ᐅ DIY-Grundrissplanung für 2 Personen
Erstellt am: 07.10.22 22:54
ypg26.11.22 13:42
wolko22 schrieb:
Die Wohnfläche im EG wollen wir gerne so geräumig haben, auch um später Barrierefreiheit zu haben falls notwendig. Es soll unser
Altersruhesitz bis hoffentlich ins hohe Alter sein.Mag ja sein, dass es bei Euch wichtiger ist als bei anderen, die Barrierefreiheit.Aber Euer UG ist alles andere als barrierearm. Die Garage ist bei Euch Raumverteiler, quasi zentraler Flur, wovon andere Räume sternenförmig abgehen, mal mehr oder weniger eng. Allerdings wird dann ja der Pkw im Weg stehen, um den man sich - ob mit Rolli oder auf gesunden Beinen stehen) ständig umherquälen muss.
Man achte mal auf die Ecken im Keller der Außenwände (ich habe mir erspart, die Wanddicken anzupassen)
und man achte auf die künstlich eingebauten Ecken innerhalb des Kellers. Warum man das macht, erschließt sich mir nicht. Da ist quasi nichts in einer Linie oder Flucht.
Und dann, wegen der gewünschten Barrierefreiheit, achte man auf den Pkw, der einem sogar gesunden Menschen schon den Weg versperrt, egal ob man den Pkw quer oder gerade einparkt.
wolko2226.11.22 14:10
Das Ackerland rundherum gehört uns und ist Außenbereich - da baut niemand mehr. Lediglich das dargestellte abgetrennte Stück können wir, wenn die Gemeinde mitspielt, zu Bauland umwandeln. Würde dann als Randbebauung (in zweiter Reihe) ausgelegt da im Westen und Norden bereits Bebauung vorhanden ist.
So die derzeit nur mündliche Aussage vom Bauamt. Offizieller Antrag ist noch nicht eingereicht.
Vermessungsplan gibt es noch nicht, den Geländeverlauf haben wir selber nivelliert - Hier mal die groben Daten:
Ost-West-Gefälle ca. 60cm / 10m,
Süd-Nord-Gefälle ca. 1,0m / 10m
Die Garage/Werkstatt soll mit in die thermische Gebäudehülle integriert werden, Garagentor ist hier tatsächlich ein Thema.
Hauptnutzung wird Werkstatt sein, daher die Überlegung mittelfristig eine externe Garage zu bauen.
Je nachdem wie sich die Kosten entwickeln halt direkt oder zeitlich versetzt zum Haus.
Der Vorratsraum für Getränke, Konserven, usw. ist im Keller. Frische Lebensmittel haben wir natürlich direkt in der Küche.
D.h. kurzer Weg vom Kofferraum zum Vorratsraum, ist der Gedanke so falsch?
Wollte mich nicht rechtfertigen, nur die Idee hinter dem Entwurf erklären.
Umweltverschmutzung finden wir jetzt schon hart, natürlich sind freistehende Einfamilienhäuser immer ein Diskussionspunkt - ist halt im ländlichen Raum immer noch der Baustandard.
Da hast du natürlich recht, der Keller ist nicht wirklich barrierefrei - hier hatten wir uns tatsächlich nur auf den kurzen Weg vom Auto zur Tür in den Flur beschränkt. Ansonsten lag unser Augenmerk nur auf dem EG und der Terrasse.
Und wie bereits gesagt, das Auto im Haus wird es eher nicht/sehr selten geben, wollen uns nur die Option offenhalten. Ansonsten Werkstattnutzung.
Glaubst du das der Schlafbereich in der Gästewohnung zu dunkel wird, hier haben wir in der Trennwand zum Bad noch ein Fensterelement im oberen drittel (über dem Kopfteil Bett) eingeplant um zusätzliches Licht aus dem Bad mit aufzufangen.
kbt0926.11.22 14:56
Ich finde, der Gästebereich wird generell nicht so viel Charme haben, da auch die Fenster im Wohnbereich mit ihrer Brüstungshöhe von 150 cm einfach "KELLER" vermitteln.
Ich könnte mir eher ein 3-Teilung des UG-Grundrisses vorstellen:
Von vorm Haus gesehen:
Insgesamt 160 cm Gefälle an einer der Ecken Gebäudes sind allerdings auch nicht so wahnsinnig viel. Das sieht man auch an den Linien, die in Beitrag 1 die Geländeverläufe zeigen.
Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, eher in eine Ebene zu gehen? Das Grundstück selber scheint ja nicht das Problem zu sein, wenn euch da alles gehört. Das spart auch Optionen für evtl. Fahrstuhl, den Platz für ein Treppe usw. Und, man könnte sich überlegen, einen Garagen-Werkstatttrakt gesondert anzulegen. Was soll übrigens in der Werkstatt gemacht werden? Irgendein bestimmtes Hobby?
Einliegerwohnung .. Kinder und Gäste .. bleiben die immer so lange, dass man über Wohnen mit Kochgelegenheit und Schlafraum nachdenken muss? Oder ist das evtl. auch die Option für eine Pflegekraft im Haus?
