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ᐅ Heizung für Altbau (bisher nur Holz Einzelöfen)


Erstellt am: 02.09.19 14:18

Anton_Huber02.09.19 14:18
Hallo an Alle, bin ganz neu hier und habe eine Frage an alle Heizungs Experten im Forum.
Wir haben ein schönes altes Haus gekauft (Bj 1947) mit ca. 180 qm Wohnfläche.
Bisher heizen wir auf die zwei Etagen verteilt mit vier einzelnen Holzöfen unterschiedlicher Bauart und unterschiedlichen Alters.
Nun sind wir das Holzschleppen satt (ca. 12 Ster pro Winter) und haben auch genug vom Feinstaub aus dem (schönen aber undichten) gußeisernen Ofen von 1912.
Wir suchen eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösung (also kein Öl oder Gas).
Platz für Kessel / Brennstoff ist im Keller mehr als genug vorhanden.
Es gibt allerdings keine Heizungsrohre / Heizkörper etc im Haus.
Warmwasser momentan über Durchlauferhitzer (Strom).
Wir dachten an Wärmepumpe + Wandheizung evtl. kombiniert mit Solar auf dem Dach des Gartengebäudes ...
Alternativ Pelletofen oder Hackschnitzelheizung (im Keller).
Zusätzlich im Wohnzimmer ein Holzofen für gemütliche Winterabende.

Wir blicken nicht ganz durch, welche Vor- oder Nachteile es jeweils hat.
Viele Grüße,
Anton
boxandroof02.09.19 15:20
Für eine Wärmepumpe sollte das Haus mit einigermaßen geringen Vorlauftemperaturen klar kommen. D.h.
1. halbwegs moderne Dämmung: aktuelle Fenster, Dach, keine groben Undichtigkeiten. Lüftungsanlage z.B. dezentral senkt den Bedarf zusätzlich.
2. Möglichst viel Heizungsfläche schaffen: Decke, Wand, Boden und/oder Niedrigtemperatur Heizkörper. Die Heizlast der Räume einzeln berechnen lassen um die Heizflächen zu planen.

Jede Maßnahme hilft dabei den Verbrauch der Wärmepumpe zu senken. Das ist in Summe aufwendig aber machbar. Wenn Du 1-2 Öfen behältst, dann kann man ggf. die Wärmepumpe im Kernwinter unterstützen. Bei so einem Projekt sollte man sich selber in die Planung einlesen. Dafür gibt es Foren in denen Du besser aufgehoben bist. Da gibt es z.B. jemanden der einen ungedämmten Altbau mit Wärmepumpe erfolgreicht und relativ effizient beheizt, er hat sehr viel Wandfläche in Eigenleistung erschlossen.

Beim Pelletofen kannst Du höhere Vorlauftemperaturen nutzen, d.h. Du musst ggf. am Haus weniger machen bei Dämmung und Heizfläche.
Gas wäre die einfachste und - ohne Eigenleistung - die vermutlich günstigste Möglichkeit.

Solarthermie ist nicht sinnvoll - höchstens für Förderungen zusammen mit Gas, aber das wollt ihr ja nicht. Photovoltaikanlage ist für sich gesehen i.d.R. wirtschaftlich, würde ich aber unabhängig von der Heizung betrachten (und machen).
Anton_Huber02.09.19 17:16
Danke für die tolle Antwort !
Ich denke, auch nach etlichen Gesprächen mit Nachbarn usw, dass die Wärmepumpe ausfällt, weil das Haus einfach nicht abgedichtet ist (alte Fenster, die wir unbedingt drinnen lassen wollen usw.
evtl. dann Pelletofen im Keller und ggf. solar extra (unabhängig von der jetzigen heizlösung)
öl + Gas scheidet für uns aus, auch wegen der CO2 Steuer.
aber das ist ein anderes Thema. Holz gibt's bei uns halt im Überfluss günstig + regional.
boxandroof02.09.19 17:36
Anton_Huber schrieb:

solar extra
Photovoltaik.

Ich würde versuchen, die Holzheizung nicht für die Warmwasserbereitung zu nutzen. Für Warmwasser kann man über eine Brauchwasser-Wärmepumpe nachdenken. Die läuft dann auch überwiegend mit eigenem Strom, falls Du eine Photovoltaikanlage installierst. Ob eine Brauchwasser-Wärmepumpe gegenüber einem bereits vorhandenen Durchlauferhitzer Sinn macht solltest Du für Dich nachrechnen und entscheiden.
boxandroof02.09.19 17:56
Schau Dir mal Pelletöfen an. Vielleicht ist das ein Kompromiss bei dem Ihr darauf verzichten könnt Heizungsrohre und Heizkörper zu legen. Dazu sei aber gesagt, dass ich mich mit Holzheizungen nicht auskenne.
Winniefred03.09.19 10:46
Solange ihr die Fenster usw nicht austauscht, würde ich wohl beim alten Heizsystem bleiben. Ich glaube ihr heizt sonst nur zum Fenster raus, und dafür ist das Investment einfach zu hoch. Man kann ja auch originalgetreue Fenster nachrüsten, es müssen ja keine sein, die modern aussehen. Schöne auf alt getrimmte Holzfenster, dem Baujahr entsprechend, würden in Sachen Wärmeerhalt auch einiges bringen. Dasselbe gilt für Dämmung, falls ihr keine habt.
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