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ᐅ Grundriss Einfamilienhaus in leichter Hanglage und Grundstückpositionierung

Erstellt am: 16.11.25 23:25
J
JoeDreiH
Hallo zusammen,

wir möchten gerne auf bereits vorhandenem Grundstück ein Einfamilienhaus errichten und planen (ohne Architekt) an diesem Projekt bereits einige Monate, fühlen uns nach teils widersprüchlichen Gesprächen mit Hausherstellern bzw. teilweise Handelsvertretern eher verunsichert was die aktuelle Grundrissplanung und Positionierung des Gebäudes angeht. Jeder Rat ist willkommen, wenn Informationen fehlen sollten schieße ich diese nach.

Aber zuerst zu den Fakten:

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: ca. 1350m² (ca. 30m breit, ca. 45m tief)
Hang: leichtes Gefälle, "diagonaler" Verlauf über ca. 3,9m von SO nach NW, im Baufenster ca. 1,2m
Grundflächenzahl: 0,25
Geschossflächenzahl: ? (2 Vollgeschosse sind erlaubt)
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Auszug, ca. 27m breit, ca. 20m tief (1,0m Abweichung zulässig)
Randbebauung: nur Garagen
Anzahl Stellplatz: Keine Vorgabe
Dachform: Satteldach 25-45° beim Hauptgebäude, Nebengebäude auch Flachdach oder Pultdach
Stilrichtung: Außer Blockhaus ist Alles erlaubt, solange das Dach "anthrazitgrau" gedeckt ist
Ausrichtung: First muss parallel oder orthogonal zur Straße verlaufen
Maximale Höhen/Begrenzungen: 8,0m (0,5m Abweichung zulässig)
weitere Vorgaben: Grundstückszufahrt max. 4m breit nach Süden, Regenwasser muss auf dem Grundstück versickern

Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Wir mögen alpine Baustile mit flachem Satteldach, Dachüberstand, tlw. Holzfassade + weißer Putz
Keller, Geschosse: Keller ist gesetzt, da raumintensive Hobbys und Platzreserve falls drittes Kind
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene in den 30ern, 1 Kindergartenkind und 1-2 weitere Kinder sind in der Planung
Raumbedarf im EG, OG: Ca. 180m², vor allem wegen Wunsch nach Ankleide und großem Bad + 2 Büros
Büro: 2. Ich arbeite zu 80% von Zuhause aus, meine Frau braucht ein Nachmittagsbüro (Lehrerin)
Schlafgäste pro Jahr: jeweils 2-4 Personen pro Halbjahr, würden wir in den Büros unterbringen
offene / geschlossene Architektur: EG eher offen, hat sich im letzten Haus bewehrt, aber Küche soll vom WZ aus nicht sichtbar sein
konservative / moderne Bauweise: Keine Ahnung, wir denken es ist ein altmodischer Look mit modernen Elementen (Fenster und so)
offene Küche, Kochinsel: Passionslos, wir hatten bisher immer Theken und fanden das gut
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: Unbedingt (Waldregion)
Musik/Stereowand: Ich weiß nicht mal was das ist
Balkon, Dachterrasse: Beides wichtig, Balkon wegen Aussicht und
Garage, Carport: 2 Garagenstellplätze sind notwendig, evtl. zusätzlich Carport (Hänger + Hobby)
Nutzgarten, Treibhaus: Leidenschaftslos, irgendwo bringen wir Tomaten und Erdbeeren immer unter
weitere Wünsche: OG-Bad und Balkon nur für Eltern, Keller mit Dampfbadreserve und Klo bei Feiern, Gerade Treppe, Holzfassade mit Tiroler Schrot/Schloss im OG+DG-Giebel, Zugang Kellergeschoss über den Garten, Kellerrohdecke mind. 0,5m oberhalb Geländer (relativ flacher Kanal)

