätzung und während der Bauphase kann es schnell noch mal Entscheidungen geben, die die Kosten Wachsen lassen (in der Regel ist der Bauherr selbst schuld, wenn die Kosten steigen, weil das seine Wünsche sind).

Und der Rohbauer ist meiner Erfahrung nach eh das günstigste Gewerk in Sachen Preis/Leistung - teure Überraschungen kommen beim Dach, Elektrik, Heizung/Sanitär...

Erdarbeiten sind auch nicht ohne...

Naja, vielleicht hast ja Glück - versteife Dich aber besser nicht darauf solange Du keine Schlussrechnung hast .

Bauexperte 15.10.2015 11:53
Guten Morgen,
W. Pickartz schrieb:

Die richtige Vorgehensweise ist in der Tat die, nach ersten Vorüberlegungen zur Größe des Hauses (BGF/BRI), der Geschossigkeit, der Anzahl der abgeschlossenen Wohneinheiten etc. das dazu passende Grundstück zu suchen, was im Kölner Umland nicht leicht fallen dürfte. Vielleicht schauen Sie sich mal in der Zülpicher Gegend um.
Bis hierhin d´accord; wobei, wer will nach Zülpich ziehen ...?
W. Pickartz schrieb:

Der Hausentwurf wird dann nach diesem Grundkonzept vom Architekten im Rahmen der Bau- und planungsrechtlichen Vorgaben entwickelt, die für ein gewünschtes Grundstück gelten, und die z. B. in einem Bebauungsplan festgelegt sind: Grundflächenzahl/Geschossflächenzahl (Ausnutzung des Grundstückes); Trauf und Firsthöhen, Dachform, Baulinien, Baugrenzen etc.
Hier scheiden wir uns, da ich keinen Sinn darin erkennen kann, Begehrlichkeiten zu wecken, von denen ich nicht sicher weiß, daß ich sie auch verwirklichen kann.

Rudimentäre Eckdaten, wie Geschossigkeit, ggf.. Dachform, festzulegen, ist eines; ein Haus zu entwickeln, zu welchem es keine 100%ige Sicherheit gibt, dieses schlussendlich auch bauen zu können, etwas ganz anderes.
W. Pickartz schrieb:

Der genannte Kostenrahmen ist realistisch, wird aber entscheidend durch den Hausentwurf (Konzept, Konstruktion, Haustechnik) und Ihre Ausstattungswünsche definiert. Auch hier kann der Architekt an vielen "Stellschrauben" drehen, um in einem definierten Kostenrahmen zu einen optimalen Ergebnis zu kommen.
Ja, diese Stellschrauben kenne ich ... "nehmen Sie ein WDVS, lassen Sie eine Gasbrennwerttherme einbauen, etc. ..."

Ich kenne viele Architekten, aber nur wenige, welche tatsächlich in der Lage sind, die eigene Kostenschätzung durch den späteren Hausbau bestätigen zu lassen. Glückliche Bauherren, welche ein solches Exemplar ihren Vertragspartner nennen können

Grüße, Bauexperte

merlin83 15.10.2015 19:36
Bauexperte schrieb:

Ja, diese Stellschrauben kenne ich ... "nehmen Sie ein WDVS, lassen Sie eine Gasbrennwerttherme einbauen, etc. ..."
WDVS kann ich ja noch verstehen...aber die Gasbrennwerttherme find ich nicht von Nachteil. Unabhängig von den Anschaffungskosten gehen hier meiner Erfahrungen nach die Meinungen deutlich auseinander.

Bauexperte 15.10.2015 20:16
Guten Abend,
merlin83 schrieb:
WDVS kann ich ja noch verstehen...aber die Gasbrennwerttherme find ich nicht von Nachteil. Unabhängig von den Anschaffungskosten gehen hier meiner Erfahrungen nach die Meinungen deutlich auseinander.
Auch gegen ein WDVS ist erst mal nichts einzuwenden, wenn sich ein Bauherr für diese Variante aus eigenem Antrieb entscheidet.

Es ist aber - jedenfalls nach meiner Erfahrung mit Architekten - eher so, daß ein WDVS empfohlen wird, weil sich der Architekt dann die Diskussion um Risse in der Fassade ersparen kann

Bei der Empfehlung für eine Gasheizung ist es vergleichbar. Der Gesetzgeber wünscht und fördert den Einbau regenerativer Energien. Da diese letztlich für die meisten Bauherren (immer noch) Neuland bedeuten, sind sie verunsichert und lassen sich durch den "erfahrenen" Architekten leicht auf "alt bekanntes" oder auch ihre Vorurteile einstimmen.

U.a. deshalb bin ich neugierig, wie Architekten ab Januar die neue Energieeinsparverordnung mit Gas verkaufen wollen. Dann reicht nämlich eine zusätzliche Lüftung imho nicht mehr, das Referenzhaus zu erreichen.

Grüße, Bauexperte
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