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ᐅ Grundrissoptionen Einfamilienhaus 130-150qm, 1,5 geschossig, Hanglage


Erstellt am: 19.02.22 15:35

jerimata21.02.22 19:26
An der Straße sind es ca. 21m.
haydee21.02.22 20:12
Du brauchst den Anbieter der mit seinem Standard die meisten deiner Wünsche abdeckt.
Jede Aufmunterung kostet.
Je seltener etwas verbaut wird umso mehr Fehler schleichen sich ein.

Schaffst du es mit der Clou Auswahl zurecht zu kommen hast du ein Haus mit guten Preis-Leistungsverhältnis.
Das hätten wir nicht geschafft und sehr schnell bleibt vom Aktionshaus nichts übrig.

Der Standard der normalen Baureihe bei Rensch-Haus war vor ein paar Jahren gut und wertig. Damit wären wir zurecht gekommen.
Freunde von uns haben mit Albert Haus gebaut, nur im Standard gewählt. Ebenfalls nicht schlecht. Es gibt Firmen mit guter Ausstattung im Standard.
Pauschal passt die Aussage, dass man die Innenausstattung immer aufwerten muss nicht.
jerimata21.02.22 21:37
haydee schrieb:

Pauschal passt die Aussage, dass man die Innenausstattung immer aufwerten muss nicht.
Das war ja auf "so Anbieter", sprich Economy, bezogen - klar, müssen tut man nichts, aber oben erwähnte Dinge wären uns schon wichtig - und da kommen dann halt trotzdem nicht die 100k-150k Preisdifferenz zu Anbietern zustande, welche schon im Standard vollumfänglich unsere Wünsche abdecken. Aber grundsätzlich natürlich ein guter Punkt, den wir da mit beachten müssen - möglichst nahe an der Art und Weise zu bauen, wie der Anbieter es in seinem Standard schon hat.
K a t j a21.02.22 22:44
jerimata schrieb:

... oben erwähnte Dinge wären uns schon wichtig - und da kommen dann halt trotzdem nicht die 100k-150k Preisdifferenz zu Anbietern zustande, welche schon im Standard vollumfänglich unsere Wünsche abdecken.
Da wär ich mir nicht ganz so sicher.
11ant21.02.22 23:59
Vom "ansonsten kleiner" bauen rate ich ab: Vergrößerungsoperationen sind deutlich einfacher durchzuführen als Verkleinerungsoperationen. Besser man plant nur, was man braucht (und niemals auf Basis des vollen Budgets) und gönnt sich dann "notfalls" mehr, falls noch Geld weg muß, bevor es schimmelig wird. Entwürfe (ibs. scheibchenweise) "abzuspecken" führt - wie Du hier jede Woche mehrfach bestaunen kannst - regelmäßig dazu, daß es überall zwickt (und letztlich im "Arbeitszimmer" die Mäntelhalde landet, weil die Garderobe geschrumpft werden mußte).

Wenn Du den Eindruck gewonnen hast, die Holzer wären prinzipiell günstiger als die Steiner, dann hat man Dir erfolgreich Bären aufgebunden. Den kostentreibenden Vertriebswasserkopf umgehst Du am besten, indem Du die Big Names egal welcher Bauweisen außen vor läßt. Kontrollierte-Wohnraumlüftung sind deswegen lieber im Standard, weil sie leichter wegzulassen als hineinzuquetschen gehen.

Das Architektenhaus muß ja kein Designerhaus sein, sogar Typenhäuser (oder wie Gabrieles Lieblingsheinz sie nennt, "Systemarchitektur") kann man mit Architekten besser und nicht teurer bauen. Ich hätte Dir nicht dazu geraten, wenn ich darin per Saldo eine Mehrkostenposition erwarten würde. Mit Deiner Individualität hat das weniger zu tun, als mit derjenigen Deines Grundstückes. Allein die Adaption eines Flachgrundstückentwurfes auf ein Hanggrundstück kostet Geld, für das Du auch Planungs- und Realisierungsqualität bekommen könntest*. Was meinst Du mit "der weiteren Organisation" ?

"Die Erschließung soll ja aber auf direktem Wege zur Straße übers UG laufen" - genau deshalb meckere ich ja, wenn Du sie stattdessen "von hinten durch die Brust ins Auge" laufen läßt. Je gerader und je weniger Vorgartenmeter vertrödelnd der Weg vom Tiefbau zur Hauseinführung ist, desto besser.

*) ich sollte vielleicht meine Kellerregel dahingehend erweitern, daß ähnlich wie ein Keller wenn man ihn braucht immer gleich viel ob gebaut oder nicht kostet, dies auch für den Architekten gilt: UG-Wohnraum, der "oben" nicht kompensiert wird, verursacht ebenso Mehrkosten wie L-Steine statt Kellerräumen. Und wo der Zeichenknecht gefordert wird wie ein Architekt, da kostet er auch nicht weniger. Davon abgesehen ist ein Architekt in etwa "selbsttragend", da er einen großen Teil seines Honorars bei Detailplanung, Ausschreibung und Bauleitung "wieder einspielt".
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https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
haydee22.02.22 09:06
Die Preisdifferenz steht oft im Kleingedruckten.
Bei uns war fast nichts mehr bauseits (vom Hang mal abgesehen) und sogar die Gebäudeversicherung für das 1. Jahr nach Einzug
Vergleiche mal die Bauleistungsbeschreibung's
Du wirst überrascht sein wie viele Kleinigkeiten sich zu großen Summen aufsummieren. Dazu kommt bei bauseits du muß nicht nur zahlen, du mußt koordinieren. Logischerweise ist der Service miteinkalkuliert und muß bezahlt werden.

Wer führt die Arbeiten aus?
- eigener Bautrupp
- Subunternehmer bestehend aus alteingesessenen, bekannten Handwerksbetrieben (z.B bei Rensch-Haus)
- Subunternehmer und zwar der günstigste der an der Ausschreibung teilnahm

Bauleiter? Ja, Nein, Vielleicht? In wieweit ist der Bauleiter involviert und kennt sich auch aus.
Es gibt Bauleiter die kennen die Baustelle nur vom Telefon, weil der Bauherr angerufen hat, es gibt Bauleiter die alles in der Hand haben und Koordinieren wie man es sich das ganze vorstellt. Unser Bauleiter war vor Vertragsunterschrift bekannt, war bei der Bemusterung anwesend, hat die Ausführungspläne erstellt, war immer auf der Baustelle bei Abnahmen, bei Begehungen, wenn neue Handwerker kamen, usw.

Die Preisspanne kommt in der Regel nicht daher, dass der Inhaber sich mit jedem Haus einen neuen Porsche leisten kann. Es wird mehr geboten.
Ob dir das Mehr das Geld wert ist steht auf einem anderen Blatt. Deshalb genau vergleichen - was leider sehr schwierig ist.

Architekt. Ein Verkaufsberater hatte uns ein Musterhaus sehr gut angepaßt, an dem Hang, an unsere Wünsche. Er sagte allerdings sehr deutlich, wenn ihr das so wollt geht zum Architekten. Geht ihr nicht müssen wir einen Keller unterschieben. Wir wollten keinen Keller wir wollten ein Wohn-UG.
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