ᐅ Grundriss 1,5 Geschosse Satteldach ohne Keller - Kritik / Anregungen?
Erstellt am: 03.10.21 21:29
C
ChristianAusN
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: Ca. 28x23m, 644m²
Hang: Nein
Grundflächenzahl: 0,35
Geschossflächenzahl: 0,5
Baufenster, Baulinie und -grenze: Siehe Bild, Bauplatz P53
Randbebauung: Garage, max. 9m/Seite, max. 15m insgesamt
Anzahl Stellplatz
Geschossigkeit: 1,5
Dachform: Satteldach, 42-48°
Stilrichtung: "Klassisch"(?)
Ausrichtung: 16° Ost, siehe auch Grundriss-Zeichnung
Maximale Höhen/Begrenzungen: Max. Wandhöhe (RFB bis Dachhaut) = 4,2m
weitere Vorgaben: First parallel zur Straße
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Siehe oben
Keller, Geschosse: Kein Keller, 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene Mitte 30, Jugendlicher 15J, Mädchen 2J, evtl. 1 weiteres Kind geplant
Raumbedarf im EG, OG: Wie im Plan, Duschmöglichkeit im EG wichtig, Arbeitszimmer soll im Alter ggf. als Elternschlafzimmer bezogen werden.
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Regelmäßig Homeoffice "Er", Raum im EG von "Ihr" zusätzlich als Nähzimmer genutzt.
Schlafgäste pro Jahr: Wenige bis keine
offene oder geschlossene Architektur: Wohn- Ess- Küchenbereich offen, aber ohne Treppe im Wohnraum
konservativ oder moderne Bauweise: Irgendwas in der Mitte davon
offene Küche, Kochinsel: Offen, Insel wenn möglich freistehend
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: Nein
Musik/Stereowand: Im Wohnzimmer sollten Lautsprecher für ein 5.1 System stellbar sein
Balkon, Dachterrasse: Nicht nötig
Garage, Carport: Doppelgarage mit Platz für Werkbank / Fahrräder
Nutzgarten, Treibhaus: Nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
- "Ausweichbad" mit Duschmöglichkeit im EG zwingend
- Im OG Durchgang zum Garagendach gewünscht: Schnelles Umlagern von z.B. Winter- / Sommerklamotten
- Vernünftiger Schallschutz zwischen den Zimmern im OG
- Planung zielte auch darauf ab noch möglichst viel Abstand zur Straße im Süden und Nachbar im Westen zu haben (wenn auf Terrasse sitzend)
- Zwerchgiebel im mittleren Zimmer OG um wenigstens einen Raum ohne Dachschräge zu haben
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Do-it-Yourself
Was gefällt besonders?
- Offener Wohn- Ess- Küchenbereich
- mit Überblick über (fast) gesamtes Grundstück (Garten, Einfahrt)
- Viel Lagerraum / Ausbauoptionen durch Dachspitz Haus und Dach Garage (welches direkt vom OG zu erreichen sein soll)
- Ankleide als Durchgang ins Badezimmer OG
Was gefällt nicht?
Allesamt in unseren Augen nur kleine Kompromisse:
- Etwas weiterer Weg von Küche zu Terrasse
- Etwas weiterer Weg von Eingang zu Speisekammer (Einkäufe können aber auch von Vorderseite Küche "angeliefert" werden)
- Flur OG wird wenig natürliches Tageslicht haben
- Wenn Eingangsbereich als Windfang abgetrennt werden soll hat dieser nur ca. 1,8m Tiefe (würden wir zunächst aber offen lassen)
- Licht im Bad OG nur von Doppelflügelfenster (über Toilette)
Preisschätzung ltArchitekt/Planer eigener Planung: Anhand von relativ aktuellen Angeboten - je nach Eigenleistung 440000 - 500000€ inkl. Grundstück
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: +50k
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Begehbare Dusche OG (wenns muss dann Glastüre auch ok), Zwerchgiebel mittleres Zimmer OG, Durchgang OG zur Garage (mit größten Schmerzen...)