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Wir haben unseren Raumbedarf verschiedenen Hausanbietern vorgestellt, der aktuelle Entwurf ist ein zusammengewachsenes Optimum zweier Anbieter und hat uns am ehesten überzeugt.
Was gefällt besonders? Warum?
Zugang zur Garage, Gerade Treppe, die Idee ab der Haustür "durch das Erdgeschoss" durchzuschauen, der äußere Look, privates Bad oben, einigermaßen üppige Kinderzimmer
Was gefällt nicht? Warum?
Uns gefällt die (von uns erwünschte) Zugangstüre zum Keller, ich sehe aber technische Herausforderungen. Ich habe auch schon über ein komplettes Holzdeck an dieser Stelle nachgedacht, sodass der Keller an einer Wandseite etwas weiter herausschaut und wir mehr echte Fenster unterbringen können und den Raum so vielleicht noch besser nutzen können
Preisschätzung:
610k Gebäude + 110k Keller + 25k Erdarbeiten + 25k Garage jeweils mit Angebot, ohne Eigenleistungen (Summe 770k)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung:
850k ist Target mit Außenanlage und Mobiliar, Schmerzgrenze sind 900k. Der Puffer ist zu knapp, ich würde allerdings 3-4 Gewerke in Eigenregie übernehmen und erhoffe mir daraus ein paar Ersparnisse, denn Photovoltaik und Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist momentan nicht einkalkuliert.
favorisierte Heiztechnik:
Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole wäre am Bauplatz perfekt, erscheint mir aber ökonomisch fragwürdig

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
1.) Komplexe bzw. teure Küchen(-elemente). Die Speisekammer gefällt uns nur als Backkitchenidee, sodass wir diese unzähligen Geräte nicht sehen müssen, außerdem würde ich in dem Raum einen Technikschacht unterbringen.
2.) Badausbau im Keller zu Beginn.
3.) Haben wir in dem Entwurf bereits: Schnieke Auskragungen und Rücksprünge des Baukörpers, ebenso wie Dachfenster, Sichtbalkendecken oder einen ausgebauten Dachstuhl. Letzteres gerne challengen.
-könnt Ihr nicht verzichten:
1.) Weil Jeder damit kommt: Der Balkon. Ist uns wichtig, ich bin viel Zuhause und sitze zum Arbeiten auch mal draußen. Dient außerdem als Überdachung des Terassensitzplatzes und gibt uns Urlaubsfeeling.
2.) Gerade Treppe.
3.) Außenansicht (Holzfassade OG, Dachüberstände, große Fenster in Richtung Garten)
4.) Kamin in EG + Keller.
5.) Garagenzugang. (hier habe ich lange gezögert)

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?

Wir haben uns tatsächlich lange selbst gequält, da wir gefühlt konkurrierende Ideen bzgl. des Raumkonzepts im EG hatten: Wir wussten von Anfang an, wo aufgrund der Lichtverhältnisse und der Aussicht unsere Terrasse bzw. der Balkon liegen soll. Gleichzeitig haben wir Wohnzimmer und Küche sowie EG-Büro und Bad in der Anordnung ein paar mal getauscht. Das aktuelle Argument für Küche näher an der Terrasse ist eine Vernunftentscheidung zugunsten der Laufwege und das Büro an der Einfahrtsseite, sodass ich sehe wenn jemand kommt bzw. das Bad umgekehrt etwas "geschützter" liegt. Im OG sind wir anspruchslos, wir waren uns aber früh einig, dass wir a) ein Bad für uns wollen und b) wir uns gegen ein reines Gästebad im EG entscheiden. Die Kinder müssen dann eben nach unten ins Bad - finden wir besser als die zu 95% ungenutzten EG-Gästebäder, die wir von unseren Freunden und Verwandten kennen.

Von außen war uns der alpine Look wichtig, weil es der für uns präferierte Look unser typischen Entspannungsurlaube ist. Das Haus steht in einer Mittelgebirgsregion (Ausläufer des Thüringer Walds), in der traditionell eher mit Schiefer + Holz gearbeitet wird. Daher würde es etwas auffallen, aber damit können wir leben. Wir hätten tatsächlich die Garage zu Beginn so nah wie möglich an die Straße gesetzt um uns Einfahrtspflaster zu sparen, allerdings haben ausnahmslos alle Gesprächspartner davon abgeraten, einerseits um Reserve für ein Carport zu haben, andererseits hatten wir selbst den Wunsch trockenen Fußes ins Haus zu kommen, sodass die Garage immer "vor" dem Haus gestanden hätte, was nie so recht zum Baukörper passen wollte.

