Finanzierung für Neubau realistisch oder doch eher Wunschdenken?

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Zuletzt aktualisiert 18.07.2024
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B

Buchsbaum066

Ich weiß, was Du meinst: Krümel auf dem Brett nur feucht abgewischt, Brotdose, wo ein Brötchen, Tomaten und Gurke drin waren, kurz auswischen, etc. Mach ich auch so. Mein Mann allerdings gleicht die Nutzung des Geschirrspülers wieder aus.
Wer für hunderttausende Euro ein neues Haus baut und darüber nachdenkt ob er die Brotdose mit ein paar Krümeln aus Sparsamkeit lieber mit einem feuchten Tuch abwischt oder sie dann doch in die Spülmaschine stecken soll, der sollte einfach mal darüber nachdenken ob er sein Leben noch im Griff hat.

Dann kauf dir halt paar Dosen Ravioli und einen Campingkocher. Die kannst du im Garten warm machen und aus der Dose essen.
Notfalls auch mit China Stäbchen, da brauchst du kein Besteck beschmutzen.

Da sparst du richtig Geld, schonst die Umwelt und musst bei weiten nicht mehr so viel überlegen.
 
H

Haus123

Ein wenig provokant formuliert, doch die Botschaft teile ich. Schon absurd, wie man an einer Stelle schnell 1 Million raushauen kann und an der anderen Stelle am letzten Cent spart. Auch mit rationalem ökologischen Bewusstsein lässt sich das nicht erklären, denn wer konsequent ökologisch ist, der reduziert zuallererst seinen Platzverbrauch, das spart nämlich am meisten Co2 und Rohstoffe. Dann gibt es eben keinen Neubau, sondern eine 3-4-Zimmer Mietwohnung im großen Wohnblock. Daher denke ich, dass der ökologische Aspekt meistens nur vorgeschoben ist, um den inneren Geiz zu heroisieren.

Ich kann das nur mit einer knauserigen Erziehung erklären, die sich tief ins Unterbewusstsein eingegraben hat. Ist in Schwaben besonders schlimm. Da wurde halt jahrzehntelang an jeder Ecke gespart, um sich ein Häusle bauen zu können. Da hat man sich lieber eine Jacke angezogen als zu heizen, saß ieber im Halbdunkeln als das Licht anzumachen und hat auch steihartes Brot gegessen, um ja nix wegschmeißen zu müssen. Früher war das finanziell alternativlos. Die Kinder (die heute selbst bauen) könnten sich heute vielfach ein besseres Leben leisten, aber diese schon krankhafte und teils irrationale Sparsamkeit geht auch über die Generationen nicht so leicht weg.

Ganz ehrlich: da verzichte ich lieber auf einen längeren Tagesausflug mit dem Auto (mehr ist es nämlich nicht), als das ganze Jahr über zu überlegen, wo ich noch das letzte Prozent Energie einsparen kann. Das bedeutet nämlich den ganzen Tagesablauf nach Energieoptimierung zu richten und damit jegliche Spontaneität zu töten. Für mich eine Horrorvision, aber jeder wie er mag.
 
F

felicitias_1

Da gehts aber doch nicht nur um den Stromverbrauch, das war jetzt ein Beispiel. Es geht doch um die grundsätzliche Einstellung. Es bringt nichts, am Stromverbrauch zu sparen und ansonsten das Geld zum Fenster rauszuschmeißen. Das geht weiter beim Wasserverbrauch, beim Heiz- und Einkaufsverhalten, beim Spritverbrauch beim Auto/bei der Wahl der Fortbewegungsmittel und hört bei Kleidungskauf und Gartengestaltung noch lange nicht auf. Jedes Thema für sich bringt fast nichts, die Menge der eingesparten Kleinigkeiten machts.
Natürlich kann man völlig sorglos und gedankenlos durchs Leben gehen (wenn man denn das Geld dazu hat), aber ich will das nicht. Wenn sehe, welchen ökologischen Fußabdruck andere Leute so haben (auch die, die in Wohnungen statt Häusern leben), dann habe ich wegen unseres Eigenheims kein schlechtes Gewissen und versuche eben in anderen Dingen ressourcensparend und ökologisch einigermaßen sinnvoll zu handeln.
 
Y

ypg

Wer für hunderttausende Euro ein neues Haus baut und darüber nachdenkt ob er die Brotdose mit ein paar Krümeln aus Sparsamkeit lieber mit einem feuchten Tuch abwischt oder sie dann doch in die Spülmaschine stecken soll, der sollte einfach mal darüber nachdenken ob er sein Leben noch im Griff hat.

Dann kauf dir halt paar Dosen Ravioli und einen Campingkocher. Die kannst du im Garten warm machen und aus der Dose essen.
Notfalls auch mit China Stäbchen, da brauchst du kein Besteck beschmutzen.

Da sparst du richtig Geld, schonst die Umwelt und musst bei weiten nicht mehr so viel überlegen.
Sorry, nix verstanden hast Du.

Das ist schlichtweg Hausfrauentätigkeit, auf neudeutsch ökonomisch, wenn man das Teil wieder oder öfter am Tag nutzen will. Ans Sparen denkt man da nicht, sondern ans Gebrauchen.
Oder holst Du sechs mal am Tag ein neues Glas aus dem Schrank, nur weil Du sechs mal am Tag ein Glas Wasser trinken willst?.

Man muss übrigens ein Zitat auch nicht für den ganzen Thread nehmen, wenn eine Person explizit angesprochen wird.

Dass Ihr Euch nicht langsam peinlich wird, nur Euch zu sehen und Eure Bedingungen als Nabel der Welt anzusehen. Hey, es gibt zum Glück noch sehr viele andere Menschen, die anders leben als ihr - und bestimmt nicht schlechter.
 
Zuletzt aktualisiert 18.07.2024
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