-könnt Ihr nicht verzichten: Arbeitszimmer EG, Duschbad EG
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer?
Nein, inspiriert von gefundenen Grundrissen, Häusern von Bekannten, vielen Diskussionen zwischen uns.
Die Standardentwürfe sehen meist einen Eingang im Norden vor, was bei "Erschließung von Süden" wie bei uns keinen Sinn macht. Da es in der Planung nicht geklappt hat einen Eingang sinnvoll auf der Südseite zu integrieren ist dieser an die Seite gewandert - in die Flucht zwischen Haus und Garage.
Gleichzeitig wollten wir noch möglichst viel Garten übrig lassen. Weder Passanten im Süden, noch dem Nachbarn im Westen "auf dem Schoß sitzen" wenn wir auf unserer Terrasse sitzen.
Eine eigene kleine Grundregel beim zeichnen der Räume war: "keine Wand unter 3 Meter".
Eine Podest- oder halbgewendelte Treppe wollten wir ebenfalls nicht, da diese aufgrund des Satteldachs im OG nicht mehr überbaut werden könnte, sollte man doch einmal den Dachspitz ausbauen wollen.
Die Treppe sollte zudem vom Wohnraum abgetrennt werden - wahlweise über die große Schiebetür. Wenn Junior Samstag Abend mit Freunden ausreitet, dann wollen wir nicht die ganze Truppe durchs Wohnzimmer trampeln haben.
Der Dame des Hauses war der Zugang durch Ankleide ins Bad sehr wichtig - die Planung des Bades hat dies in Kombination mit der Dachschräge nicht gerade erleichtert.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Keine konkrete Frage. Die größten Sorgen machen wir uns mit der L-Treppe bzw. dem kleinen Überstand im OG. Auch der Flur im OG ist mit 1,13m vor dem Bad knapp. Eine gerade Treppe nimmt hingegen den Raum des Elternschlafzimmers im Nordwesten, weswegen wir wohl eher die Pille schlucken würden wie abgebildet.
Lange standen wir auch vor der Frage wie wir die Position der Garage mit Eingangstür, aber auch der Durchgangstür im OG vereinen. Jetzt ist es so dass es unten einen offenen Durchgang gibt, oben aber ans Haus angeschlossen ist. Man möchte auch mal das Fahrrad oder den Motorroller aus der Garage schieben ohne ein Auto rausfahren zu müssen.
Unsicher sind wir uns mit dem Fenster hinter der Couch: Optisch ist es schon fast geboten, die direkte Sonneneinstrahlung sollte die Terrassenüberbauung verhindern. Aber man hat abends das gesamte Grundstück samt Straße dahinter im Rücken. Die Couch muss allerdings auch zwingend gegenüber des TV / Wohnwand stehen (Heimkino).
Ich fürchte das waren nun mehr als 130 Zeichen...
Ich bin auf Eure Meinung gespannt!
Viele Grüße



Größe des Grundstücks: Ca. 28x23m, 644m²
Hang: Nein
Grundflächenzahl: 0,35
Geschossflächenzahl: 0,5
Baufenster, Baulinie und -grenze: Siehe Bild, Bauplatz P53
Randbebauung: Garage, max. 9m/Seite, max. 15m insgesamt
Anzahl Stellplatz
Geschossigkeit: 1,5
Dachform: Satteldach, 42-48°
Stilrichtung: "Klassisch"(?)
Ausrichtung: 16° Ost, siehe auch Grundriss-Zeichnung
Maximale Höhen/Begrenzungen: Max. Wandhöhe (RFB bis Dachhaut) = 4,2m
weitere Vorgaben: First parallel zur Straße
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Siehe oben
Keller, Geschosse: Kein Keller, 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene Mitte 30, Jugendlicher 15J, Mädchen 2J, evtl. 1 weiteres Kind geplant
Raumbedarf im EG, OG: Wie im Plan, Duschmöglichkeit im EG wichtig, Arbeitszimmer soll im Alter ggf. als Elternschlafzimmer bezogen werden.
