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ᐅ Baupfusch - Schadensbegrenzung?


Erstellt am: 09.02.2020 20:19

Laurasstern 17.02.2020 15:24
Pinkiponk schrieb:

Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass Menschen die selbst gut, zuverlässig, verantwortungsbewusst und seriös arbeiten, sei es als Angestellter, Hausfrau, Mutter/Vater oder Selbständiger, "einfach" erst einmal davon ausgehen, dass andere Leute das auch tun, da sie sich ja in ähnlichen Milieus bewegen. Deshalb verstehe ich LaurasStern sehr gut, auch wenn ich die Verhältnisse in Österreich nicht einschätzen kann.

Ich habe erst hier im Forum gelernt, dass es im Baugewerbe anders zu sein scheint (eine für mich nachvollziehbare Begründung dafür habe ich noch nicht gelesen) und habe unsere Baupläne entsprechend angepasst. Mindestens einer von uns beiden wird täglich, manchmal während der Arbeitszeiten auf der Baustelle, manchmal außerhalb der Arbeitszeiten auf der Baustelle, vor Ort sein.

Hätte ich hier im Forum nicht so viel gelesen, hätte ich unseren Bau auch laufen lassen. Gegen die Grundhaltung, nur ich mache einen tollen Job und alle anderen müssen von mir kontrolliert werden, weil sonst nichts klappt, habe ich mich mein ganzes Erwachsenenleben lang gewehrt. Für den Bau muss ich wohl von meinem Anspruch an mich selbst abweichen.

stimmt genau. Leute die nicht das Fachwissen haben oder die Zeit selbst zu bauen, sollten sich wohl oder übel auf die Ausführungen der Firmen verlassen können. eine mit uns befreundete Familie hat aus dem Ausland einen Rohdachboden ausbauen lassen und der Mann war während Bauphase nur 1x auf der Baustelle, alles andere wurde mit Videokonferenz etc abgestimmt und alles hat geklappt. Als Laie kannst Du nicht alles nachmessen - deswegen gibt es ja Firmen die Dinge erledigen....unser Leben ist darauf ausgerichtet, dass wir uns auf andere verlassen - Ärzte, Lehrer, Dienstleister etc.
Dass nicht alles glatt geht war uns klar - aber dass SO VIEL schief läuft bzw. sogar die Bauhöhe um 50 cm verfehlt wird, ist schon extrem. und das das Recht auf Seiten der Baufirmen ist, war uns bislang nicht bewusst. Bzw dass man aus finanziellen Mitteln bzw. Zeitdauer nicht klagen KANN.... Welche Familie steht 10 Jahre Klagsweg sowohl finanziell als auch mental durch? Die Kinder wären dann fast Erwachsen...

Snowy36 17.02.2020 18:34
Ja , vielleicht informieren sich die Skeptiker ja auch bevor sie ins Krankenhaus gehen nicht nur von wem u wo sie sich operieren lassen sondern auch im Fachbuch WIE genau man den Tumor weg operiert

Laurasstern 19.02.2020 23:06
Wollte noch anmerken dass wir mit einer Firma bzgl. Baubegleitung/Bauleitung während der Sanierung sphase gesprochen haben. Für ein Pauschalangebot ist alles zu komplex. Sie machen uns jetzt ein Angebot mit geschätzten Stunden bzw. Stundensatz.

Die Bauüberwachung wäre üblicherweise 1 x / Woche auf der Baustelle.
. ausser bei neuralgischen Stellen ev öfter...
da kann ev. auch was unbemerkt bleiben...

Vicky Pedia 19.02.2020 23:30
Laurasstern schrieb:

Die Bauüberwachung wäre üblicherweise 1 x / Woche auf der Baustelle.
. ausser bei neuralgischen Stellen ev öfter...
da kann ev. auch was unbemerkt bleiben...
Neutrale Bauüberwachung ist richtig gut. Man kann Pauschalen vereinbaren aber auch die Stundenabrechnung. Bei Pauschalen sind die Überraschungen ausgeschlossen!

Vicky Pedia 19.02.2020 23:36
in welcher Region baut ihr?

Tassimat 20.02.2020 01:18
Laurasstern schrieb:

Die Bauüberwachung wäre üblicherweise 1 x / Woche auf der Baustelle.
+Vorbereitung +Anfahrt +Abfahrt +Dokumentation +Sonstige Arbeiten im Büro.

Alle genannten Punkte sind ok und können abgerechnet werden. Gedanklich bitte schon mal einpreisen, damit es euch nicht bei der ersten Rechnung kalt erwischt.

Vielleicht kann man für die wöchentlichen Termine eine Pauschale vereinbaren, den Rest auf Stunden? Könnte ein bisschen Kostensicherheit bringen.
baustellebauüberwachung