Zu den Anhängen:

Der Bebauungsplan zeigt gelb eingekreist unser Grundstück, blau markiert die Bestandsgebäude. Die schöne Aussicht ist in Richtung SW bis NW und wir hatten das große Glück, dass sich der Nachbar in Ausblicksrichtung für einen Bungalow entschieden hat. Links neben dem Grundstück verläuft ein kleiner Gemeindeweg zu 2 Wiesengrundstücken hinter unserem Grundstück, dahinter kommen Gartenanlagen. Bei den Höhenpunkten habe ich das Baufenster (orange) und die Außenkette der Grundfläche des Hauses (grün) reingepfuscht. Wir wissen, dass der Entwurf eine Befreiung bzgl. der Festsetzung der Dachneigung benötigt. Wir sind hier positiver Dinge, da 3 Nachbarn im Baugebiet bereits flachere Dachneigungen und sogar Dachformen (Pultdach statt Flachdach bei Nebengebäuden) untergebracht haben. Das Landratsamt hat über die 2 Grad Abweichung eher geschmunzelt, die Stadt war etwas reservierter und hat auf das Genehmigungsverfahren zur Entscheidung verwiesen.
Lageplan eines Baugrundstücks mit Gebäudeflächen, Straßen und Grünflächen.

Lageplan eines Baugrundstücks mit Grundstücksnummern und orangeem Gebäudeumriss

2D-Grundrissplan eines Hauses mit roter Außenwandumrandung, Keller, Küche und Treppen

Detaillierter Grundriss eines Hauses mit Wänden, Türen, Treppen und Maßlinien.

Detaillierter Grundriss eines Einfamilienhauses mit Zimmern, Treppe, Bad und Terrasse.

Außenansicht eines zweistöckigen Hauses, Süd-West-Ansicht mit Balkon

Architekturzeichnung eines Einfamilienhauses, Ansicht Südost mit Garage

Architekturzeichnung: Hausansicht Nordost mit Dach und Fenstern

Architektenzeichnung eines Wohnhauses, Nord-Westansicht mit Dach, Fenstern und Balkon

Querschnitt eines mehrgeschossigen Hauses mit Rohbau, Fundamenten und Dachkonstruktion
J
JoeDreiH
17.11.25 08:37
Papierturm schrieb:

Drei Sachen würde ich überdenken:
1. Obergeschoss: Sagen wir, die Kinder haben Durchfall. Dann müssen sie entweder Treppe runter laufen um zur Toilette zu kommen, oder durch Ankleide und Elternschlafzimmer.
Will sagen: Ich würde das Bad vom Flur, nicht vom Elternschlafzimmer aus zugänglich machen. Auch von den Laufwegen her: Schlafzimmer sollte aus meiner Sicht kein Durchgangszimmer sein, damit man sich nicht gegenseitig weckt.

Das haben wir lange abgewogen und die Badezimmertür ist mit Absicht so platziert - das ist unser Bad. ;-) Ein Vorentwurf sah ein zweites WC im OG vor, welches wir in der aktuellen Planung aber nirgends mehr sehen. Es müsste zwecks Technik auf der linken, sonnigen Hausseite liegen - dann würde aber das zweite Büro noch kleiner. Oder es wäre rein innenliegend ohne Fenster, was wir noch viel weniger schön fänden.
Papierturm schrieb:

2. Speisekammer kommt mir extrem schmal vor. Schmale Räume sind quasi kaum nutzbar. Genaue Zahl kann ich leider nicht entziffern, kriege hier das Bild nicht groß genug. Regalbreite + Platz zu bewegen; und da eher großzügig planen (damit man, wenn man was trägt, nicht ausversehen was aus den Regalen abräumt).

Die "Raumtiefe" beträgt knapp 1,23m und je länger wir darüber grübeln, umso unglücklicher werden wir selber damit. Dann kommen entweder Miniabstellflächen rein, sodass der Raum seinen Sinn verliert, oder normale Abstellflächen und es wird wirklich eng und unpraktisch bei Öffnung von Schranktüren. Dann lassen wir das wohl besser und ich trage die Küchengeräte und Getränkekisten bedarfsweise wieder aus dem Keller hin und her. Wenn jemand eine schlaue Idee hat, ist die hoch willkommen.
Papierturm schrieb:

3. Ausrichtung der Räume: Gibt es hierfür einen Grund? Ich lese was von schöner Ausblick nach SW, und dann wird der Hauptaufenthaltsraum nach NO geplant? NO, welches auch vom Licht her eher dunkler ist? Selbes Spiel im Obergeschoss: Das Arbeitszimmer nach S, während das Kinderzimmer nach N kommt?
Hierfür kann es gute Gründe geben. Wenn ich rein von dem ausgehe, was ich las (u.a. schöne Ausblick nach SW), erschließen diese mir nicht.

