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ᐅ Architekten oder Fertighaus Kostenkalkulation und weitere Schritte


Erstellt am: 09.07.2021 23:19

mk_2021 09.07.2021 23:19
Hallo zusammen,

wir beschäftigen uns jetzt seit längerer Zeit mit dem Thema Hausbau. Und je mehr wir uns informieren, desto überforderter fühlen wir uns. Wir haben ein Grundstück in NRW in Aussicht. Jetzt soll natürlich auch ein Haus drauf gebaut werden.

1) Unser erster Weg führte uns zu einem Architekten. Insgesamt war der Termin sehr nett und wir haben uns ganz gut gefühlt. Das böse Erwachen kam aber mit der ersten Kostenkalkulation
Baukosten (185qm bei 2.600€/qm bei vernünftiger Qualität): 480k€
Keller (110qm bei 1.700€/qm): 190k€
Doppelgarage: 40k€
Kamin/Ofen: 15k€
Küche: 40k€
Baunebenkosten (z.B. Architekt, Statiker, Bodengutachten, TGA-Planer) (25% der Baukosten inl. Garage etc.): 180k€
Garten (z.B. Zuwege, Befestigung, ein paar Hecken, Terrasse): 50k
Anschlusskosten (z.B. Strom, Gas, Telefon): 12k€
= 1 Mio €

Die Zahlen sind nur grob geschätzt. Aber 1 Mio und das ohne Grundstück klingt schon heftig. Sind die Werte denn realistisch?

2) Nachdem wir das verdaut hatten, sind wir zu einem Fertighaushersteller und haben und bei einem Massivhausbauer Viebrockhaus informiert
Der Fertighausbauer hat in einem ersten Gespräch seine besten Verkäuferqualitäten gezeigt. Eine grobe Kalkulation sag wie folgt aus:
Baukosten (185qm vernünftiger Qualität): 390k€
Keller (70k€ + 10k€ Entsorgung Aushub. 600-750€/qm ohne Ausbau, +15k€ Ausbau): 100k€ mit sehr Basic Ausbau
Doppelgarage: 30k€
Kamin/Ofen: 10k€
Küche: 20k€
Baunebenkosten/Sonstiges (z.B. Genehmigungen, Erdarbeiten): 30k€
Garten (z.B. Zuwege, Befestigung, sehr Basic): 15k
Anschlusskosten (z.B. Strom, Gas, Telefon): n/a daher nehmen wir hier wieder 12k€ an
= 607k€

Klingt schon besser. Kann das sein?

Die o.g. Daten sollten einer ersten Orientierung dienen. Klar ist, dass man z.B. am Keller etc. auch sparen könnte. Aber so ist er vergleichbar.

3) Preislich sieht das Fertighaus natürlich wesentlich besser aus. Daher haben wir das weiter verfolgt. Uns wurde empfohlen sich von 3-5 Fertighausbauern einen Plan und Angebot machen zu lassen, damit man vergleichen kann. Bedeutet natrülich mehre Verkäufergespräche und dann Architektengespräche.
Andere haben gesagt, dass man sich lieber einen unabhängigen Architekten nehmen soll dann einen Kostenvoranschlag von 3-5 Fertighausbauern holen sollte. Uns war gar nicht klar, dass das geht. Der Architekt unter 1) war nämlich von der Idee Fertighaus gar nicht begeistert und man hatte das Gefühl, dass wir ihn in seiner Architektenehre gekränkt hätten.

Was denkt ihr, wie wir am Besten vorgehen sollten? Gibt es Empfehlungen für Fertig-/Massivbauer in NRW, die für ein gutes P/L bekannt sind.

Danke schon mal für eure Hilfe.
Marin

11ant 10.07.2021 01:46
mk_2021 schrieb:

Andere haben gesagt, dass man sich lieber einen unabhängigen Architekten nehmen soll dann einen Kostenvoranschlag von 3-5 Fertighausbauern holen sollte. Uns war gar nicht klar, dass das geht. Der Architekt unter 1) war nämlich von der Idee Fertighaus gar nicht begeistert und man hatte das Gefühl, dass wir ihn in seiner Architektenehre gekränkt hätten.

