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Erstellt am: 21.10.2023 07:55

kati1337 23.12.2023 09:01
Wir haben alles an einen einzelnen GU gegeben, der dann auch für das Gesamtprojekt verantwortlich ist. Schon alleine aus dem Grund, dass man dann nur einen Ansprechpartner hat wenn irgendwas ist. Wenn irgendwo ein Problem oder ein Mangel auftritt neigen Gewerke dazu "nicht schuld zu sein", unserer Erfahrung beim ersten Bau nach. Und dann kann's mir egal sein, wer sich wie rausredet. Denn verantwortlich ist unser GU, und der muss sich drum kümmern, dass das behoben wird, und das tut er in unserem Fall glücklicherweise auch.

Allthewayup 23.12.2023 09:09
Trotz Diplom Bauingenieur in der Familie (Stiefvater) haben wir uns nicht an die Einzelvergabe gemacht da zu der Zeit als wir gestartet sind es unmöglich war Firmen für die einzelnen Gewerke zu bekommen. Das ging nur über das Netzwerk eines GU der die Kapazitäten der Firmen voll beansprucht. Heute, fast 1,5 Jahre später, bin ich auch eher wieder bei der Einzelvergabe.
In eurem Fall mag aber auch alles gut gelaufen sein (bis jetzt). Wenn es jedoch zu Baumängeln kommt, darfst du erstmal die Schuldfrage klären. Das kann je nach Schaden zu einem großen Problem werden. Beim GU ist „one face to the customer“. Auch was später die Gewährleistung angeht. Und obwohl wir 5 oder 6 Architekten im Freundes und Bekanntenkreis haben sagten damals alle wir sollen momentan lieber mit GU loslegen. Zwei von den Architekten haben sogar selbst mit GU gebaut jedoch die Überwachung selbst übernommen. Einer von ihnen hat sogar ein laufendes Verfahren mit seinem GU wegen massiven Mängeln an seinen Spezialfenstern. Was ich damit sagen will ist, dass es keinen Musterweg gibt und es auch etwas Glück Bedarf.

heaaat_ 23.12.2023 09:36
Allthewayup schrieb:

Trotz Diplom Bauingenieur in der Familie (Stiefvater) haben wir uns nicht an die Einzelvergabe gemacht da zu der Zeit als wir gestartet sind es unmöglich war Firmen für die einzelnen Gewerke zu bekommen. Das ging nur über das Netzwerk eines GU der die Kapazitäten der Firmen voll beansprucht. Heute, fast 1,5 Jahre später, bin ich auch eher wieder bei der Einzelvergabe.
In eurem Fall mag aber auch alles gut gelaufen sein (bis jetzt). Wenn es jedoch zu Baumängeln kommt, darfst du erstmal die Schuldfrage klären. Das kann je nach Schaden zu einem großen Problem werden. Beim GU ist „one face to the customer“. Auch was später die Gewährleistung angeht. Und obwohl wir 5 oder 6 Architekten im Freundes und Bekanntenkreis haben sagten damals alle wir sollen momentan lieber mit GU loslegen. Zwei von den Architekten haben sogar selbst mit GU gebaut jedoch die Überwachung selbst übernommen. Einer von ihnen hat sogar ein laufendes Verfahren mit seinem GU wegen massiven Mängeln an seinen Spezialfenstern. Was ich damit sagen will ist, dass es keinen Musterweg gibt und es auch etwas Glück Bedarf.

Bin da völlig bei dir. Wenn mans selber vergibt muss man mit vollem Einsatz dabei sein und ist natürlich auch vor Mängeln nicht gefeit. Wird hatten bisher 2-3 Dinge und die wurden alle sehr entgegenkommend gelöst (z.B. Durchgang in den etwas nach unten versetzten Stock war aufgrund der Bodenplatte des OGs nur 2 Meter hoch - lt. Plan waren 2,50m vorgesehen - obwohl ich dem Baumeister vor Bestellung die falsche Bodenplatte abgezeichnet hatte, hat er ohne Murren ca. 0,4m x 1,0m aus der Bodenplatte incl. Eisen etc. rausgestemmt).
Firmen zu bekommen war zu Beginn des Jahres auch schwierig - wir haben zeitig angefangen hatten aber das Gefühl, dass die Handwerker sich für uns Luft verschafft haben um unseren Auftrag ausführen zu können. Leider kamen dann die Fenster ca. 2 Monate später - das hat uns etwas reingeritten. Als "Entschuldigung" haben wir die Außenfensterbretter zum Einkaufspreis bekommen.