Ich hatte das ein wenig angerissen: Wir mussten uns entscheiden, ob wir Wohnzimmer oder Küche auf die "linke", schöne Seite packen. Die Küche hat gewonnen aufgrund der typischen Wege. Außerdem arbeiten wir Beide tagsüber mehr als Vollzeit, ein längerer Wohnzimmeraufenthalt ist also in unserem Alltag nur nach Abendessen in Gebrauch. Da fanden wir weniger Einsehbarkeit wichtiger.

Kinderzimmerseite ist alleine der Größe geschuldet. Das obere Büro muss nicht groß sein, da wird niemand empfangen, aber es liegt der ganze Papierkram dort. Aber guter Punkt: Wir "vergeuden" da die deutlich nettere Sicht. -.-
Y
ypg
17.11.25 08:40
JoeDreiH schrieb:

Die Anschlüsse, die nicht beim Tiefbauer und Kellerbauer dabei sind, kleckern irgendwo unter 10k zusammen. Was übersehen wir?
Den Ausbau des Kellers. Glatthaar stellt den Keller, Innenausbau für die intensiven Hobbys ist im Preis nicht dabei.
JoeDreiH schrieb:

Die größte Unruhe bereitest du mir mit den kombinierten Kosten für Baunebenkosten und Außenanlage von 140k
Hang und Erdarbeiten kosten. Drainage, Entwässerung, Befestigungen (Terrasse, Auffahrt)
Papierturm schrieb:

Will sagen: Ich würde das Bad vom Flur, nicht vom Elternschlafzimmer aus zugänglich machen.
Oh, das habe ich völlig übersehen. Die Kinder ohne direkten Badzugang ist ein Nogo!
Garderobe ist ja noch im Flur zur Garage.
JoeDreiH schrieb:

die Badezimmertür ist mit Absicht so platziert - das ist unser Bad. ;-)
Und wo sollen die Kinder auf die Toilette? Waschen? Baden? Zähnchen putzen?
N
nordanney
17.11.25 08:50
ypg schrieb:

Und wo sollen die Kinder auf die Toilette? Waschen? Baden? Zähnchen putzen?
Hat er ja geschrieben.
JoeDreiH schrieb:

Die Kinder müssen dann eben nach unten ins Bad - finden wir besser
Kinderbedürfnisse werden überbewertet. Übernachtungsbesuch, der mal duschen möchte, während unten die Gäste der Eltern sind, wird sich freuen...

Bin kein Grundrissfreak: Aber a) ist die Einstellung "Meins meins meins - sollen meine kleinen Kinder doch sehen, wo sie bleiben (auch nachts, wenn kleine Kinder statt aufs Klo zu können, sich entweder die Haxen auf dem Weg nach unten brechen oder halt pragmatisch einfach in die Hose machen...) als auch die tatsächliche Planung ohne Bad für die Kinder ein echte No Go. Daran merkt man eine Ich-orientierte Laienplanung.
K
kbt09
17.11.25 09:10
Vieles ist schon geschrieben, was fällt mir auf:
  • zunächst generell, man kann die Maße schlecht lesen
  • Küche .. mal einrichten incl. den gedachten Nutzungszweck Speisekammer. Um 60 cm tiefe Möbel, evtl. auch TK-Schrank sinnvoll nutzen zu können, sollte man immer mit Rohbautiefe von mind. 130 cm planen. Selten genutzte Geräte, da finde ich so eine Backup-Küchenecke ja noch gut, deshalb sollte man das zusammen mit der Küche auch mal andeutungsweise planen, denn die Küche wird nicht viel Platz bieten. Vorräte können dann in den Keller
  • Warum eigentlich im Keller "Küche/Hobbyraum"
  • Garderobe ist recht weit von der Eingangstür entfernt. D. h. man wird auch immer mit den Schuhen bis dahin laufen usw.
  • 2 bis 3 Kinder aber kein Bad in der Schlaf-Etage finde ich auch ein Nogo
  • Schlafzimmer Eltern - Kopfteil Bett steht für meinen Geschmack an der ungemütlichsten Stelle, wo es auch mit einem Nachtkästchen oder so an der einen Seite schwierig wird
  • Warum Balkon? - wg. Aussicht ... sitzt man da dann wirklich häufiger?
Mal Quick und Dirty und out of the box angedacht und man müsste mal gucken, ob man das so hinbekommt mit den Flächen:
  • EG .. mit großem Koch-/(Backupküche)-/Ess-Raum und Elternsuite mit einem Bad, wo Toilette abtrennbar auch als Gäste-WC genutzt werden kann. Eltern sind in der Regel "sauberer", so dass diese Konstellation auch in aller Regel ohne Kontrolle Gästen angeboten werden kann. Ist bei Kinderbädern nicht immer der Fall 😉
  • OG .. mit Wohnzimmer mit Aussicht für Gucken, TV, Lesen usw. sowie 2 Kinderzimmer, 1 kleineres Kinder-Bad, 2 kleinere Büros, eines evtl. doch ins EG
J
JoeDreiH
17.11.25 10:50
Danke erstmal Allen für das Feedback und den kritischen Blick, das ist super!
nordanney schrieb:

Keller ist dann aber auch schon ein Wohnkeller inkl. Dämmung und Ausbau (Stichwort Bad, Hobbyraum, Kinderzimmer)? Der Keller dürfte ausgebaut denselben Preis kosten wie oberirdische Wohnfläche. Natürlich dafür teurere Erdarbeiten.

So halb, aktuell geplant sind 120mm Außendämmung, etwas mehr Fußbodenaufbau und Fußbodenheizung. Als wohnraumähnlich betrachten wir aber nur den 40m²-Raum. Das günstigste Angebot liegt bei 75k für den Keller, die Tür und die Fenster sowie Fußbodenheizung+Estrich würde der Haushersteller mitliefern, also dort ebenfalls bereits im Preis drin. Zumindest nach meiner Auffassung ist der Raum im Keller schon deutlich günstiger, vermutlich aber auch weil unsere Anforderungen hier geringer sind. (Beispielsweise reichen uns da ein Billoschwedenofen und schlichte Fliesen). Dem Tiefbauer war das Nutzungsthema total egal, er hat uns lediglich für das Thema Entwässerung über Wand statt Platte sowie Hebeanlage stark sensibilisiert. Da wir das obere Bad für uns wollen, denken wir im Moment, dass ein WC unten nicht ganz unvernünftig wäre. Eure Kommentare lassen uns jetzt aber schon darüber nachdenken, ob wir das nicht woanders unterbringen. (Idee: WC im EG aus dem Bad "raus"?)
nordanney schrieb:

Nichts - ist halt inklusive Hang und Keller. Das kostet Geld.
Ich persönlich denke, auch aufgrund Eurer Sonderwünsche, dass Ihr auch mit der Schmerzgrenze nicht auskommen werdet.

Die Aussage ist pauschal, aber da sie jetzt zwei mal genannt wurde muss ja was dran sein und macht mich dementsprechend unsicher. Wir haben bisher den Eindruck, dass der Keller bzw. dessen Fläche uns unterirdisch weniger kostet und wir dort "weniger schick" unterwegs sein können. Trotzdem steht gerade die Diskrepanz zwischen unserer 80k-Reserve für Außen+Baunebenkosten+Möbel und die 140k nur für Außen+Baunebenkosten im Raum. Wenn ich dort nun großzügig für Anschlüsse 15k und Pflasterarbeiten 15k abziehe, fällt mir noch Bepflanzung (zur Nachbargrenze) für 5k und ein paar Bäumchen für 5k ein. Gibt es noch andere, große Posten? Beim Mobiliar haben wir das zweifelhafte Glück, dass wir 2 bestehende Immobilien auflösen und die Ausstattung beispielsweise für die Büros und Schlafzimmer schon vorhanden ist.
N
nordanney
17.11.25 11:12
JoeDreiH schrieb:

Die Aussage ist pauschal,
Ja, aber bei mir zumindest beruflich bedingt und aus Erfahrung, da ich seit 30 Jahren in der Immobilienbranche (i.W. Finanzierung) tätig bin und Kostenkalkulationen dauernd bei mir auf dem Tisch liegen.
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