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Bochum2019

Baupfusch - Schadensbegrenzung?

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Ja ich kenne den anderen Thread und ja ich weiß auch, dass es durchaus vorkommt. Leider immer noch zu oft. Aber es wird hier halt dargestellt, ob es ein kurzer Weg zum Amt ist und dann ist man raus der Misere und kann fröhlich von vorne anfangen. Um sowas durchzuziehen muss man zuerst mal ziemlich abgew*** sein. Dann müssen die Umstände in der Firma passen und selbst dann hat man ja noch Zugriff auf andere Werte der Firma/des Inhabers o. Ä.
Außerdem ist ja nicht der komplette Rohbau im Eimer. Vorausgesetzt ein Gutachter hat entsprechend festgestellt, dass die Mängel durch Nachbesserung abgestellt werden können. Das ist ja in der Regel weitaus günstiger als von vorne anzufangen. Dann hätte ich nämlich viel mehr Angst, dass die Firma in eine Insolvenz abdriftet.
Das Ganze erübrigt sich eigentlich ohnehin, weil die Firma doch selber nachbessern möchte, aber der TE scheinbar das Vertrauen verloren hat. Ich kann ihn da durchaus verstehen, nur wäre es sinnvoll die Nachbesserung zu akzeptieren und entsprechendes Fachpersonal mit ins Boot zu holen, die das überwacht.
genauso müssen wir daa machen. vertrauebmn haben wir wirklich verloren. aber das entsprechende Fachpersonal, bauaufsicht, SV etc geht zu unseren Lasten:(
 
Ist es immer. Nur soll SV und Bauaufsicht während des Baus das vermeiden. Wir haben ohne Begehung mit dem SV keine Rate bezahlt.
 
Ja und? Wofür gibt es denn ein Gericht? Einfach die Firma konkurs anmelden kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Österreich ist nun kein dritte Weltland wo man machen kann was man will.


Ob günstig oder nicht ist doch völlig egal. Fakt ist, dass der Keller bei den örtlichen Gegebenheiten dicht sein muss. Wie Sie das anstellen wäre mir egal solange ein unabhängiger Gutachter ebenfalls sein ok gibt.




Müsste DIN EN 1996-1-1 sein. So wie du es beschreibst ist es scheinbar nicht fachgerecht, aber die Hütte wird dadurch auf keinen Fall einstürzen. Das wäre meine geringste Sorge.
Doch - die Firma kann jederzeit in Konkurs gehen. dauert ca 1 wo und einen Tag später können Sie eine Firma unter anderem Namen aufmachen und ihre laufenden geschäfte weiterführen. und die Last sind sie los. haben uns sämtliche Juristen bestätigt. Österreich ist eine bananenrepublik.:(
die WKO kann nichts machen. die können weiter pfuschen und ist egal.
Gerichtsdauer: ein Jurist ist jetzt noch mit Fall aus 2011 beschäftigt... und selbst wenn es nach jahren ein judiziertes Urteil gibt, kann die fa insolvenz gehen und man hat null und kann Gerichts und anwaltskosten zahlen
 
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Ja und? Wofür gibt es denn ein Gericht? Einfach die Firma konkurs anmelden kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Österreich ist nun kein dritte Weltland wo man machen kann was man will.
Deutschland ist auch kein dritte Weltland und da ist es gängige Praxis. Nimms mir nicht übel, aber du klingst noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Gerichte gibts, aber keine Urteile mehr. Prozessdauer oft knapp 10 jahre und länger. Es gibt keinen funktionierenden Rechtsstaat mehr, vor allem nicht in Bau Angelegenheiten.
 
Der Klageweg währe das letzte Mittel.
Teuer mit Ungewissen Ausgang.

Ich verstehe halt nicht warum man sich als Laie nicht rechtzeitig, vor Baubeginn, die notwendige Hilfe durch SV oder Bauleiter/Baumeister holt. Das hätte hier viel Geld und Nerven gespart.

@laurastern das soll nicht hämisch klingen. Ich finde es schlimm was euch passiert ist. Bitte bleibe weiterhin aktiv und warne andere Bauherren die auf eine eigene Bauleitung und SV verzichten. Einen Fachmann der für den Bauherren arbeitet sollte man haben
 
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wieso sollen WIR als Bauherren, die ein mängelfreies Gebäude vertraglich vereinbart und LEIDER BEREITS BEZAHLT haben, ein vom Bauunternehmen falsch ausgeführtes Dach und Ziegel NOCHMALS NEU zahlen???
Nein, das sollst du nicht, sagte ich auch nicht.
Es geht mir darum, wie hoch der Aufwand wäre das Dach neu zu machen, also welche Arbeiten neu auszuführen sind, welches Material muss erst runter und dann wieder neu auf das Dach. Aus deinen Ausführungen geht für mich nicht hervor, ob wirklich jetzt ein technischer Mangel (Undichtigkeit) vorliegt, oder ob es nur "unschön" ist, ein bisschen Wasser drauf steht, aber ansonsten doch dicht ist.
Ohne tatsächlichen technischen Mangel wird am Ende die Verhältnismäßigkeit Ausschlag geben, was noch an dem Dach nachgebessert werden kann.

Natürlich gibt es noch Kapital - wir haben ja nur Rohbau vereinbart. Der Rest bis Einzug mit putz innen und aussen, bodenbelägen, wänden, küche, bäder, innenstiege, Einrichtung, dachterrasse, gartengeszmtaltung etc muss ja auch eingeplant sein.....
Nein, es geht um das Geld, was dadrüber hinaus noch da ist. Halt das, was ihr für nachträgliche Treppenänderungen verwenden wollt. Das könnte man durchauch nochmal für eine Zweit- oder sogar Drittmeinung ausgeben, wie man den Keller am besten Dicht bekommt. Denn der Rohbauer wird nur nachbessern. Das muss nicht zwangsläufig die beste Lösung sein. Die beste Lösung könnte etwas sein, was ursprünglich nichtmal geplant war, jetzt aber doch besser wäre und Extrakosten verursacht. Darum ging es mir.

wenn das alles KEIN totalschaden ist, WAS verstehst DU denn unter einem?
Für mich ist ein Totalschaden, solltet ihr wegen der Höhe rückbauen müssen und der Rohbauer meldet gleichzeitig Insolvenz an. Dann kannst du nämlich die 250.000€ wirklich abschreiben. Aktuell aber wird doch an einer Lösung gearbeitet. Totalschaden für die eigenen Nerven, sachlich ist der Bau aber noch zu retten.
 
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