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Regelmäßig Homeoffice "Er", Raum im EG von "Ihr" zusätzlich als Nähzimmer genutzt.
Schlafgäste pro Jahr: Wenige bis keine
offene oder geschlossene Architektur: Wohn- Ess- Küchenbereich offen, aber ohne Treppe im Wohnraum
konservativ oder moderne Bauweise: Irgendwas in der Mitte davon
offene Küche, Kochinsel: Offen, Insel wenn möglich freistehend
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: Nein
Musik/Stereowand: Im Wohnzimmer sollten Lautsprecher für ein 5.1 System stellbar sein
Balkon, Dachterrasse: Nicht nötig
Garage, Carport: Doppelgarage mit Platz für Werkbank / Fahrräder
Nutzgarten, Treibhaus: Nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
- "Ausweichbad" mit Duschmöglichkeit im EG zwingend
- Im OG Durchgang zum Garagendach gewünscht: Schnelles Umlagern von z.B. Winter- / Sommerklamotten
- Vernünftiger Schallschutz zwischen den Zimmern im OG
- Planung zielte auch darauf ab noch möglichst viel Abstand zur Straße im Süden und Nachbar im Westen zu haben (wenn auf Terrasse sitzend)
- Zwerchgiebel im mittleren Zimmer OG um wenigstens einen Raum ohne Dachschräge zu haben
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Do-it-Yourself
Was gefällt besonders?
- Offener Wohn- Ess- Küchenbereich
- mit Überblick über (fast) gesamtes Grundstück (Garten, Einfahrt)
- Viel Lagerraum / Ausbauoptionen durch Dachspitz Haus und Dach Garage (welches direkt vom OG zu erreichen sein soll)
- Ankleide als Durchgang ins Badezimmer OG
Was gefällt nicht?
Allesamt in unseren Augen nur kleine Kompromisse:
- Etwas weiterer Weg von Küche zu Terrasse
- Etwas weiterer Weg von Eingang zu Speisekammer (Einkäufe können aber auch von Vorderseite Küche "angeliefert" werden)
- Flur OG wird wenig natürliches Tageslicht haben
- Wenn Eingangsbereich als Windfang abgetrennt werden soll hat dieser nur ca. 1,8m Tiefe (würden wir zunächst aber offen lassen)
- Licht im Bad OG nur von Doppelflügelfenster (über Toilette)
Preisschätzung lt
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: +50k
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Begehbare Dusche OG (wenns muss dann Glastüre auch ok), Zwerchgiebel mittleres Zimmer OG, Durchgang OG zur Garage (mit größten Schmerzen...)
-könnt Ihr nicht verzichten: Arbeitszimmer EG, Duschbad EG
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer?
Nein, inspiriert von gefundenen Grundrissen, Häusern von Bekannten, vielen Diskussionen zwischen uns.
Die Standardentwürfe sehen meist einen Eingang im Norden vor, was bei "Erschließung von Süden" wie bei uns keinen Sinn macht. Da es in der Planung nicht geklappt hat einen Eingang sinnvoll auf der Südseite zu integrieren ist dieser an die Seite gewandert - in die Flucht zwischen Haus und Garage.
Gleichzeitig wollten wir noch möglichst viel Garten übrig lassen. Weder Passanten im Süden, noch dem Nachbarn im Westen "auf dem Schoß sitzen" wenn wir auf unserer Terrasse sitzen.
Eine eigene kleine Grundregel beim zeichnen der Räume war: "keine Wand unter 3 Meter".
Eine Podest- oder halbgewendelte Treppe wollten wir ebenfalls nicht, da diese aufgrund des Satteldachs im OG nicht mehr überbaut werden könnte, sollte man doch einmal den Dachspitz ausbauen wollen.
