Bau Einfamilienhaus - Einschätzung unserer finanziellen Situation

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Zuletzt aktualisiert 20.04.2024
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Y

ypg

Wir haben mit 2x BU, 2x KfZ, 1x Haftpflicht, 3x Unfall, 1x Rechtsschutz und 1x Hausrat ja auch keine Exoten aber das sind locker 400€ im Monat.
Off topic
Solltest Du mal überprüfen, ob das alles nötig ist.
Rechtsschutz? Braucht man das als? Wofür?
Gerade auch BU und Unfall, da ist sicherlich was doppelt versichert.
Jährliche Zahlung spart. Zudem magst Du mit (warum wird eigentlich das Alter nicht mehr eingegeben?) jungem Alter bei Kfz etwas höher liegen.
 
J

Joedreck

Du sprichst da natürlich einen sehr guten Punkt an. Die Herrschaften vom Finanzamt wollen an meinen Mieteinnahmen auch etwas verdienen. Leider bin ich in Sachen Steuer kein Experte, eher im Gegenteil. Würde jedoch annehmen, dass die Einnahmen mit meinem bzw. unserem Steuersatz versteuert werden. Wodurch sich am Schluss wirklich die Frage nach der Sinnhaftigkeit, was den Behalt der Wohnung, stellt.

Dann führen meine Mieteinnahmen zu keinem höheren Einkommen, was sich positiv auf meine Finanzierung auswirken könnte.

Der Steuerliche Aspekt muss, wenn man sich für das Behalten der ETW entscheidet, auf jedenfall geprüft werden. Naja besser gesagt bevor man sich dafür bzw. dagegen entscheidet !

Danke für Euren ersten Inputs.
Ja, die Einnahmen werden mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Das wären dann 378€ von den 900€ monatlich beim Spitzensteuersatz.
Es blieben also ~300€ übrig im Monat übrig nach deiner Rechnung.
Allerdings können Kosten für die Wohnung auch steuerlich geltend gemacht werden. Die Steuerlast wird also wohl geringer ausfallen.

Und ja, es ist ein Zwangssparen. Je nach Lage müssen die Leute wohnen. Und de facto weiß KEINER was in 30 Jahren ist. Das betrifft jede Anlageform.
Außerdem könntest du der Bank den zweiten Rang im Grundbuch deiner Wohnung anbieten. Bei 100k Restschuld dürfte ja was übrig bleiben.

Wenn finanziell machbar, halte ich es für sinnvoll die Wohnung zu halten. Um Vermögen aufzubauen, müsstest du sonst nebenbei anderweitig investieren.
 
B

BackSteinGotik

Und ja, es ist ein Zwangssparen. Je nach Lage müssen die Leute wohnen. Und de facto weiß KEINER was in 30 Jahren ist. Das betrifft jede Anlageform.
Sorry, maches weiß man schon. Das war bei Corona-Fallzahlen so, und ist bei der Bevölkerungsentwicklung ebenso. Prinzip Hoffnung hilft da wenig. Die Kinder, die in 30 Jahren neue Familien gründen, sind bereits geboren. Und das Verhältnis dieser Jahrgänge kannst du im Vergleich zur heutigen Generation setzen, und deren Vorgängern. Es werden unweigerlich weniger..
 
Tolentino

Tolentino

Hmm, die Geburtenziffer steigt aber seit den 2000ern eigentlich wieder. Sie ist mit 1,54 2019 auch höher gewesen als z.B. 1975 (alte Bundesländer). 2021 wird mit Sicherheit einer der geburtenstärksten Jahrgänge der umliegenden Dekaden. Wenn man nur zu Hause rumhockt und irgendwann alle Netflixserien durch hat, ist Kuscheln halt auch mal wieder ganz nett.
 
A

Altai

Die Kinder, die in 30 Jahren neue Familien gründen, sind bereits geboren. Und das Verhältnis dieser Jahrgänge kannst du im Vergleich zur heutigen Generation setzen, und deren Vorgängern. Es werden unweigerlich weniger..
Damit lässt man außer acht, dass ja durchaus auch Leute einwandern. Ich glaube nicht, dass dieser Trend komplett einbricht.
Außerdem ist es auch hier wieder eine Frage von Lage und Gegend. Die "beliebten" (=florierenden) Gegenden werden sich auch in Zukunft nicht leeren, vermute ich.
900€ kalt für 115m² klingt allerdings nicht nach Top-Lage in Top Gegend, das ist eher ziemlich durchschnittlich.

Ansonsten haben wir doch so eine ähnliche Frage erst neulich diskutiert. Mit Wohnung und Einfamilienhaus ist die Belastung bestenfalls grenzwertig. Jedenfalls, wenn es mit den Mieteinnahmen mal nicht so laufen sollte. Bei nur einer Wohnung ist das eben digital: man hat einen Mieter, der zahlt, oder eben nicht (im schlimmsten Fall hat man einen Mieter, der nicht zahlt). Die Belastung hat man trotzdem, also die Rate für Haus und Wohnung. Kann durchaus sein, dass die Bank in diesem Fall gar nicht mitspielt.

Mit irgendwas bei 5500€ netto ist das Haushaltseinkommen jetzt nicht so exorbitant hoch, dass man 350k€ bestehende Kredite plus das noch zu bauende Haus, sagen wir realistisch 500k€ abzgl. 50k€ Eigenkapital, in Summe also 800k€ (!!!) aus der Portokasse bedienen könnte.

Ich denke, das wird hier nur was, wenn die Wohnung abgestoßen wird.
 
Zuletzt aktualisiert 20.04.2024
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