Was denkt ihr, wie wir am Besten vorgehen sollten? Gibt es Empfehlungen für Fertig-/Massivbauer in NRW, die für ein gutes P/L bekannt sind.
Und nun komme ich als verwirrender Dritter und sage: freier Architekt ist gut, aber Kostenvoranschlag ist Käse. Mit dem Architekten - den man tunlichst bis in die Bauleitung beschäftigen möge - macht man eine Ausschreibung, an der auch Generalunternehmer teilnehmen dürfen. (Ein gutes Stück) vor der Ausschreibung sollte man entschieden haben, ob man ein Stein- oder Holzhaus bauen will. Da gibt es ja einige erhebliche Unterschiede (außer im Niveau, da ist bei beiden die Palette gleich weit gefächert). Allerdings sind die Mehrheit der Architekten nicht in beiden Welten gleich zuhause.

NRW ist ein großes Land und das Gebiet, in dem ein Bauunternehmen einen Ruf hat, hat nur ungefähr die Ausdehnung eines Regierungebezirkes. Du findest hier eine Forenrubrik "Erfahrungen mit Baufirma XYZ", dort wurden schon einige Regionen und Unternehmen besprochen.

KingJulien 10.07.2021 03:35
mk_2021 schrieb:

Baunebenkosten/Sonstiges (z.B. Genehmigungen, Erdarbeiten): 30k€
Rechne lieber mit 50k.
Meiner Erfahrung nach geben Verkäufer die Baunebenkosten meist weit zu optimistisch an, wissentlich oder unwissentlich.

Ich schätze mit Keller bist du die 30k schon nur für Erdbau los, wenns überhaupt reicht.

nordanney 10.07.2021 07:49
mk_2021 schrieb:

Die Zahlen sind nur grob geschätzt. Aber 1 Mio und das ohne Grundstück klingt schon heftig. Sind die Werte denn realistisch?
Ja, sind sie. Auch wenn es nur eine grobe Schätzung ist.
Ihr baut ja auch eine große Hütte + riesigen Keller und Drumherum.
mk_2021 schrieb:

Klingt schon besser. Kann das sein?
Natürlich kann das auch sein. Aber welche Aufmusterungen und/oder bauseits zu erbringenden Leistungen kommen noch drauf?

Ihr vergleicht jetzt aber auch zwei komplett unterschiedliche Häuser. Also Äpfel mit Birnen.
Und am Ende müssen beide Häuser mit Baumaterialien und Handwerkern gebaut werden. Alle kosten Geld - der Fertighausbauer kann weder Dumpinglöhne zahlen noch bekommt er das Material zu komplett anderen Preisen.
mk_2021 schrieb:

Uns wurde empfohlen sich von 3-5 Fertighausbauern einen Plan und Angebot machen zu lassen, damit man vergleichen kann. Bedeutet natrülich mehre Verkäufergespräche und dann Architektengespräche.
Aber nur, wenn Ihr drei absolut identische Angebote bekommt. Das wird nicht der Fall sein, womit der Vergleich fast aussichtslos ist.
mk_2021 schrieb:

Andere haben gesagt, dass man sich lieber einen unabhängigen Architekten nehmen soll dann einen Kostenvoranschlag von 3-5 Fertighausbauern holen sollte. Uns war gar nicht klar, dass das geht.
Klar geht das. Hat den Vorteil, dass Ihr kein Haus von der Stange bekommt, sondern es zu Beginn individuell auf Euch zugeschnitten ist. Damit wird auch eine Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen (egal ob Fertighausbauer oder normaler Generalunternehmer) geschaffen.

Ansonsten hat 11ant ja schon gute Tipps gegeben.

rick2018 10.07.2021 08:50
Bin preislich eher beim Architekten. Vermutlich reicht das heutzutage auch nicht mehr aus. Bei uns hier wärst du vor 1-2 Jahren schon nicht mehr hingekommen.

Gerddieter 10.07.2021 09:43
Naja wer von den Beiden jetzt näher an der Realität liegt kann ich dir auch nicht sagen... ist ein Riesenmist mit der Preisfindung. Wobei ich schon vermute, dass die Schätzung des GU beim 2.Treffen dann ganz anders klingt.... ist bei vielen Masche.

Nur soviel kann ich dir mit auf den Weg geben: löse dich schnellstens und vor irgendwelchen Verträgen von genau diesem Architekt, da er für Deine Fragen/Wünsche/Interessen nicht offen zu sein scheint...

GD
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