Die Treppe sollte zudem vom Wohnraum abgetrennt werden - wahlweise über die große Schiebetür. Wenn Junior Samstag Abend mit Freunden ausreitet, dann wollen wir nicht die ganze Truppe durchs Wohnzimmer trampeln haben.
Der Dame des Hauses war der Zugang durch Ankleide ins Bad sehr wichtig - die Planung des Bades hat dies in Kombination mit der Dachschräge nicht gerade erleichtert.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Keine konkrete Frage. Die größten Sorgen machen wir uns mit der L-Treppe bzw. dem kleinen Überstand im OG. Auch der Flur im OG ist mit 1,13m vor dem Bad knapp. Eine gerade Treppe nimmt hingegen den Raum des Elternschlafzimmers im Nordwesten, weswegen wir wohl eher die Pille schlucken würden wie abgebildet.
Lange standen wir auch vor der Frage wie wir die Position der Garage mit Eingangstür, aber auch der Durchgangstür im OG vereinen. Jetzt ist es so dass es unten einen offenen Durchgang gibt, oben aber ans Haus angeschlossen ist. Man möchte auch mal das Fahrrad oder den Motorroller aus der Garage schieben ohne ein Auto rausfahren zu müssen.
Unsicher sind wir uns mit dem Fenster hinter der Couch: Optisch ist es schon fast geboten, die direkte Sonneneinstrahlung sollte die Terrassenüberbauung verhindern. Aber man hat abends das gesamte Grundstück samt Straße dahinter im Rücken. Die Couch muss allerdings auch zwingend gegenüber des TV / Wohnwand stehen (Heimkino).
Ich fürchte das waren nun mehr als 130 Zeichen...
Ich bin auf Eure Meinung gespannt!
Viele Grüße
ChristianAusN schrieb:
Ja, vor der Windschneiße wurde ich auch schon gewarnt. Ich denke ich würde es mit einer Glastür samt Glasrahmen nach hinten abschließen. Glas weil ich sonst auch gleich wieder ein Tageslichtproblem habe.… was aber sehr teuer wird. Das mit dem Dach habe ich jetzt verstanden 🙂ChristianAusN schrieb:
Mag vielleicht schick aussehen (vergrößert das Wohnzimmer optisch ein wenig), ist letztendlich aber unpraktisch.Ich finde eher, dass diese Schräge wie gewollt und nicht gekonnt aussieht. Egal.Wenn Du die Ecke ausgleichst, dann hättest Du im Büro hinter der Tür eine gute Möglichkeit, schränke zu stellen, was an Abstellplatz sehr dienen kann, zb auch für die Sommer/Wintersachen. Dazu komme ich aber noch genauer!
ChristianAusN schrieb:
Anhand von relativ aktuellen Angeboten - je nach Eigenleistung 440000 - 500000€ inkl. GrundstückWas sind das denn für Angebote? Was beinhalten diese Angebote? Wie teuer ist denn das Grundstück? Mit wieviel Baunebenkosten rechnest Du?Ich sehe, auch wenn ich den Grundstückspreis nur raten kann, noch nicht einmal die massive Doppelgarage mit gedämmtem ausgebauten Dach.
ChristianAusN schrieb:
Der ist mit Sicherheit etwas unorthodox. Über der Tür läge die 12. Stufe, bei einer Stufenhöhe von 18,2cm -> 218,4cm ab Fertigfußboden (zugegeben: Obere Kante Stufe).