Ich könnte mir eher ein 3-Teilung des UG-Grundrisses vorstellen:
Von vorm Haus gesehen:
- rechts: im Westen Einliegerwohnung, nach vorne und seitlich Wohnraum, nach hinten dann eher Schlafen
- mittig Eingang und Treppe nach oben, evtl. Vorratskeller im hinteren Bereich
- links Technik, Durchgang Garage/Werkstatt
Insgesamt 160 cm Gefälle an einer der Ecken Gebäudes sind allerdings auch nicht so wahnsinnig viel. Das sieht man auch an den Linien, die in Beitrag 1 die Geländeverläufe zeigen.
Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, eher in eine Ebene zu gehen? Das Grundstück selber scheint ja nicht das Problem zu sein, wenn euch da alles gehört. Das spart auch Optionen für evtl. Fahrstuhl, den Platz für ein Treppe usw. Und, man könnte sich überlegen, einen Garagen-Werkstatttrakt gesondert anzulegen. Was soll übrigens in der Werkstatt gemacht werden? Irgendein bestimmtes Hobby?
Einliegerwohnung .. Kinder und Gäste .. bleiben die immer so lange, dass man über Wohnen mit Kochgelegenheit und Schlafraum nachdenken muss? Oder ist das evtl. auch die Option für eine Pflegekraft im Haus?
xMisterDx26.11.22 15:24
Ich hoffe ihr habt eure Rentenbescheide angeschaut 😉
Das Haus wird allein aufgrund der großen Fensterflächen ordentlich Strom für die Heizung verbrauchen... gerade im Wellnessbereich, der ja auch im Winter auf 25°C Minimum geheizt werden muss, damit man es schön hat.
Barrierefrei ist das ohnehin nicht, allein das EG hat 170m². Das könnt ihr selbst als durchschnittlich fitte Rentner kaum in Schuss halten.
Mir ist auch nicht bekannt, dass die Kasse eine Pflegekraft bezahlt, die in der Einliegerwohnung lebt? Daher scheint die über zu sein oder habt ihr im Alter das Geld für ne Vollzeitkraft aus dem Ausland?
Das Haus wird allein aufgrund der großen Fensterflächen ordentlich Strom für die Heizung verbrauchen... gerade im Wellnessbereich, der ja auch im Winter auf 25°C Minimum geheizt werden muss, damit man es schön hat.
Barrierefrei ist das ohnehin nicht, allein das EG hat 170m². Das könnt ihr selbst als durchschnittlich fitte Rentner kaum in Schuss halten.
Mir ist auch nicht bekannt, dass die Kasse eine Pflegekraft bezahlt, die in der Einliegerwohnung lebt? Daher scheint die über zu sein oder habt ihr im Alter das Geld für ne Vollzeitkraft aus dem Ausland?
kati133726.11.22 17:47
wolko22 schrieb:
Je nachdem wie sich die Kosten entwickeln halt direkt oder zeitlich versetzt zum Haus.Ich kann mir ehrlichgesagt nicht vorstellen, dass euer Plan so wie er ist zum angedeuteten Budget passt. wolko22 schrieb:
Der Vorratsraum für Getränke, Konserven, usw. ist im Keller. Frische Lebensmittel haben wir natürlich direkt in der Küche.
D.h. kurzer Weg vom Kofferraum zum Vorratsraum, ist der Gedanke so falsch?Naja, wir sind weit weg von der Rente und haben in unserem Entwurf versucht, Treppengänge im Alltag möglichst zu vermeiden. Zum Beispiel indem ein Hauswirtschaftsraum im Geschoss der Schlafräume separat existiert, damit man die Wäsche in dem Stock waschen kann wo sie meist anfällt.
Ich trage doch lieber einmal die Woche die Vorräte in den Vorratsraum eine Treppe runter, und habe sie dann im direkten Zugriff, als jeden Tag ggf mehrmals für Getränke oder Vorräte in den Keller zu laufen.
wolko22 schrieb:
natürlich sind freistehende Einfamilienhäuser immer ein Diskussionspunkt - ist halt im ländlichen Raum immer noch der Baustandard.Freistehende Einfamilienhaus schon, aber doch nicht solche, die eine Garage mitten im Haus haben. 😉 Das ist halt schon so extravagant - und auch nur schwerlich umsetzbar nach heutigen Vorgaben für Energie - dass die Immobilie auch irgendwie ein Wiederverkaufsproblem kriegen könnte. Das meinte der Vorposter, denke ich. Nach euch kann das Haus so vermutlich kaum jemand gebrauchen, und das ist dann aus Umweltsicht schwierig zu verargumentieren, warum man so viel Beton aufhäuft, damit's dann später nicht lange so bleiben kann.
wolko22 schrieb:
Und wie bereits gesagt, das Auto im Haus wird es eher nicht/sehr selten geben, wollen uns nur die Option offenhalten. Ansonsten Werkstattnutzung.Also für "soll es eigentlich so nicht geben" würde ich mir nicht den übertriebenen Stress machen irgendwie ein Garagentor in eine gedämmte Gebäudehülle zu integrieren. Das ist doch aufwändig und unheimlich teuer. Ne Werkstatt kann eine normale Tür kriegen und aus die Maus, ist deutlich günstiger. Mach' ne 6m Hebeschiebe-Verandatür draus, dann kannst du bei Bedarf auch mitm Auto reinfahren. 😉ypg26.11.22 18:58
wolko22 schrieb:
Ansonsten lag unser Augenmerk nur auf dem EG und der Terrasse.Ein Architekt hat den Entwurf nicht entwickelt, oder?Ähnliche Themen