11ant 23.12.2023 15:17
heaaat_ schrieb:

Meine Frau und ich haben beide einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund und sind Führungskräfte bei großen Arbeitgebern in der Wirtschaft. Heißt wir lassen uns nicht so leicht übers Ohr hauen - haben (hattten) aber eher mäßiges Wissen zum Thema bauen.
Die Eigenschaft, sonst eigentlich ausgeschlafene Verhandler und geschickte Einkäufer zu sein, ist - und es fällt mir unendlich schwer für Zufall zu halten - ein signifikant häufiges Merkmal von Bauherren, die bei der Eigenvergabe zumindest finanziell Lehrgeld zahlen, ebenso wie (ich möchte beinahe sagen "komorbid") ...
heaaat_ schrieb:

Unser Haus wurde schließlich durch einen Architekten geplant bis zur Baugenehmigung. Ab da haben wir alles selber organisiert.
... also der Mandatsumfang der Architektenplanung endend mit Leistungsphase 4 - noch nicht einmal wenigstens 5 ! - und die anschließende Vergabe ohne den Helm und Gurt der Leistungsphase 6 und 7 :-(
heaaat_ schrieb:

Qualität der Gewerke ist lt. Architekt bisher auch sehr gut (sind gerade mit dem Innenputz fertig).
Demnach setzt der Architekt in den Runden 5 bis 7 nur aus und spielt in Runde 8 wieder mit ?
heaaat_ schrieb:

Wir haben unendlich viele Beratungsgespräche mit Handwerkern für die einzelnen Gewerke geführt und uns zumeist für die hochwertige Ausführung des Gewerks entschieden. Meist sind wir so vorgegangen: Wir haben uns von einem Handwerker mit einem sehr guten Ruf beraten lassen und uns ein Angebot erstellen lassen.
Das ist insofern heikel, wie das zu in der Planung leider nicht berücksichtigten Parametern führen kann (man muß es ja nicht gleich zu einem so bilderbuchmäßigen Abschreckungsbeispiel treiben wie mit seinem Schaunmermaltreppenloch). Und die "unendlich vielen Beratungsgespräche" sind wahrscheinlich nur eine sehr kleine Übertreibung, die man sich auch erst einmal leisten können muß (Time is Monkey oder so, außerdem braucht man da auch viel Zeit um Ahnung ggf. erst anzulesen).
heaaat_ schrieb:

Anschließend haben wir die Posten aus dem Angebot genommen (ohne Preise) und an weitere mögliche Anbieter für das gleiche Gewerk gesendet. Da haben wir dann abhängig vom Gewerk noch 2-3 weitere Beratungsgespräche geführt und den Umfang des Gewerks verfeinert bis wir genau wussten was wir haben wollen. Am Ende hatten wir pro Gewerk 2-5 Angebote. Wir haben uns nicht immer für den günstigsten entschieden sondern eher für den mit der besten Mischung aus Kompetenz, Preis (und Ehrlichkeit).
Da habt Ihr ja fast lobenswert Maß gehalten, was die Zahl der Angebote anbelangt. Bedeutend wichtig ist dabei, daß die Anbieter erkennen können, nicht in einer Gegenangebote-Legebatterie gehalten zu werden. Ebenso wichtig ist auch ...
heaaat_ schrieb:

Bisher hatten wir wesentlich weniger Probleme als unserer Nachbarn mit Generalunternehmer. Bei Problem sind die Handwerker auch wesentlich zugänglicher als bei den Nachbarn mit Generalunternehmer (die drücken die Preisen, nehmen im Zweifel den Günstigesten und die Handwerker sind frustriert weil zu kleine Margen).
... daß sie nicht den Eindruck gewinnen, die Bauherrschaft wolle auf dem Rücken der Handwerker Hof halten, die dafür bei trockenem Brot darben sollen. Ihr seid offenbar Auftraggeber der Sorte :-)
heaaat_ schrieb:

Wir haben ein Hanghaus mit 3 Bodenplatten (versetzte Bauweise) und einer Top-Ausstattung
Das wäre vielleicht ganz nett, illustrationshalber einmal auszugsweise zu zeigen, z.B. - bitte hierhin verlinkt - im Hausbilderthread 14011.
heaaat_ schrieb:

(z.B. Durchgang in den etwas nach unten versetzten Stock war aufgrund der des OGs nur 2 Meter hoch
Allein ein OG mit einer Bodenplatte strengt bildlos gewiß nicht nur meine Phantasie sehr stark an ;-)
heaaat_ schrieb:

Es ist zwar aufwendig, aber mit dem notwendigen betriebswirtschaftlichem Geschick und Motivation ist m.E. Selbstvergabe immer besser als Generalunternehmer.
Nicht nur das Haus, sondern auch Ihr seid offenbar nicht so ganz der Typ "Vorbild zum Nachkochen für Jedermann".
kati1337 schrieb:

Wir haben alles an einen einzelnen GU gegeben, der dann auch für das Gesamtprojekt verantwortlich ist. Schon alleine aus dem Grund, dass man dann nur einen Ansprechpartner hat wenn irgendwas ist. Wenn irgendwo ein Problem oder ein Mangel auftritt neigen Gewerke dazu "nicht schuld zu sein", unserer Erfahrung beim ersten Bau nach. Und dann kann's mir egal sein, wer sich wie rausredet. Denn verantwortlich ist unser GU, und der muss sich drum kümmern, dass das behoben wird, und das tut er in unserem Fall glücklicherweise auch.
Das wiederum ist - mit der kleinen feinen Ausnahme des Glücksgriffes, leider wie bei Herrn Rossi - ein prototypisches Beispiel der Motivation, den GU-Weg zu gehen. Und GU´ sind ja auch nicht an sich "falsch", sondern nur die weit verbreitete Sitte, sie ohne Ausschreibung zu beauftragen.
Allthewayup schrieb:

Trotz Diplom Bauingenieur in der Familie (Stiefvater) haben wir uns nicht an die Einzelvergabe gemacht da zu der Zeit als wir gestartet sind es unmöglich war Firmen für die einzelnen Gewerke zu bekommen. Das ging nur über das Netzwerk eines GU der die Kapazitäten der Firmen voll beansprucht. Heute, fast 1,5 Jahre später, bin ich auch eher wieder bei der Einzelvergabe.
In eurem Fall mag aber auch alles gut gelaufen sein (bis jetzt). Wenn es jedoch zu Baumängeln kommt, darfst du erstmal die Schuldfrage klären. Das kann je nach Schaden zu einem großen Problem werden. Beim GU ist „one face to the customer“. Auch was später die Gewährleistung angeht. Und obwohl wir 5 oder 6 im Freundes und Bekanntenkreis haben sagten damals alle wir sollen momentan lieber mit GU loslegen.
Das ist das zweite, ebenso klassische Plädoyer in dieselbe Kerbe (einen Satz mit Fragezeichen habe ich mal ausgegraut).
Allthewayup schrieb:

Zwei von den Architekten haben sogar selbst mit GU gebaut jedoch die Überwachung selbst übernommen. [...] Was ich damit sagen will ist, dass es keinen Musterweg gibt und es auch etwas Glück Bedarf.
So isses: einen GU muß man stets als Auftragnehmer betrachten, der sich selbstverständlich niemals auftraggeberparteiisch selbst kontrollieren kann.
Allthewayup schrieb:

Einer von ihnen hat sogar ein laufendes Verfahren mit seinem GU wegen massiven Mängeln an seinen Spezialfenstern.
Das hat hier ja vor (vier, fünf ?) Jahren bereits gezeigt: daß GU eher die Domäne "08/15" haben, für "08/15 de Luxe / 7016" bereits verschärfter Kontrolle bedürfen und für "4711" ein erhöhtes Wagnis bedeuten.

heaaat_ 23.12.2023 15:47
Im Endeffekt hat der Architekt bei uns später noch auf Stundenbasis die Nachweise für den Kredit erstellt, welche Gewerke schon erledigt sind. In dem Zusammenhang hat er die hohe Qualität der Gewerke gelobt.
: Was ist jetzt letztlich deine Empfehlung für den Hausbau? Architekt, GU oder Eigenregie? Finanziell sind wir insgesamt ca. 10% über den ursprünglichen Angeboten. Damit haben wir aber gerechnet. Ich vergleiche mich mit den Nachbarn, da sind wir kostentechnisch defnitiv wesentlich besser dran (ist ein Neubaugebiet mit ca. 40 neuen Einfamlienhäusern).
Wir haben mit verschiedenen Architekten gesprochen, ich bin nicht überzeugt davon, dass ein Architekt Experte für alle Gewerke ist. Die Experten für die jeweiligen Gewerke sind die Handwerker selbst. Klar, der Architekt weiß aus Erfahrung auf was er achten muss und es ist ein größeres Risiko ohne Architekt zu bauen als mit. Hier ist aber auch jeder Neubau anders.

Radfahrer 23.12.2023 18:07
Mit GU bauen kennt man bei uns so gut wie gar nicht.
Der verdient an jedem Gewerk mit.
Dem Handwerkern eilt der Ruf Voraus.
Gut, teuer, preiswert, billig, kommt nicht usw.
Da kann man schon eine Vorabauswahl tätigen von wem man ein Angebot einholt.
Wir haben obwohl Branchenfremd eine relativ hohe Eigenleistung erbracht
für den GU ein gefundenes fressen einer Reklamation aus dem Weg zu gehen.
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