Sollte da nicht mindestens eine 2m hohe Tür drunter passen?Ich denke nicht. Dein Treppenauge halte ich auch schon für zu kurz. Und ob man den Kopf bei der überbauten Treppe einziehen muss, kann Dir eventuell @kbt09 erklären.ChristianAusN schrieb:
Arbeitszimmer soll im Alter ggf. als Elternschlafzimmer bezogen werden.Das habe ich überlesen.ChristianAusN schrieb:
Grundidee war hier vielleicht später einmal EG von OG abtrennen zu können. Dann sollte das Duschbad des EG natürlich nicht im Eingangsbereich liegen.Das Dusch-WC ist nicht altersgerecht.ChristianAusN schrieb:
Bzgl. Garderobe hatte ich zwischenzeitlich überlegt dem Technikraum 60cm "Einschnitt" zugunsten des Eingangsbereichs zu verpassen. Um dort eine ca. 1,5m breite Garderobe "einbauen" zu können. Allerdings glaube ich auch die knapp 11m² Technikraum zu brauchen, bei zentraler Lüftungsanlage, Waschmaschine und Trockner.ChristianAusN schrieb:
Kannst Du hier noch konkreter werden?Ich nehme diese Aufforderung mal für Grundsätzliches:Du planst ein ca. 160? Qm Grosses Haus, was ca. 400000€ kosten wird, plus Baunebenkosten und den üblichen Nebenkosten wie Außenanlagen. Zudem planst Du eine Doppelgarage, die nicht günstig in Fertigbauweise, sondern massiv mit ausgebautem Dach geplant wird. Zusätzlich mit Dach über dem Eingang zum Haus, wodurch es einfach nur dunkel wird. Das Dach muss aufwändig an das eigentliche Haus abgedichtet werden. Energetisch muss es also mit der Garage funktionieren (auch ein Kostenaufwand). Das alles, um zusätzlichen Raum zum Abstellen zu generieren, obwohl Euer Dach einen schönen Spitzboden bekommt.
Der teure Spaß, überall nur Dachbodengeschichten zu haben, hat zusätzliche Nachteile:
Flur im EG ist dunkel, Flur im OG streckt sich in die Länge und wird dadurch auch nicht charmanter, wenn ständig da so ein Kunstlicht angeht. Bad bekommt gar kein richtiges Fenster. Das wären mega Wermutstropfen für mich. Auch der verschenkte Raum vom langen Flur - 3 qm könnten also dem Bad dienen. Zudem ist in Planung für später, dieses OG als eigenständige Wohneinheit zu führen. ohne Balkon und einem recht kleinen Kniestock wirst Du da jetzt nicht die anspruchsvollsten Mieter über Euch sehen.
Währenddessen wollt Ihr in Eurem kleinen Duschbad glücklich werden.
Da das Geld nicht für eine eiermilchlegende Wollmilchsau reicht, würde ich mich an Eurer Stelle auf Eure derzeitigen Wünsche fokussieren.
Zum Thema Abstellfläche kann man eine schöne feste Treppe über der eigentlichen Treppe positionieren und den Spitzboden nutzen. EL können dort auch noch später einen Hobbyraum entstehen lassen. Der Spitzboden-Platz ist ja eh da.
Ich halte es außerdem für gewagt, wenn man selbst plant, Mindestmaße zu nutzen (WC, WC-Tür, Treppe, Durchgang Dach, Fenster im OG).
Es fehlen die Sanitärvorbauten, Fensterstürze werden nicht eingeplant und RBMe sind nicht Fertigungsmaße des Maurers als Endprodukt.
Das Bad im OG halte ich für 5 Personen als Familienbad zu klein. Dann noch zwei Türen darin - Privatsphäre ist da nicht mehr. Ihr seid ja nicht zu zweit!
Die Ankleide hat nur halben nutzen, da auch hier der Kniestock anfällt. Ich persönlich rate dann, eher die Schräge als 80er tiefen Schrankraum zu generieren. Schwörerhaus hat es mit Schiebetüren im Musterhaus in Helmstorf.
Den Rest habe ich schon im ersten Post erwähnt.
Auch das WZ-Eck, was hier als Allrounder TV und Durchgang zur Terrasse dienen muss, ist bei 5 Kindern nicht die Ruhezone wie gedacht.
Hier jetzt mal einige Punkte, die nicht unbedingt von mir sind, aber immer überdacht werden sollten:
Bedenken, dass Jugendliche auch mal mit Freunden die Küche am Abend oder die Überdachung der Terrasse in der Zwischensaison kapern.
Überlegung, ob der Jugendliche (bei Einzug ist er 17 o 18) nicht das untere Zimmer bekommt.
Schiebetüren sind nicht einfach zu bedienen.
Die erwähnten Passanten sind Eure Nachbarn, gg die man sich auch mit einer Hecke abschotten kann.
Kinderbetreuung sollte man von der Küche // Garten betreiben können.
Ich rate zu einem Architekt für eine adäquate Neuplanung oder einem GU, um dann ein Typenhaus entsprechend der Größe und Ausrichtung zu optimieren.
Spielen ist erlaubt, aber meist wird es eh nicht gebaut.
Tom1978 schrieb:
Gibt es irgendwo ein Architekten-Standardhandbuch wo drinsteht, das immer ca. 500.000 € ansetzt werden sollen? Das habe ich jetzt in mehreren Threads gesehen das immer von 500.000 € ausgegangen wird...Ist das so?Ich kann mir das erklären, dass entweder in einer bestimmten Preisklasse (Katalogpreis) geschaut wird, ohne die Nebenkosten zu bedenken, und ohne ein Gespräch mit einem Fachmann.
Oder
Dass man irgendwo anfragt, und der GU überschlägt ein Standardhaus pauschal nach seinen Typenhäusern, hier Satteldach, 1-geschossig, ca. 160qm. Über die erwähnte Garage und Mega-Überdachung wird entweder gar nicht gesprochen oder das Thema wird vom GU abgedrängt für später.
Der TE wird uns hoffentlich aufklären.
ypg schrieb:
Ist das so?
Ich kann mir das erklären, dass entweder in einer bestimmten Preisklasse (Katalogpreis) geschaut wird, ohne die Nebenkosten zu bedenken, und ohne ein Gespräch mit einem Fachmann.
Oder
Dass man irgendwo anfragt, und der GU überschlägt ein Standardhaus pauschal nach seinen Typenhäusern, hier Satteldach, 1-geschossig, ca. 160qm. Über die erwähnte Garage und Mega-Überdachung wird entweder gar nicht gesprochen oder das Thema wird vom GU abgedrängt für später.
Der TE wird uns hoffentlich aufklären.Naja, wir haben erst kürzlich über ein Haus mit 220qm gesprochen, wo der Architekt auch 500.000 € angesetzt hat und das auch das Preislimit des TE war. Als Bauherr sollte man immer bedenken, dass eine Kostenschätzung des Architekten selten stimmt.
Tom1978 schrieb:
Als Bauherr sollte man immer bedenken, dass eine Kostenschätzung des Architekten selten stimmt.So ist es. Zahlen will ich mir im Urlaub nicht merken, deshalb bin ich da derzeit nicht so aufmerksam. Ich lese in greller Sonne 😀
Tom1978 schrieb:
Gibt es irgendwo ein Architekten-Standardhandbuch wo drinsteht, das immer ca. 500.000 € ansetzt werden sollen? Das habe ich jetzt in mehreren Threads gesehen das immer von 500.000 € ausgegangen wird...Tom1978 schrieb:
Als Bauherr sollte man immer bedenken, dass eine Kostenschätzung des Architekten selten stimmt.Ich denke nicht, daß eine solche Universalantwort wie "42" im Neufert stünde, auch wenn ich freilich nicht alle Ausgaben kenne ;-)Der beliebte Hobbykoch Dr. Alfred Biolek selig pflegte zu sagen "iudex non calculat", was offenbar auch für Entwurfskünstler gilt. Je designerhafter der Architekt, desto mehr schmäht er wohl das schnöde Zahlenzeugs und überläßt es lieber den Bauingenieuren.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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